Wer ist besser Clinton oder Trump?

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7 Antworten

Es gibt keine eindeutige Antwort auf diese Frage, da es sich bei so einer Wahl um eine nachträglich zusammengefasste Meinungsdeutung einzelner handelt. Die Bewertung, 'das ist der Grund für Trump', muss fehl gehen. Es gibt reichlich unterschiedliche Gründe von Wählern jemanden bei einer Entscheidung zu bejahen, besonders in einer Personenwahl . Wählenergebnisse, wie es gerade wieder passiert, als einheitliches Votum zu sehen, entbehrt tieferer Analysen, es ist eher als eine demokratische Demonstration zu sehen. Nun zum Kern: Trump oder Clinton? Ich denke Frau Clinton bedeutet Kontinuität nach B. Obama, im übrigen nicht weil sie auch Demokratin ist, denn nach Ronald Reagan, war kaum noch ein Unterschied zwischen demokratischen oder republikanischen Präsidenten erkennbar. Diese Zeit ist offensichtlich vorbei. Herr Trump ist ein Rechter Populist, und der Unterschied zwischen republikanisch und demokratisch ist in den USA eher im Verhältnis zwischen Bürger und Staat zu suchen (sprich: Wieviel Staat ist gewollt?). Ein wie in Europa übliches Rechts-Links-Schema ist zu verkürzt um das Verhältnis zu erklären. Daher auch das zwei Parteiensystem. Die neoliberale Lobbywirtschaftseliten haben sich seit dem Zusammenbruch des Ostblocks in der ganzen Welt etabliert, das wird von vielen Menschen der Unterschicht als bedrohlich empfunden. Ich meine nicht zu Unrecht, wenn man sich Umverteilungsstatistiken anschaut. Donald Trump stellt diese elitäre Entwicklung heraus und verspricht Dinge die Konsolidierung dieser Entwicklung behaupten, dazu bemüht er rassistisch-, patriarchal- und neoliberalismuskritisch motivierte Bilder, ein wenig verkürzt gesagt verspricht er zurückzukehren zu einem lenkenden, wirtschaftsstarken Staat wie in den fünfziger Jahre. Das ist die Zeit aus der die moderne Blendbilder von den unbegrenzten Möglichkeiten in den USA stammen. Das ist seit dem Vietnamkrieg spätestens für viele Amerikaner nicht einmal mehr eine Illusion. Hier kann man schon ahnen, welche Probleme Trump, mit der ihn stützenden Partei den Republikanern, bekommen wird. Zu viel Staat! Ich denke, wir werden anfänglich ein paar schwer zu ertragende populistische Paukenschläge vorgeführt bekommen und danach einen zumindest zunehmend innenpolitisch gelähmten Präsidenten Trump sehen, und das trotz republikanischer Mehrheiten im Kongress und dem Senat. Ich denke auch, das ein Amtsenthebungsverfahren aufgrund von verfassungsrechtlichen Fehlverhalten erwartet werden kann. Auch ist hier darauf hinzuweisen, das sich gerade das sehr republikanisch geprägte Wahlmännersystem auf das Misstrauen gegenüber einem zu populistischen Wählervotum stützt, insofern wäre es zwar ein Novum das Wahlmänner einen Präsidenten verhindern, aber durchaus im Einklang der Ideen der sogenannten Gründerväter der USA. Dann wird es aber nur scheinbar besser, der Glaube an das herrschende System wird erschüttert und die Bürger der USA behalten eine Vertreterin einer rücksichtslosen neoliberalen Elite im weißen Haus. In jedem Fall haben wir ein neues Kapitel Weltgeschichte.

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Ich persönlich habe auf Trump gehofft, da die Beziehungen zwischen den USA und Russland vielleicht verbessert werden. Trump und Putin haben sich mehrmals gelobbt. Außerdem finde ich die Menschen, besonders in den USA,brauchen eine Abwechslung, was der Politik bedingt.

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leucolone 16.11.2016, 20:10

"gelobbt"

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MariusMM2 16.11.2016, 20:12
@leucolone

Welchen Grund dein Kommentar besitzt ist mir sehr schleierhaft.

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sind beide große Ka cke

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Ansichtssache

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Weder noch. Aber ist das jetzt überhaupt noch relevant?

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Ich würde sagen Trump.

Der ist weniger korrupt.

Mit freundlichen Grüssen

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Trump. Deutlich

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