Wer hilft wenn sich jemand fast zu Tode säuft, Probleme mit Nachbarn und Vermieter?

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9 Antworten

Hallo Alexandra!

Stöbere mal auf der Webseite www.Al-Anon.de. Al-Anon ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Mneschen, die wie du Probleme durch die Folgen eines Alkoholproblems bei einem nahestehenden Menschen haben.

Du erfährst dort, wie deine 'Hilfe' bei deiner Mutter wirkt und lernst, wie du damit besser umgehen kannst.

Bei mir war die 'Nebenwirkung', dann mein Mann nicht mehr saufen wollte, als ich zu Al-Anon ging und selbst zu den Anonymen Alkoholikern gegangen ist.

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Kommentar von Grautvornix
30.09.2016, 20:55

Gute Adresse, hab ich nicht dran gedacht.

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Ggf. benötigt deine Mutter Hilfe durch einen gesetzlichen Betreuer? Ich würde mal bei dem Amtsgericht, dass für deine Mutter örtlich zuständig ist (das ist das, wo sie aktuell wohnt oder wo sie sich aktuell aufhält), die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung anregen. Ggf. kann ihr da geholfen werden?

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Fürchte da kannst du nicht viel machen. 

Sie muss die Hilfe schon selbst wollen. 

Mit einem gesetzlichen Betreuer kann man es versuchen, aber dazu müssen erstmal einige festgestellt ,werden erkundige dich da mal. 

Ansonsten such dir erstmal für dich einen Therapeuten, damit über diese Sache sprechen kannst und dich nicht selbst fertig machst, damit du daran nicht kaputt gehst.

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Da hilft nur eines:

Wenn sie mar richtig neben sich steht und sich irgendwie gefährdet (durch die Menge Akl, oder weil sie rausrennt o.ä., dann rufst du die Polizei und sagst, dass sie (UnD N U R DAS ZÄHLT) eine Gefahr für sich oder andere ist. dann würde man eine Zwangseinweisung veranlassen müssen.

Das kommt erst rustikal, hilft aber . Denn dann muss ihr geholfen werden.

und du bekommst dann vielleicht eine mutter zurück. so wie sie mal für dich gedacht war.

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Kommentar von Grautvornix
29.09.2016, 23:56

Zwangseinweisung geht nur bis sie wieder nüchtern ist, oder gesundheitlich nicht in Lebensgefahr ist.

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Hey... klingt echt hart.. ich glaube da hilft nur eine Zwangseinweisung... 

Problem dabei ist, das hilft nur, wenn deine Mutter es will. Wenn sie alle Hilfe ablehnt und sich dagegen sträubt, bringt der beste Therapeut nichts und ein Entzug würde nicht lange anhalten... 

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Realistisch betrachtet kann, so wie Du es in der Frage geschildert hast, niemand etwas tun.

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Klingt hart, aber wenn sie jede Hilfe ablehnt, kannst du nichts machen.

Vielleicht wird sie Hilfe annehmen ,wenn sie die Wohnung verloren hat.

Was du nicht machen darfst, ist in die Co-abhängigkeit geraten.

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Hilfe muss sie annehmen sonst bringt es nix. Kommunales sozialdienst, Kennst du das? Gibt bestimmt so ei Igel vlt die AWO oder "Familien in Not"

Mein Vater hat auch durch seine sauferrei alles verloren und hört trozdem nicht auf zu saufen. 

Mein Onkel kam wegen einer Dummheit in den Knast u d Dur h die sauferei, durch den Entzug im Knast kam er weg vom Alkohol und er hat jetzt alles wieder job und wohnung seine Kinder und ne neue frau....

Ich wünsche dir viel glück

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Das Problem bei Suchterkrankten ist, dass ihre Angehörigen ihnen zu sehr helfen. SIE muss sich ändern wollen, alles andere bringt gar nichts. Sie ist erwachsen und wenn sie sich zu Tode saufen will, dann kann sie keiner davon abhalten, so furchtbar das auch klingt. Jeder Zwangshilfe bringt dauerhaft nichts.

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