Wer hilft mir bei Fragen zum Innenausbau?

3 Antworten

Wenn du fachlichen Rat suchst, solltest du einzelne Gewerke bestellen. Zum Einen einen Maurer, der kann dir alles über die Wände und den Putz erzählen. Mit etwas Glück hat er auch Ahnung woher die Feuchtigkeit kommt, die verantwortlich ist für die Flecken. Dann bräuchtest du auf jedenfall noch einen Fußbodenleger oder einen guten Tischler, die können dir mit dem Fußboden helfen.

Im übrigen: Finger weg von Leuten die angeblich alles können. Auch Trockenbauer können sich irren, selbst wenn sie schon viel gesehen haben....dann doch lieber nen Fachmann bestellen.

Zum Thema Fußboden kann ich dir aber empfehlen eine entsprechende Schleifmaschine zu nutzen, aber dank dem Kleber wirst du einige Schleifbänder mehr brauchen als normal. Es gibt zum schleifen selbst sehr viele gute Anleitungen im iNet und bei YT.

Am besten den weichen Putz und die Schimmeligen Stellen bis aufs Mauerwerk abklopfen und neu verputzen, ist die sicherste variante!

Die Holzdielen müssen runtergeschliffen werden!

Dabei kann dir ein Trockenbauer helfen die machen auch Innenausbau zu 80% alle Firmen!  

Hallo,

man muß aber bedenken, wegen der Feuchten Wänden, daß es sich um AUFSTEIGENDE FEUCHTIGKEIT handeln kann, das heißt, daß die Horizontale Sperre nicht mehr funktioniert, oder noch nie vorhanden war.

In dem Falle muß man das Fundament blank legen, d. h. einen Graben ausschaufeln, am besten mit einem Bagger, gerade an den Stellen, wo die Wand feucht ist, nur so kann man sehen, ob die Feuchtigkeit von unter kommt.

Sollte das Fundament auch feucht sein, dann sollte man am besten eine Drainage drumherum anlegen.

Erstmals die ganze Fundamentmauer drumherum reinigen, nach Möglichkeit trocknen lassen an der frischen Luft, dann grundieren, danach eine mindestens 6 bis 8 mm dicke Teerschicht auftragen, dabei beachten, daß die Hohlkehle neu geschliffen und isoliert werden muß. Wenn das Teer getrocknet ist, dann Styroporplatten anbringen, am besten Styrodur. Zum Schluß ein Schutzvlies über das Ganze. Danach den Graben mit speziellen Kies bis zu einer bestimmten Höhe verfüllen, darauf die Drainageröhre legen. Die Kellerschachten mit entsprechenden "Gittern" versehen. Sollte es viel Flüssigkeit geben (viel Regen, Hanglage, besondere Bodenbeschaffenheit), dann empfiehlt es sich eine Pumpe zu installieren, welche die Flüssigkeit pumpt und an einem sicheren Ort abfliessen läßt im Garten. Zuständig für solche "Konstruktionen" sind im Tiefbau spezialiisierte Betriebe.

Aber da gerade in Sachen "Kellersanierung" viel gepfuscht wird, sich eine gute Firma holen, oder selber machen mit Hilfe eines Ingenieurs.

Bei Kellerabdichungen gelten Normen nach DIN. Die müssen eingehalten werden, das wissen die wenigsten!

Es ist auch notwendig auf dem Dachboden zu steigen, um die Dichtigkeit des Schornsteins sowie des Daches zu überprüfen, insbesondere am Rande des Daches und dort wo die Dachrinnen befestigt sind!

LG Emmy

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@emily2001

Danke für den sehr ausführlichen Hinweis, bei mir sieht man gütiger Weise, dass die Feuchtigkeit von oben kommt :)

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Bautechniker oder Architekt kann hier helfen, teilweise auch ein Sachverständiger für Schimmelpilz.

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Hab mit zwei Materialeinstellungen gemessen. Im Keller waren so 17°C. Habe auf dem Putz gemessen, wollte erstmal kein Putz abklopfen um direkt auf Mauerwerk zu messen.

  • Zementmörtel: 0,9 - 1,2 %

  • Kalkmörtel: 0,6 - 0,8 %

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