Wer hat uns Menschen erschaffen war es wirklich Gott?

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35 Antworten

Jede Person hat das Recht, der Glaubensgemeinschaft anzugehören, von der er sich Seelenfrieden erhofft. Beim persönlichen Glauben handelt es sich aber um alles andere als Tatsachen, treffender wäre es, bei Aussagen über Existenz und das Wesen von Göttern, dem Jenseits u.Ä. von Spekulationen zu sprechen. Ich kann mit so etwas nichts anfangen, aber da wir es nicht besser wissen (können), will ich hier jedem seine Ansichten lassen.

Etwas völlig anderes ist es, wenn man seine Spekulationen auf ein Gebiet überträgt, in dem wir es durchaus besser wissen können, z.B. bei Fragestellungen, die die Natur betreffen, die sich ja in unserer Reichweite befindet und somit beobachtet, bemessen und auf andere Arten wissenschaftlich untersucht werden kann, um Aussagen über ihre Gesetzmäßigkeiten und Geschichte zu machen und zu prüfen.

Die wörtliche Auslegung diverser Schöpfungsmythen ist genau ein solcher Fall, bei dem der Gläubige seine Kompetenzen überschreitet. Um nachvollziehen zu können, wo die Wurzeln der Menschheit liegen, kann man sich nur auf wissenschaftliche Methodik verlassen. Mit fortschreitendem Erkenntnisprozess kann sich der Stand der Wissenschaft natürlich noch ändern, aber das sind die grundlegenden Dinge in diesem Bereich, die heute als gesichert gelten können:

Der moderne Mensch (Homo sapiens) ist eine Spezies der Menschenaffen, deren früheste Spuren grob 200.000 Jahre alt sind. Die übergeordnete Gattung Homo ist für den Zeitraum der letzten 2,5 Millionen Jahre belegt. Die treibende Kraft hinter der Neuentstehung von Arten ist die biologische Evolution, die im Wesentlichen auf Variation und Selektion beruht, also einer Vielfalt von Erscheinungsbildern, von denen sich diejenigen, die das Überleben und die Fortpflanzung ihres Trägers begünstigen, sich auf natürlichem Wege durchsetzen.

Auf das Wirken einer höheren Macht gibt es dabei keinerlei Belege, und da es dafür auch keine Notwendigkeit gibt, kann man sie getrost außer Acht lassen.

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Es war umgekehrt. Der Mensch hat Gott "geschaffen". Er brauchte in seinem irdischen Jammertal einfach die Hoffnung, dass es "da oben" einen liebenden Vater gibt.

Dann haben machthungrige Bösewichte den strafenden Gott und die Hölle erfunden, weil sie gemerkt haben, dass man damit (so wie mit sämtlichen sogenannten Heilsbotschaften) andere Menschen sehr effektiv unterdrücken, versklaven und ausnutzen kann.

Merke: Die dümmsten Kälber wählen sich ihren Schlächter selber!

Das Leben ist so kurz, dass ich persönlich es lieber mit Sport, guter Lektüre, vernünftiger Erziehung meiner Kinder oder kreativen Tätigkeiten verbringe als mit Beten und anderen sinnentleerten religiösen Ritualen. Wenn es einen Gott gäbe, der auf meine Gebete Wert legt, hätte er meine Hände ja miteinander verwachsen lassen können.

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Jedenfalls hat uns Gott meiner Meinung nach nicht erschaffen. Es gibt keinen haltbarer Beweis, dass es so etwas wie einen Gott gibt.

Die Wissenschaft hat zwar noch nicht jeden Winkel unserer Entstehung aufgedeckt. Da es aber vor dem Menschen bereits Lebewesen gab und diese von Gott nie erwähnt wurden bzw. die Erde laut ihm in 7 Tagen geschaffen wurde gibt es einfach keinen haltbaren Beweis für diese Annahme.

Die Erde ist vor 4,5 Mrd. Jahren entstanden und hat danach noch eine weitere Milliarde Jahre gebraucht um eine Atmosphäre zu bilden. Dann noch 2,5 Mrd. Jahre später befand sich grade mal 3% Sauerstoff in der "Luft". Erst vor 350 Mio. Jahren gibt es die Luft so wie sie es heute gibt. 

Diese Erklärung ist viel stichhaltiger als die 7 Tage und das gilt natürlich auch für die Entwicklung des Menschen. Der Mensch ist einfach zu kompliziert um einfach "gebaut" wurden zu sein. Wer würde sich die komplexen Prozesse unseres Körpers ausdenken. Das kann nur durch die langwierige Evolution entstanden sein.

Das ist meine Meinung aber ich hab nichts gegen Gott oder Religionen. ;)

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Kommentar von randomhuman
14.04.2016, 16:45

Danke für die völlig unbegründeten Dislikes ;)

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Kommentar von groooveman1
12.02.2017, 15:28

Du bist gläubigen Menschen mit Fakten gekommen. Sag bloß die Dislikes hast du nicht kommen sehen...

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Da gibt es mehrere, unterschiedliche Ideen.

Manche glauben z.B. dass wir von Gott erschaffen wurden.

Meine Frage an dich wäre allerdings eher: Was meinst du mit "erschaffen"? Wenn man vom Kreationismus ausgeht (Plop wir waren da), dann halte ich es für unwahrscheinlich. Wenn man allerdings davon ausgeht, dass Gott das Universum/den Urknall erschafft bzw. ausgelöst hat, dann wäre das mit der Evolutionstheorie vereinbar. Wir wären also im Endeffekt eine Folge.

Persönlich glaube ich an keinen Gott und vertraue eher auf die Evolutionstheorie.

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Für mich gibt es weder Gott noch Allah noch sonst irgendeinen Gott oder den Teufel oder sonst was!

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Kommentar von comhb3mpqy
14.04.2016, 22:24

da bin ich anderer Meinung. Wenn man wissen möchte, warum ich an Gott und das Christentum glaube, dann kann man mal auf mein Profil gehen, da findet man Argumente, warum ich an das Christentum glaube.

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Kommentar von TheFreakz
15.04.2016, 08:53

Zum Glück hat jeder eine andere Meinung.

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Ich glaube selbst an Gott, nenne mich Christ und bin davon überzeugt, dass es eine treibende Kraft hinter der Entstehung des Lebens gab. Diese Kraft, die wir Menschen weder begreifen noch beweisen können, nenne ich Gott.

Ich möchte aber auch noch mal ein paar Dinge zu den vielen unmöglichen Antworten und Kommentaren hier sagen:

In Deutschland herrschte zumindest als ich das letzte mal ins Grundgesetz geschaut habe noch Religions- und Meinungsfreiheit. Also lasst doch bitte jeden an die Dinge glauben, die ein jeder von uns für richtig hält. Das geht an beide Seiten, sowohl die Gläubigen als auch die Atheisten. Hört mit euren ständigen Verurteilungen auf und erst recht mit diesen lächerlichen Versuchen, eure Gegner von eurer Meinung zu überzeugen. Es bringt doch sowieso nichts, eure Meinungen liegen viel zu weit auseinander. 

Ich bin wie gesagt ebenfalls gläubig, aber ich würde niemals anderen meinen Glauben aufdrängen. GLAUBEN ist schließlich nichts anderes als das Fürwahhalten eines Umstandes, den man gegenwärtig aber nicht auf seine Wahrheit überprüfen kann. Auch Atheisten glauben hin und wieder, sonst dürfte kein Atheist in ein Wettbüro gehen oder Poker spielen. Auch beim Spiel kann man sich erst von Wahheiten überzeugen, wenn das Spiel vorbei ist und man die Karten auf den Tisch legt, vorher ist alles eine Glaubensfrage.

Als Christ kann ich selbstverständlich auch an die Evolution glauben. Hier liegen die Karten bereits auf dem Tisch, wer es aber leugnen und nicht hinsehen möchte, bitte. Ihr dürft auch gerne weiter euer eigenes Spiel spielen, nur hört auf, ständig zu sagen dass blinde Kuh mehr Spaß macht als Poker. Ist alles Geschmackssache.

Ich bin überdies der Meinung, dass wenn ich mit offenen Augen durch die Welt gehe und sie selbst mit eben diesen erforsche, ich Gottes Schöpfung doch vieler eher zu schätzen weiß, als wenn ich mich hinter einem alten Buch verstecke. In einem Buch können viele nützliche Dinge stehen, aber einen Gott findet man darin nicht, auch und erst recht nicht in der Bibel. Mein Gott lebt in der Natur, in jedem Menschen und jedem Tier, in jeder Pflanze und jedem Stein und jedem einzelnen Wassertropfen. Er ist somit allgegenwärtig. Und ich bin mir sicher, dass auch ein Atheist darin eine gewisse Schönheit erkennen kann. 

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Kommentar von Hamburger02
13.04.2016, 16:39

Erlaube mir noch kurz etwas dazu zu schreiben:

"...und bin davon überzeugt, dass es eine treibende Kraft hinter der Entstehung des Lebens gab. Diese Kraft, die wir Menschen weder begreifen noch beweisen können, nenne ich Gott."

Aus Sicht der Physik ist diese Kraft idendifiziert. Es ist die Energie. Sie ist die treibende Kraft, die Materie und Information dazu bringt, sich so zu organisieren, dass Leben entsteht, wobei Materie auch nur eine besondere Form von Energie ist. Sofern man sich unter Gott nicht den biblischen Gott vorstellt, der uns alle individuell beobachtet und steuernd eingreift, wäre hier auch genügend Platz für für philosophische oder religiöse "Spekulationen". Denn eines kann die Physik nicht erklären: Was ist Energie eigentlich genau und wo kommt die ganze Energie des Universum überhaupt her? Man weiß zwar, dass sie im Urknall komplett und hochkonzentriert vorhanden war, aber wie sie dahingekommen ist, weiß wieder keiner.

"Ich bin überdies der Meinung, dass wenn ich mit offenen Augen durch die Welt gehe und sie selbst mit eben diesen erforsche, ich Gottes Schöpfung doch vieler eher zu schätzen weiß, als wenn ich mich hinter einem alten Buch verstecke."
Dem stimme ich zu, wobei ich den Begriff Schöpfung ohne das Beiwort Gott verwenden würde.

"Mein Gott lebt in der Natur, in jedem Menschen und jedem Tier, in jeder Pflanze und jedem Stein und jedem einzelnen Wassertropfen. Er ist somit allgegenwärtig."
Mit so einem Gott könnte ich mich abfinden. Der verlangt wenigstens keine komischen Anbetungszeremonien oder Verhaltensvorschriften, Dieser Gott verlangt nur die Bewahrung der Schöpfung.
Abgesehen davon ist diese pantheistische Position laut r.-k. Kirche eine gefährliche Form von Atheismus.

"Und ich bin mir sicher, dass auch ein Atheist darin eine gewisse Schönheit erkennen kann. "
Mein Vater, militanter Atheist und Gärtner sagte immer: "Was soll ich mit dem Gott der Kirche und der Bibel anfangen, das ist doch von vorne bis hinten Blödsinn. Wenn ich in meinen Garten gehe und sehe, wie die Schöpfung sich entwickelt und Schönheit hervorbringt, weiß ich, woran ich glauben muss."

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Kommentar von Meatwad
14.04.2016, 16:48

Hallo Markus!

Zu dem Punkt mit der Religions-/Meinungsfreiheit muss ich etwas sagen. Diese besagt lediglich, daß man wegen seiner Religion/Meinung nicht ins Gefängnis gesteckt oder verfolgt wird. Sie besagt eben nicht, daß Religionen und Meinungen nicht kritisiert oder diskutiert werden dürfen. Diskussionen wie diese hier sind wegen, und nicht trotz Meinungsfreiheit möglich. Ein hohes Gut, auch wenn nicht immer Gutes dabei herauskommt.

Wie du ja siehst, erntet jemand mit einer eher gemäßigten Einstellung wie deiner hier von atheistischer Seite keine große oder gar agressive Kritik. Der Großteil der Kritik, die hier von Atheisten wie mir erbracht wird, richtet sich ganz konkret an diejenigen, die die Religion benutzen, um Wahrheiten zu verbreiten, wo keine sind und diese benutzen, um andere zu verurteilen. Diejenigen, die Glauben benutzen, um Überlegenheit auszudrücken oder andere Lebensweisen zu unterdrücken. Eben genau da, wo Religiosität zum Gift wird, welches das Zusammeneben und die Freiheit, welche du und ich gleichermaßen zu schätzen wissen zu unterwandern versucht. Diese Kritik ist ein reines Dagegenhalten gegen diesen ständigen Versuch.

Selbstverständlich kann ich nicht einmal ansatzweise erwarten, daß einer dieser zutiefst indoktrinierten Menschen sich von meiner Meinung beeindrucken lässt. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, eine andere Sichtweise aufzuzeigen und seine Ansichten zu vertreten. Weil man es eben kann. Es geht darum, laut zu werden, wenn etwas NICHT die Wahrheit, und dazu auch noch ein wunderbarer Nährboden für Unrecht ist. Jahrhunderte klang konnte man dieses nicht. Und in den Augen vieler, die hier von mir und anderen kritisiert werden, war das ein guter Zustand.

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Kommentar von Schweinsbraten4
14.04.2016, 17:37

Gewohnt intelligente Antwort von dir. Freut mich immer wieder, so etwas zu lesen. 

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Das Leben ist ein entwicklungsbedingtes "Produkt" im Rahmen einer Selbstorganisation (gegen eine "Fremdorganisation" spricht die hohe Aberrations- und Insolvenzrate in den Algorithmen)

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Ich glaube an den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, weil er mir einen Sinn im Leben gibt. Wenn ich mir so denke was die Welt mir bietet dann ist das alles vergänglich wie das Leben hier auf Erden selber.
Was habe ich vom wöchentlichen Saufen und Party machen? Was hab ich vom Drogen nehmen? Was hab ich vom Geld wovon jeder immer noch mehr möchte und NIE zufrieden ist. Was hab ich von einer Familie und die/der beste Partnerin? Im erfolgreichsein in der Arbeitswelt? Man wird geboren,lebt und stirbt. Nichts kann mir das geben was Jesus zu bieten hat. Ewiges Leben.
Von dieser Welt gibt es nichts wozu es sich zu leben lohnt.

Matthäus 16,26
Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?

Warum liebt der Mensch das Böse mehr als das Gute? Jesus war vollkommen, er hat den Thron im Himmel verlassen kam auf diese Erde obwohl er wusste dass er nur verspottet wird und am Kreuz sterben wird. Ein Mensch der nur verachtet wurde obwohl er keine Schuld hatte. Bis er letztendlich nach seinem Leidensweg noch am Kreuz für uns Sünder sein Blut vergossen lassen hat um uns das Ewige Leben zu SCHENKEN auf das wir Frieden haben und nicht unter dem gerechten Gericht Gottes stehen müssen. Jesus hat nicht seinen Willen getan sondern den des Vaters im Himmel. Gott hat sich sich selber in Jesus Christus bestraft um unsere Sünden auf sich zu nehmen. Jesus war voller Demut, hat sein Leben hinter sich gelassen, er ist nicht gekommen um sich dienen zu lassen sondern um zu dienen und sein Leben geben als Lösegeld für viele.

Unzählige Prophetien sind eingetroffen was wir auch sehr gut in der Geschichte sehen können und auch im Nahen Osten Heute.

Jesus möchte dir vielmehr etwas geben anstatt dir etwas zu nehmen wie: Du darfst die und das nicht. Und beschränkt dich damit in deiner "Freiheit". Aber Jesus macht erst wirklich frei. Warum wollen wir Jesus, von dem wir wissen das er nur Gutes getan hat und vorallem seinen Nächsten geliebt hat und seinem Egoismus nicht nachgegangen ist, nicht nachfolgen und nicht das tun was er tat?

Genauso wie der HERR Jesus Christus vor 2000 Jahren wahrhaftig am dritten Tag nach seiner Kreuzigung wieder auferstanden ist, so ist auch unser Glaube an ihn wahrhaftig und keine Einbildung oder Fluchtwelt.

Ich wünsche euch den Segen des Herrn Jesus Christus. Gott lässt sich offenbaren! In der Bibel steht: Wer sucht, der wird auch finden!

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Kommentar von Hamburger02
14.04.2016, 19:45

"Wenn ich mir so denke was die Welt mir bietet dann ist das alles vergänglich wie das Leben hier auf Erden selber."
Ja, das Leben ist vergänglich. Ich ziehe daraus aber die Schlussfolgerung: "Genieße das Leben, es ist nur kurz und lass dich bloß nicht auf ein Jenseits vertrösten. Carpe diem."

"Was habe ich vom wöchentlichen Saufen und Party machen? Was hab ich vom Drogen nehmen?"
Und das ist typisch für Ungläubige? Nach meiner Beobachtung nehmen an den Feten auch reichlich Christen teil. Frag doch mal in der Disco: "Katholiken Hand hoch"…wetten, dass da einige Hände hochgehen?

"Was hab ich vom Geld wovon jeder immer noch mehr möchte und NIE zufrieden ist."
Und das ist typisch ungläubig? Dann dürfte es unter den Reichen aber keine Christen geben, gibt es aber.
"Was hab ich von einer Familie und die/der beste Partnerin?"
Davon hast du das, was du suchst: einen Sinn im Leben.
"Im erfolgreichsein in der Arbeitswelt?"
Dann verdienst du genug, um das Leben ausgiebig genießen zu können, wobei die schönsten Vergnügen kostenlos sind.
"Man wird geboren,lebt und stirbt."
Fein beobachtet. Da ändert Glauben aber auch nichts dran. In der Bibel wird zwar behauptet, wer ordentlich glaubt, dem schenkt Gott ein langes Leben, aber das ist auch nicht wahr. Jedenfalls konnte noch keine Statistik belegen, dass Atheisten früher sterben.

"Von dieser Welt gibt es nichts wozu es sich zu leben lohnt."
Alleine dieser Satz bestätigt, dass Religion ausgesprochen schädlich für den Menschen sein kann. Mit einer Religion, die zum Lebensverdruss führt, will ich jedenfalls nichts zu tun haben. Wer so denkt, schnallt sich auch einen Sprengstoffgürtel um, wenn er dafür ewiges Leben im Paradies versprochen bekommt. Das Versprechen kann allerdings unmöglich falsch sein, es hat sich schließlich noch nie jemand beschwert.

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Es ist für mich erstaunlich, dass diese Frage immer wieder die Menschen bewegt: woher komme ich? Vielleicht kommt da eine tiefe Sehnsucht nach einem Zuhause, nach einer unerschütterlichen Heimat zu Tage, nach etwas, was ich mir selbst nicht kaufen kann.

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Nicht Gott hat die Menschen erschaffen, sondern die Menschen haben Gott erschaffen.

Wir sind, wie alle Arten auf unserem Planeten, durch die Evolution hervorgegangen. Gott ist eine unserer zahlreichen Erfindungen, gleichwertig mit Rapunzel, dem gestiefelten Kater, Drachen und Harry Potter

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Kommentar von Maxipiwi
13.04.2016, 13:48

Gott mit Harry Potter zu vergleichen finde ich aber echt hart. 

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Man mache sich bewusst, dass der Mensch erst ca 50 000 Jahre auf der Erde nachgewiesen wurde

Ich glaube an eine Kraft (wer weiß schon wie die aussieht) die Leben allgemein erst möglich macht - Energie. Wir Menschen sind als Spielform entstanden vielleicht ein "Zufallsprodukt" der Evolution ? 

Heißt es nicht in der Schrift als Gebot "Du sollst Dir kein Gottesbild machen " ? 

Ich glaube, dass es viel mehr gibt, als wir denken und was auf unserer eingeschränkten "Geistes - ebene" verstanden werden kann.  Wie viel Grünzeug machen wir Menschen nicht um uns und unser Leben - anstatt es einfach so zu nehmen wie es nun mal eben ist .

Ich halte die Gattung Mensch durchaus nicht als "Krönung" der Evolution (zumindest so manche Exemplare)



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Kommentar von MarkusKapunkt
13.04.2016, 13:42

Kleine Korrektur: der Mensch entwickelte sich schon etwa vor etwa 200.000 Jahren. Ansonsten gute Antwort.

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Kommentar von waldfrosch64
13.04.2016, 20:01

Das heisst aber wohl kaum dass du Gott  nicht erkennen sollst  dort wo er sich dir konkret zeigt !

Sondern das bedeutet, dass du Gott  selbst sich dir zeigen lassen sollst .In Jesus Christus gab er uns doch  doch selbst ein Abbild ,natürlich nicht als Mensch oder als Mann sondern Wie er  eben ist im innern als Wesenheit .

Davon berichtet die Bibel und daher heisst das auch Die Offenbarung Gottes ,das sich zeigen Gottes in der konkreten Welt.

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Selbstverständlich kam das uns bekannte Leben sowie die uns bekannte Materie nicht durch Zufall oder durch Zuchtwahl entstanden sein.

Warum? Geh zum Bäcker und kauf ein paar Brötchen: Die Herstellung eines Brötchen Bedarf nicht nur ca. 20 verschiedener Arbeitsschritte, Du brauchst dazu die Grundstoffe, Menschen und/oder Maschine, die den Teig herstellen und die anderen notwendigen Arbeitsschritte erledigen, und Du brauchst dazu einen Ofen sowie heizenergie, um die Brötchen zu backen. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, das Brötchen von selbst entstehen.

Warum also sollte so etwas Komplexes wie unser Biosystem mit all seinen Lebensformen und seinen systematischen Funktionen von selbst entstehen? 

Augen auf im kosmischen Verkehr, cheerio.

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Eigentlich "Gott, das Wort" (der spätere Sohn - Joh.1,14) im Auftrag Gottes (1.Mose 1,26-27; Joh.1,1; Kol.1,16).

 

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Der Mensch wurde NICHT von irgendeinem Gott geschaffen. Evolution heißt das Zauberwort. Wenn ein Gott überhaupt etwas geschaffen hat, dann die erste lebende Zelle. 

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Kommentar von Garfield0001
14.04.2016, 07:18

warum Zaubern? Und wie willst du das beweisen? Wir können nur Dinge beweisen, die innerhalb von Raum und Zeit sind. Gott ist außerhalb - und schon deshalb könntest du es weder beweisen noch wiederlegen.
Wie könnte ein zweidimensionales Wesen ein 4 Dimensionales Wesen begreifen, geschweigedenn beweisen können?

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Das ist keine Meinungsfrage. Der Mensch ist das Produkt von mehreren Milliarden Jahren der Evolution durch natürliche Selektion, was über jeden begründbaren Zweifel hinaus belegt ist. Er wurde nicht von einer höheren Macht erschaffen. Das sind Fakten, egal was religiöse Fanatiker davon halten mögen...die Realität richtet sich eben nicht nach antiken Märchenbüchern.

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Kommentar von DreiGegengifts
14.04.2016, 07:51

Wenn ein VW geboren  wird, dann entsteht  der auch in der Produktionsstraße. Erschaffen hat ihn aber der VW-Konzern.

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Kommentar von Cherryquequmber
14.04.2016, 18:15

0+0+0 kann niemals 1 ergeben

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Es war ein Auslese- und Entwicklungsprozess der sich über einen sehr langen Zeitraum erstreckt hat, Religion hat damit nichts und wirklich gar nichts zu tun.


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Kommentar von Garfield0001
13.04.2016, 11:01

Gott hat mit Religion genauso viel zu tun wie die Schwerkraft mit Religion

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Kommentar von TheFreakz
13.04.2016, 11:13

So sehe ich das auch€

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Kommentar von Huflattich
15.04.2016, 10:07

Es war ein Auslese- und Entwicklungsprozess der sich über einen sehr langen Zeitraum erstreckt hat, Religion hat damit nichts und wirklich gar nichts zu tun.

O.k. - nur was hat den Entwicklungsprozess gesteuert - in Gang gebracht ?.....Darum soll es doch eigentlich in der Religion gehen.

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Wer nach dem Wirken Gottes fragt, muß sich zunächst die Frage stellen, was er denn genau unter diesem Begriff verstehen möchte. Was ist (für mich) "Gott"? Denn jede Religion hat eine völlig unterschiedliche Definition, Gottesvorstellung, etwa Christentum, Mosaismus, Islam. Und viele Gläubige einer Religion interpretieren für sich diese Vorstellung unterschiedlich.

Und dann muß er sich die Frage vorlegen, ob dieser Definition etwas in der Wirklichkeit entspricht, d.h., ob dieser "Gott" existiert. Man kann diese Antwort natürlich auch mit der Aussage ersetzen: "Ob Gott existiert, weiß ich nicht, aber ich glaube es!"

Nun, die Antwort des Christentums auf die erste Frage ist die, daß "Gott" identisch ist mit (Heiligem) "GEIST". Der Mensch hat Anteil am Geist, also hat er Anteil am Göttlichen. Deshalb ist für den Christen in Produkt seines Geistes auch nicht unvereinbar mit seiner Religion. Die Wissenschaft als Geistesprodukt kann also mit den Aussagen der Religion nicht im Widerspruch stehen. In Fällen, in denen dies dennoch der Fall zu sein SCHEINT, haben wir das Neue Testament falsch ausgelegt.

Die Wissenschaft hat vor etwa 150 Jahren angefangen, Antworten auf die Frage zu finden, wie der Mensch, die Spezies "homo" entstanden ist. Die Antwort war, auf die gleiche Weise, wie auch jede andere Art entstanden ist.

Nämlich, durch Mutation und Selektion aus bereits bestehenden Arten.

Wer glaubt, daß "Gott" existiert, der muß annehmen, daß er den Menschen erschaffen hat, indem er die Gesetze der Evolution festgelegt hat.

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Niemand hat den Menschen erschaffen, er ist eine zufällige Kreation der Evolution. 

Der Mensch ist halt bisher der Einzige, der drüber nachdenken kann.

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Kommentar von Garfield0001
13.04.2016, 11:02

woher weißt du das Tiere nicht darüber nachdenken?

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Die Frage ist in der Hinsicht schon einmal positiv, weil du offensichtlich nicht davon ausgehst, daß der Mensch zufällig und über Jahrmillionen durch Zufall entstanden ist. Sicherlich bliebe dann noch die These, daß Außerirdische ihre Hände im Spiel hatten - aber das wäre ja noch abstruser als der Zufall. Ich glaube an das, was die Bibel sagt. Und nicht nur das, was über die Entstehung der Welt darin steht, sondern auch über Gott, den Zustand, diese Welt und die unsichtbare Welt. Und nicht zuletzt über das Problem des Menschen mit seinem Schöpfer. Hierzu einige Gedanken (Link):


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Kommentar von Etter
14.04.2016, 17:34

"daß Außerirdische ihre Hände im Spiel hatten - aber das wäre ja noch abstruser als der Zufall."

Vll. ne blöde Frage, aber du hältst es für unwahrscheinlicher, dass es Aliens gibt, welche in die Weltgeschichte eingegriffen haben, als ein allmächtiges, allwissendes Wesen?

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Es war wirklich Gott....

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