Wer hat uns Erschaffen und warum?Sind wir nur Versuchobjekte einer Hoheren Macht?

3 Antworten

Du fragst, wer uns erschaffen hat. Gleichzeitig verneinst du aber die Existenz von Gott. Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Du schreibst, dass du nicht glauben magst, dass Gott uns erschaffen hat und nun zusieht, wie wir die Welt zerstören... Würde das denn eine andere Macht tun? Diese ganze Mühe, die Liebe zum Detail.... Was ist denn ein Gott? Ist er wirklich die Allmacht? Ist er ein Wesen, das alles kennt, alles weiß, alles kann? Das glaube ich allerdings auch nicht, denn dann gebe ich dir Recht, er/sie würde es nicht zulassen, dass es so auf dieser Welt zugeht. Aber vielleicht kann er ja nicht mehr eingreifen? So wie Eltern auch nur einen gewissen Grad - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Einfluss auf ihre Kinder haben und dann hilf- und tatenlos zusehen müssen, wie ihre Kinder sich selbst zerstören, kriminell werden o.ä.? Vielleicht will er ja auch nicht eingreifen, schließlich hat er uns mit einem freien Willen erschaffen, und wenn er ständig eingreift, würde er uns genau diesen wieder nehmen? Vielleicht greift er ja auch zwischendurch ein, woher sonst kommen die ganzen (zum größten Teil belegten) Wunder?

Nicht an Gott zu glauben ist die eine Sache. Nicht an die Kirche mit ihren Dogmen zur Erhaltung ihrer eigenen Macht die Andere. Da ich fest davon überzeugt bin, dass es da etwas geben muss, was vielleicht nicht gerade uns, aber zumindest die Welt, in der sich unsere Erde manifestiert hat, erschaffen hat, bin ich auch bereit, den Namen Gott oder Göttin dafür zu benutzen. Dass diese Macht mit uns spielt, glaube ich nicht. Ich als Mutter sehe das wirklich eher so wie einen Vater/ eine Mutter, die nicht in der Lage sind, wirklich alles zu steuern ohne gleichzeitig uns unsere beste (und zugleich gefährlichste) Eigenschaft zu nehmen: den freien Willen.

Von einer Kinderpsychologin (Francoise Dolto) habe ich die These: Ein jedes Kind hat sich seine Eltern selbst ausgesucht. Ich finde das hochspannend! Ich bin kein Opfer anderer Umstände, sondern aus eigenem Willen auf dieser Welt und am Leben. Wer dafür auch immer gesorgt hat: Er liebt mich und das Leben - egal, was Menschen manchmal daraus machen. Mit diesen Gedanken bekommt man ein freies und dankbares Herz. So einfach kann es manchmal sein.

Also: Erschaffen haben mich vor allem meine Eltern (ich nehme an, bei dir wird es ähnlich sein, oder?). Und als Versuchsobjekt fühle ich mich besonders meiner "höheren Macht" unterworfen. Allerdings muss ich zugeben, dass es recht einfach ist, sich aus der Verantwortung zu stehlen, wenn ich mein Handeln als fremdgesteuert definiere. Dann bin ich ja fein raus und der, der mich steuert, hat die Schuld. Gibt es nicht sogar den christlichen Spruch. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott?...ggg. Wer sich als fremdgesteuert definiert, macht es sich zu einfach und ist nur faul und feige.

Tochter ist lesbisch HILFE?

Meine Tochter hat sich vor ein paar Tagen vor mir und meinem Mann geoutet.Sie ist 22 Jahre alt. Die Nachricht gat uns beide sehr schockiert und entsprechend heftig waren unsere Reaktionen. Ich hatte sie bisher immer für eine sehr feminine und normale junge Frau gehalten. Als sie das sagte hatte ich einen kleinen Zusammembruch. Mein Mann wurde sehr wütend. Abscheinend hatte sie eine andere Reaktion erwartet denn sie musste weinen. Wir sind eine sehr gläubige Familie allerdings tolerieten ich und mein Mann homosexualität solange sie nicht in unserem engsten Umfeld stattfindet. Bei unserer Tochter verkraften wir es aber einfach nicht weil es mit unserem restlichen Leben einfach nicht zu vereinbaren ist. Ich bitte alle die soweit gelesen gaben sich Kommentare zum Thema Homophobue etc. zu sparen. Sie werden damit weder uns noch unserer Tochter helfen. Nun zu meiner eigentlichen Frage:

Ich und mein Mann sind uns einig das wir unsere Tochter in dieser Lebensweise nicht unterstützen und auch nichts damit zu tun haben wollen, und möchten sie bitten auszuziehen. Sie hat wie wir erfahren haben eine Freundin und sie verdient auch bereirs sehr gut deshalb denken wir das sie durachaus fähig ist auf eigenen Beinen zu stehen. Da sie allerdings nach ihrem Coming out emotional sehr angeschlagen war möchten wir ihr das so sanft beibringen wie möglich. Meine Frage ist jetzt: Wie? Wad können wir sagen?

Ausserdem müssen wir all das auch unserer jüngeren Tochter erklären. Sie ist 15. Trotz des altersunterschieds haben meine Töchter eine sehr enge Verbindung. Demensprechend schwer wird es sein ihr zu erklären warum wir das machen. Sie liebt ihre Schwester sehr und warscheinlich wird es sie sehr hart treffen. Wie sollen wir ihr das erklären? Zumal sie noch so jung ist. Ich möchte nochmal daraufhinweisen das unsere entscheidung bezüglich unserer Tochter feststeht und die Kommenrare hier nicht daran ändern werden. Ich möchte lediglich um tipps bitten wie wir all das unserem Töchtern erklären sollen. Ich bin für alles schon im Vorraus sehr dankbar.

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