Wer hat uns Erschaffen und warum?Sind wir nur Versuchobjekte einer Hoheren Macht?

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4 Antworten

Von einer Kinderpsychologin (Francoise Dolto) habe ich die These: Ein jedes Kind hat sich seine Eltern selbst ausgesucht. Ich finde das hochspannend! Ich bin kein Opfer anderer Umstände, sondern aus eigenem Willen auf dieser Welt und am Leben. Wer dafür auch immer gesorgt hat: Er liebt mich und das Leben - egal, was Menschen manchmal daraus machen. Mit diesen Gedanken bekommt man ein freies und dankbares Herz. So einfach kann es manchmal sein.

ist zwar nicht die Antwort direkt auf die Frage, denn Antworten auf diese und ähnliche wurden genug gegeben, die sich auch mit eminen Anschauungen decken..aber ich habe den Eindruck, dass sich hier irgendwie in diesem bereich die Zeugen Jehovas und die verbale Ausführung des Wachturms breitmachen will. Wahrscheinlich deshalb, weil viele Wohnungstüren verschlossen bleiben...Ich habe nichts gegen andere Anschauungen, aber ich habe was gegen Hardlinertum und ignorative und verbissene Intoleranz...jeder sollte nach seinen Anschauungen leben können und dies sollte von anderen geachtet und akzeptiert werden..

drei daumen wenn ich könnte...

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Du fragst, wer uns erschaffen hat. Gleichzeitig verneinst du aber die Existenz von Gott. Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Du schreibst, dass du nicht glauben magst, dass Gott uns erschaffen hat und nun zusieht, wie wir die Welt zerstören... Würde das denn eine andere Macht tun? Diese ganze Mühe, die Liebe zum Detail.... Was ist denn ein Gott? Ist er wirklich die Allmacht? Ist er ein Wesen, das alles kennt, alles weiß, alles kann? Das glaube ich allerdings auch nicht, denn dann gebe ich dir Recht, er/sie würde es nicht zulassen, dass es so auf dieser Welt zugeht. Aber vielleicht kann er ja nicht mehr eingreifen? So wie Eltern auch nur einen gewissen Grad - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Einfluss auf ihre Kinder haben und dann hilf- und tatenlos zusehen müssen, wie ihre Kinder sich selbst zerstören, kriminell werden o.ä.? Vielleicht will er ja auch nicht eingreifen, schließlich hat er uns mit einem freien Willen erschaffen, und wenn er ständig eingreift, würde er uns genau diesen wieder nehmen? Vielleicht greift er ja auch zwischendurch ein, woher sonst kommen die ganzen (zum größten Teil belegten) Wunder?

Nicht an Gott zu glauben ist die eine Sache. Nicht an die Kirche mit ihren Dogmen zur Erhaltung ihrer eigenen Macht die Andere. Da ich fest davon überzeugt bin, dass es da etwas geben muss, was vielleicht nicht gerade uns, aber zumindest die Welt, in der sich unsere Erde manifestiert hat, erschaffen hat, bin ich auch bereit, den Namen Gott oder Göttin dafür zu benutzen. Dass diese Macht mit uns spielt, glaube ich nicht. Ich als Mutter sehe das wirklich eher so wie einen Vater/ eine Mutter, die nicht in der Lage sind, wirklich alles zu steuern ohne gleichzeitig uns unsere beste (und zugleich gefährlichste) Eigenschaft zu nehmen: den freien Willen.

Also: Erschaffen haben mich vor allem meine Eltern (ich nehme an, bei dir wird es ähnlich sein, oder?). Und als Versuchsobjekt fühle ich mich besonders meiner "höheren Macht" unterworfen. Allerdings muss ich zugeben, dass es recht einfach ist, sich aus der Verantwortung zu stehlen, wenn ich mein Handeln als fremdgesteuert definiere. Dann bin ich ja fein raus und der, der mich steuert, hat die Schuld. Gibt es nicht sogar den christlichen Spruch. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott?...ggg. Wer sich als fremdgesteuert definiert, macht es sich zu einfach und ist nur faul und feige.

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