Wer hat Tipps für eine neu zu erstellende Werkzeug/-Materialausgabe

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1 Antwort

Hier gibt es ganz viele verschiedene Systeme. Man kann das mit Scannern machen, es gibt aber auch ganz viele Automatensysteme. Das Prinzip ist ganz einfach. Ich wähle einfach an einem Bildschirm aus, was ich haben will und der Automat öffnet ein Fach in dem die Ware liegt. Vorteil solcher System ist, dass es kaum noch Schwund gibt und die Nachbestellung vollautomatisch geschehen kann. Meinst wird hierbei zusätzlich ein Scanner eingesetzt, damit man am Automaten nicht so viel tippen muß. Die andere Variante ist ein Scanner, der einfach nur an eine Lagersoftware angeschlossen ist und mit der ich dann die Abgänge und Zugänge buchen kann. Auch das geht.

Viel wichtig als die Auswahl der Systeme ist die Vorbereitung des Projekts. Ich habe selber in verschiedenen Projekten erlebt, das keiner der Beteiligten wußte, was das ganze eigentlich bringen soll. Geht es nur um die Ordnung oder soll Arbeitszeit eingespart werden? Soll ein besser Überblick über Einkäufe und Verbräuche erreicht werden? Wo drückt der Schuh wirklich? Und um wie viele Werkzeuge geht es eigentlich?

Bei diesen vielen Fragen ist die Vorbereitung das wichtigste. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Unternehmen, die hier zur Vorbereitung eigene Workshops anbieten. So etwas würde ich empfehlen. Meist findet man diese Sachen unter C-Teile-Service im Netz. Wir arbeiten mit diesem Anbieter http://www.ihttimme.de/index.php?page=cts_C-Teile-Service zusammen.

Danke erstmal. Es geht darum einen besseren Überblick über die Werkzeuge zu bekommen. Es soll zukünftig ein Mitarbeiter in der Ausgabe stehen und Werkzeuge ausgeben. Dabei handelt es sich zum größten Teil um Wendeplatten und Bohrer. Nach welchem System diese sortieren ist hierbei mein größtes Problem.

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@Lagerverwalter

Am besten mit den Wendeplatten oben anfangen. In der nächsten Schublade mit den Bohrern weitermachen. Die Bohrer sind häufig viel größer als die kleinen Schachteln mit Wendeplatten.

Wichtig ist bei der Scannerbenutzung, daß die Fächer groß genug sind. Meist sind die Etiketten das Problem. Man muß mit dem Scanner vernünftig ran kommen und sie auch vernünftig lesen können. Meist könnte das Fach für das Werkzeug viel kleiner sein. Kleine Fächer sparen zwar Platz, kosten aber Übersichtlichkeit. Also das kleinste Fach nach der Lesbarkeit der Etiketten ausrichten. Und die Etiketten vorm Einräumen festlegen und nicht hinterher.

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@Wudim

Das die Fächer eine gewisse Größe brauchen liegt auf der Hand. Wie aber die Bohrer sortieren? Muss wirklich jede Abmessung (5.0, 5,1, 5,2....) ein eigenes Fach haben? Oder gibt könnte man verschiedene Abmessungen zusammenfassen. Wie sieht das System dafür aus?

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@Lagerverwalter

Gib jedem Bohrer sein eigenes Fach. Wenn so ein Bohrer erst einmal aus der Tüte raus ist, dann ist die Größe oft noch mit einem Messschieber zu ermitteln. Für eine effiziente Werkzeugausgabe kann man das nicht gebrauchen.

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