Wer hat sich schon mal die Brust vergrössern lassen?

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2 Antworten

Hallo funnycat63,

es kommt immer darauf an, wie man sich die Brust vergrö0ßern lassen hat. Da du von Implantaten sprichst, denke ich mal, dass du die am meisten bekannteste Variante meinst, in der Kochsalzlösung/ Silikon-Implantate eingesetzt werden. Dieser Eigriff ist risikoreich und - wie du richtig findest - ein großer Eingriff. Denn dabei kann es zu verschiedenen Komplikationen kommen:

Die häufigste Komplikation ist eine, wo die Kapsel aus Bindegewebe, das sich um das Brustimplantat im Zuge der Heilung bildet, sich erhärtet und sich schließlich zusammenzieht. Dadurch kann das Implantat und die Brust wie zu einer Kugel zusammengedrückt werden. Die Brust sieht dann unnatürlich aus, der Zustand kann schmerzhaft sein.

Kapselfibrose stößt hinzu bei ca. 0,3 – 5% der Patienten mit modernen Brustimplantaten und Operationsmethoden der Brustvergrößerung. Dieser Zustand wird meistens durch eine Operation behoben. Bei einer solchen Operation kann man die Lage des Implantats ändern, man kann das Implantat austauschen oder entfernen oder man durchschneidet die Kapsel um das Implantat. Das Risiko für Rippling

Bestehende Unebenheiten wie Vertiefungen oder wellige Haut auf der Brust (sog. Rippling) ist ein häufiger Grund für kosmetische Unzufriedenheit mit der Brustoperation. Dieser Zustand tritt ein, wenn das Implantat sich gefaltet hat oder etwas gesunken ist oder sich in der Hauttasche zurecht gerückt hat. Dann zieht die raue Oberfläche an der Gewebekapsel, die ihrerseits an der Haut zieht.

Am besten vermeidet man Rippling indem man dafür sorgt, dass genügend Gewebe zwischen Implantat und der Haut vorhanden ist, und dass man die Größe des Implantats klein hält. Große Implantate neigen, wie schon erwähnt, dazu, sich zu falten.

Bestehendes Rippling tritt häufiger bei einer Lage des Brustimplantats außen auf dem Brustmuskel auf, besonders bei Frauen mit wenig eigenem Brustgewebe. Diese Komplikation kommt weniger bei Silikonimplantaten auf als bei Implantaten mit Kochsalzlösung.

Nach Ansicht vieler Chirurgen sinkt bei einer Brustvergrößerung das Risiko des Rippling durch Verwendung von glatten Brustimplantaten. Rippling kann auch als lagebedingtes Rippling vorkommen und wird meist sichtbar, wenn der Patient sich vornüber beugt. Infektionen

In seltenen Fällen kann sich der Bereich um das Brustimplantat herum entzünden. Eine solche Komplikation kann zwar jederzeit auftreten, wenn sie aber auftritt, dann tut sie es schon innerhalb einer Woche nach der Operation. In manchen Fällen muss dann das Brustimplantat so lange entfernt werden, bis die Infektion verheilt ist. Man wartet 4-6 Monate, damit das Gewebe sich erholt, und setzt dann eine neues Implantat ein.

Nach Ihrer Brustvergrößerung bleiben immer Narben zurück, diese sind normalerweise aber klein, unauffällig und selten lästig.

Manchmal kann es aber passieren, dass die Narben nach einer Brustvergrößerung mehr als erwartet hervortreten, was eventuell eine korrigierende Maßnahme erfordert.

Indem Sie Ihre Narben sorgfältig pflegen, können Sie selber auf ihre Heilung einwirken. Mehr darüber gibt es auf der Informationsseite über Narben in der Chirurgie » zu lesen.

Manche Frauen merken mehr oder weniger, dass nach ihrer Brustvergrößerung ihr Gefühl in der Brustwarze oder den Brüsten sich irgendwie verändert hat. Es kann bis zu zwei Jahren dauern, bis sich das Empfinden wieder normalisiert hat, normalerweise kehrt es aber früher zurück. Bei einigen Patienten bleibt die Gefühlsveränderung als Folge der Brustoperation aber für immer bestehen.

Manchmal kann ein Brustimplantat lecken oder reißen (Ruptur). Eine Beschädigung des Implantats kann durch ein Unglück oder eine starke Belastung im Alltag eintreten mit nachfolgender Leckage des Implantats. Mammografie ist im Normalfall keine solche Belastung. Falls ein Brustimplantat einmal beschädigt wird, erstattet der Hersteller es im Normalfall kostenlos durch ein neues.

Wenn ein mit Kochsalz gefülltes Brustimplantat ausläuft, sinkt das Implantat innerhalb von ein paar Stunden in sich zusammen. Der Füllnippel kann ebenfalls lecken, wobei die Salzlösung langsamer verschwindet. Die Flüssigkeit wird vom Körper absorbiert und auf dem normalen Weg ausgeschieden.

Wenn ein Brustimplantat mit Silikongel entzwei geht, bleibt das Gel normalerweise im Implantat zurück (intracapsulare Ruptur), kann aber auch in die Gewebetasche ausdringen (extracapsulare Ruptur). Dies kann innerhalb der Brust zu Narbenbildung führen, was einen chirurgischen Eingriff erfordert. Ein beschädigtes Brustimplantat mit Gelfüllung muss nicht unbedingt zusammensinken, daher entdeckt man es auch nicht anders als durch eine Untersuchung wie z.B. bei einer Mammografie.

Ein Brustimplantat wirkt sich nicht auf die Fähigkeit der Frau zu stillen aus, auch besteht kein Risiko für das Kind während der Schwangerschaft. Die Veränderungen im Körper infolge einer Schwangerschaft dagegen können das Resultat einer Brustvergrößerung beeinflussen. Es ist daher recht wicht

Da ein Brustimplantat manchmal eine Mammografie erschwert, kann es sein, dass Sie im Zuge einer solchen Untersuchung noch zu einer weiteren Untersuchung gezwungen sind. Es ist wichtig, dass Sie dem Personal vor einer solchen Untersuchung immer mitteilen, dass Sie ein Implantat haben.

Wenn Komplikationen nach einer Brustvergrößerung auch nur selten vorkommen (weniger als 5% werden von Komplikationen oder Nebenwirkungen betroffen), so sollten Sie dennoch das Thema mit Ihrem Chirurgen besprechen, um sich von den Risiken und Konsequenzen einer Brustvergrößerung ein Bild zu machen.

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Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, wie eine Brustvergrößerung durch Eigenfett oder durch eine Aufspritzung mit Hyaluronsäure, die nicht nur preiswerter, sondern auch ungefährlicher und ohne OP gemacht werden können. im Internet findest du viele Tipps und auch Erfahrungsberichte dazu (die sehr positiv ausfallen).

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Du hast nach erfahrungsberichten gesucht: Es kommt immer darauf an, WARUM sich eine frau eine Brustvergrößerung hat machen lassen:

Häufig liegen die Gründe für eine Brustvergrößerung eher im emotionalen und psychischen Bereich, so hat die Patientin z.B. anlagebedingt sehr kleine oder ungleichmäßige Brüste, und erhofft sich durch solch einen kosmetischen Eingriff sich im eigenen Körper wohler fühlen zu können und das eigene Selbstwertgefühl zu steigern. Ein weiterer Grund für eine Brustvergrößerung kann auch die ungleichmäßige Rückbildung der weiblichen Brust nach einer Schwangerschaft sein. So kann es vorkommen das sich die weibliche Brust nach einer Schwangerschaft ungleichmäßig zurückenentwickelt hat und letztlich eine unharmonische oder ungleiche Form angenommen hat als noch vor der Schwangerschaft. Als Gründe können aber auch medizinisch anerkannte Erkrankungen wie bestimmte Missbildungen der weiblichen Brust vorliegen, die solch eine Operation erforderlich machen würden. Je nach dem, was eben ihr motiv war, fühlt sie sich besser bzw. durch Neben irkungen (die ich ja shcon geschildert habe) schlecter. Ich glaube, dass nebenwirkungen, die auftreten können, wirklich gefährlich sind und würde dir empfehlen, dich über Macrolane (hyaluronsäure ect.) und Eigenfett Aufspritzung zu informieren.

Liebe Grüße und ich hoffe, dass dir meine Antwort wirklich weiterhelfen konnte, nutellaNele

PS: Für weitere fragen schicke ich dir auch gerne Links :)

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Eine Freundin hat sich das machen lassen. Sie war sehr zufrieden, wurde aber danach doof angeglotzt. Mitgtlerweile haben sich alle dran gewöhnt. Viel Glück dabei :)

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