Wer hat sich Religionen ausgedacht?

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22 Antworten

Nenenenee - dafür darfst du das nicht aus deinem jetzigen Wissen im Rückblick sehen, das funktioniert nicht. Schau, der Mensch hat sich vor zig Millionen Jahren vom Stamm der anderen Primaten weiterentwickelt - moglicherweise durch eine Veränderung des Kehlkopfs, die ihm erlaubte, sprechen - und erklären zu lernen, also Informationen differenzierter weitergeben zu lernen.

Ich weiß nicht, ob andere Primaten sich nicht auch Fragen stellen, z.B. wie die Sterne an den Himmel kommen, wieso es mal regnet und mal nicht, wohin die Sonne am Abend verschwindet und woher der Mond auftaucht. Aber sie können sich nicht darüber unterhalten. Erst der Mensch hat gelernt, seine Gedanken mit anderen zu teilen und eine zusammenhängende Idee zur Beantwortung zu basteln. Das geschah natürlich nicht von jetzt auf gleich, sondern entwickelte sich im Verlauf von Millionen von Jahren - möglicherweise in der Zeit, als er sich von Afrika aufmachte, um die Welt zu bevölkern.

Die Religionen sind im Grunde nichts anderes als die Ideen zu den ersten ganz einfachen Fragen dieser frühen Menschen, wieso alles geschieht, wie es geschieht - und wer das macht. Weil sie ja wussten, dass etwas passiert, wenn sie selbst etwas machen. Sie haben z.B. Wasser geschöpft und etwas benetzt - im Umkehrschluss ist es sehr gut nachvollziehbar, dass sie sich vielleicht fragten, wer das Wasser vergießt, das beim Regen vom Himmel fällt.
Und weil sie Worte für Pflanzen, Tiere, Himmel, Sonne, Mond, Sterne, Tag, Nacht bilden und darüber reden konnten, wurden aus den Gedanken einzelner Individuen Geschichten von ganzen Gruppen, die von den Erwachsenen an die Kinder weitergegeben wurden.

Es gab kaum Gründe, diese Geschichten anzuzweifeln, die Wissenschaften entwickelten sich ja erst viel später. Als die Fragen differenzierter wurden - das Gehirn des Menschen hat sich ja nur seeehr langsam entwickelt. Man kann es ein kleines bisschen vergleichen mit der Entwicklung eines heutigen Menschen vom Säugling an. Das Kind kommt nicht mit seinem späteren Wissen zur Welt, sondern lernt erst zu denken, zu begreifen, zu sprechen - und mit zunehmendem Alter werden seine Fragen konkreter - er entwickelt sein späteres Wissen über Jahre hinweg. Und als Spezies hat sich der Mensch halt nicht über Jahre, sondern im Laufe von Jahrmillionen entwickelt.

Der frühe Mensch, der zu sprechen lernte, ist vergleichbar mit einem Kleinkind, das noch ganz einfache Fragen stellt, deswegen ist es aber keineswegs blöd. Und wieviele Kinder haben unsichtbare Freunde und sehen Dinge, von denen Erwachsene annehmen, dass es Fantasien sind - aber beweisen kann das keiner. Sie gehen einfach davon aus, dass das, was nicht beweisbar ist, auch nicht existiert.

Kinder sehn das nicht so eng. Und wer weiß, vielleicht sind Kinder in manchen Dingen garnicht soweit weg von der Wahrheit, wie wir es als Erwachsene glauben?

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Kommentar von ancanei
19.01.2017, 02:03

Noch was:

Ein Mensch denkt immer aus dem eigenen Bewusstsein heraus ÜBER etwas (oder jemanden) nach. Er bezieht sich immer auf sich, auf die eigenen Erfahrungen und das eigene Denken.
Und deswegen überträgt er das eigene bewusstSein auf den anderen. So wie du aus deinem bewusstSein heraus über die Menschen nachgedacht hast, die sich die Religionen ausgedacht haben. Das ist völlig normal.

Trotzdem funktioniert es nicht. Es funktioniert nur, wenn man sich in die Situation des anderen hineinversetzt. Dann zeigt sich einem auf einmal ein völlig anderes Bild. Und das ist nicht nur so, wenn man über die frühen Menschen nachdenkt. Es ist ganz genau so, wenn man über Zeitgenossen nachdenkt.

Nur wenn man diese Zeitgenossen liebt, versucht man sie zu verstehen - wie eine Mutter ihr Kind zu verstehen versucht. Oder wie man seinen geliebten Partner - oder seine besten Freunde zu verstehen versucht. Über alle anderen denkt man nur nach.

Und genau so haben die frühen Menschen über den nachgedacht, der das alles macht. Natürlich hatte er für sie Arme, mit denen er den Regen vergießen konnte, Beine, mit denen er sich über die Welt bewegen konnte, einen Kopf, mit dem er darüber nachdenken konnte, warum er was macht. Der Olymp und Walhalla, Wischnu, Manitu - überall haben sich Menschen die Götter, die alles machten, genau so vorgestellt wie sie selbst eben waren. Es ist das Normalste vom Normalen.

Und genau die gleiche Funktion wie wenn wir über andere Menschen nachdenken. Die sind zwar wirklich von menschlicher Gestalt, aber das bedeutet noch lange nicht, dass wir etwas über sie wissen können, wenn wir nur über sie nachdenken. So funktioniert es einfach nicht. Das ist wahrscheinlich die Ursache für die mit Abstand meisten Irrtümer und Missverständnisse auf der ganzen Welt.

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Kommentar von feinerle
19.01.2017, 09:20

dafür darfst du das nicht aus deinem jetzigen Wissen im Rückblick sehen

Ja eben doch.

Neue Erkenntnisse helfen, Althergebrachtes stets und immer wieder neu zu bewerten und zu einem neuen Ergebnis zu kommen. Also muss man alles, was einem beigebracht wurde, was früher vielleicht galt, immer wieder neu auf den Prüfstand stellen und eben nicht einfach daran festhalten.

Sei dies im Bezug auf Erkenntnisse über die tatsächlichen Zusammenhänge und Funktionen und selbstverständlich auch in moralischer Hinsicht.

So ist es vor vielen vielen Jahren vielleicht als gut angesehen worden, dass in einer Geschichte Menschen zu Tausenden dahingerafft wurden.

Heute jedoch ist man weiter, man nennt sowas heute Massenmord. Also muss man die Geschichte erneut auf den Prüfstand stellen und wenn sie gegen diese neuen Erkenntnisse und Erungenschaften verstößt, auch entsprechend beurteilen und nicht versuchen, das irgendwie kleinzureden, Hauptsache man kann irgendwie dran festhalten.

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Kommentar von kleinkirmit
19.01.2017, 20:35

> der Mensch hat sich vor zig Millionen Jahren vom Stamm der anderen Primaten weiterentwickelt <

... meinen die gläubigen ... und ich bin am überlegen wie ich reagieren würde wenn du diese abstammung für dich akzeptierst ... ;-)

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Ich finde es schade, dass du deine Frage und den Begleittext so dermaßen ablehnend formulierst. Was soll ich dir nun antworten, das du akzeptieren kannst? Ich fürchte, dass du diesem Thema derart verschlossen gegenüber stehst, dass jede Form der Erklärung vergebliche Liebesmüh wäre.

Wer nicht glauben kann oder will, der braucht es heutzutage auch nicht mehr. Aber auch du hast den Glauben anderer Menschen zumindest zu tolerieren. Wenn du sämtliche Gläubige für Spinner hältst und denkst du wärst klüger, ist das sehr anmaßend und närrisch von dir. Zumindest solange, wie du dich nicht bereit zeigst, dem Thema etwas aufgeschlossener gegenüberzutreten.

Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Erklärungen. Sie entspringen einer ganz natürlichen Neugier. In früheren Zeiten waren die Menschen da nicht anders, nur hatten sie noch keinen Zugang zu Erkenntnissen, die wir erst vor kurzer Zeit gewonnen haben. Vom Urknall wissen wir noch nicht lange, und was wir wissen, ist allein theoretisches Wissen. Auch du hast keine Ahnung, wie die Welt entstanden ist, und noch weniger weißt du, was nach deinem Tod passiert. Ich meine nicht mit deinem Körper, sonderm mit dem, was dich ausmacht. In den meisten Religionen würde man das "Seele" nennen, aber man kann diesen Begriff auch mit "Bewusstsein" übersetzen.

Die Fragen, die sich aus der eigenen Vergänglichkeit ergeben, stellen sich Menschen schon mindestens seit 200.000 Jahren, denn schon aus dieser Zeit hat man Gräber gefunden, die man mit Grabschmuck und Beigaben versehen waren. Und da man früher überhaupt keine Erklärungen hatte, abstrahierte man das, was man nicht erklären konnte, und ordnete es dem spirituellen zu. Geister, Götter und andere Kräfte wirkten seither in allen Kulturen und sie tun es in den Köpfen der Menschen noch immer. Eben aus dem nicht unerfüllbaren Grundbedürfnis heraus, sich das unerklärliche zu erklären. 

Religionen arbeiten dabei vor allem mit Bildern und Symbolen, die leicht für jeden verstehbar sind. Der brennende Dornbusch ist zum Beispiel so ein Symbol. Das Erlebnis des Mose mit Gott als unerklärlicher Größe wird so plastischer, denn unter einem brennenden Dornbusch kann man sich etwas vorstellen.

Vielleicht möchtest du die Bibel ja mal in einer kommentierten Auflage lesen, in welcher dir die Bilder und Hintergründe genauer erklärt werden. Dann erscheinen sie dir sicher weniger lächerlich. Vielleicht erkennst du dann auch, welchen literarischen Wert die Bibel hat, denn sie steckt voller wundervoller Geschichten, voller Botschaften und interessanter Figuren. Diese werden mit zahlreichen Facetten dargestellt, selbst die "Helden" haben ihre Ecken und Kanten, ihre Schwächen und Fehler. 

Ich hoffe, meine Antwort hilft dir.

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Kommentar von DerBuddha
19.01.2017, 17:21

Vielleicht erkennst du dann auch, welchen literarischen Wert die Bibel hat, denn sie steckt voller wundervoller Geschichten, voller Botschaften und interessanter Figuren.

angesichts der ganzen schlimmen dinge im alten testament ist es schon echt frech, so einen kommentar von dir über dieses schlimme buch zu lesen.........

der märchenonkel im alten testament wäre der teufel selbst, denn genauso wird er dort beschrieben und dieses buch ist voller rassismus, mord, versklavung und vielen anderen dingen..........

ein bekannter regisseur hat mal gesagt:

würde man das alte testament wortwörtlich verfilmen, wäre das der schlimmste film aller zeiten...............

RECHT hat er........!!!!!

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Kommentar von kleinkirmit
19.01.2017, 20:32

>Wenn du sämtliche Gläubige für Spinner hältst und denkst du wärst klüger, ist das sehr anmaßend und närrisch von dir.<

naja ... ich halte es eher mit den wissenden zumal wissen glauben verdrängt ... weswegen dieser in immer weiteren bereichen als geradezu grotesk erscheint. aber ok - ab und zu mal lachen lockert den tagesablauf etwas auf ... ;-)

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Die Menschen überall auf der Welt haben schon sehr früh herausgefunden, was man wie zu sich nehmen muss, um high zu werden. Von Afghanistan bis Ägypten werden zum Beispiel getrocknete Skorpione oder Opium geraucht, aber die Menschen kennen noch weit mehr Drogen. Viele angebliche Offenbarungen können also einfache Drogenfantasien sein. Das ist viel naheliegender als die Gotteshypothese. Es ist nicht schwer vorstellbar, dass ein zugedröhnter Ziegenhirte in einem Busch einen Gott hört und denkt, der Busch würde brennen.

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Ich weiß, Du und Deine Spottfreunde werden es nicht wahrhaben wollen, aber:

Kannst Du absolut sicher ausschließen, daß es so stattgefunden hat wie in der Bibel berichtet wird? Also so richtig wissenschaftlich korrekt "bewiesen"?

Was ist, wenn es einfach genau so passiert ist?

Es zeugt von einem echt beschränkten Verstand, etwas nur abzulehnen, weil man es selber nicht kann oder noch nicht live erlebt hat. ;)

Und daß es soviele Menschen gibt, die darin mehr sehen als 'nen Grund zum Lachen liegt womöglich daran, daß sie nicht einfach nur lachen, sondern auch nachdenken und verstehen.

Letztendlich bringt nichts nur Nachteile. Und auch nichts nur Vorteile. Eine solche Art zu Denken ist ebenfalls nicht sonderlich weise. Was Vorteile/Nachteile sind hängt doch schonmal von den eigenen Wünschen/Bedürfnissen ab. 

Und wenn Du behaupten willst, daß die immer rein rational sind bist Du nicht weniger amüsant als die von Dir gedachten "Religionserfinder".

warehouse14

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Kommentar von kleinkirmit
19.01.2017, 20:27

>Es zeugt von einem echt beschränkten Verstand, etwas nur abzulehnen, weil man es selber nicht kann oder noch nicht live erlebt hat. ;)<

du hast ja sooo recht!!! das trifft in erster linie auf extraterrestrische, dematerialisation und rematerialisation, unterschiedliche zeitlinien, reinkarnation zu ... und noch viel mehr!

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Damals als die Religionen entstanden kannten die Menschen noch keine Wissenschaften und keine aktiven Forschungen.

Die Menschen hatten andere Bedürfnisse als heute. Sie brauchten etwas, woran sie sich festhalten konnten. Durch das Unwissen waren die Menschen wesentlich aufgeschlossener und was wir heute als paranormale Ereignisse kategorisieren würden war damals göttlicher Natur.

Zweitens hatten die Menschen damals nicht diese Vielfalt an Aktivitäten, wie wir heute. Heute gibt es sooo viele Möglichkeiten, seine Zeit zu verbringen, was auch dazu führte, dass wir uns in anderen Aktivitäten verloren haben und Religion für die meisten Menschen massiv an Bedeutung verloren hat.

Bezüglich der Weltentstehungstheorie kann ein Mensch natürlich an die religiösen Überlieferungen glauben, an den Urknall oder an etwas ganz anderem.

Es wird immer Patriarchen geben, die sich mit den religiösen Überlieferung mehr identifizieren als mit den wissenschaftlichen, zumal die Religionen den Menschen, die glaubten, eine Belohnung versprechen, die widerum nicht denen zugute kommt, die nicht geglaubt haben.

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Da schau her, die allwöchentliche Religion-Aufmischfrage mal wieder. Also, auf ein Neues:

Niemand hat sich Religionen "ausgedacht". Es hat wohl mit der mit hohem Planungsvermögen zusammenhängenden menschlichen Vorstellungskraft zu tun, dass sich der Mensch mit dem sinnlich Wahrnehmbaren nicht zufrieden gibt. Nur die Ausformung unterliegt einem zeitlichen Wandel. Religionen sind ein Spiegelbild der Gesellschaft. Angefangen hat es mit Naturreligionen bzw. der steinzeitlichen Verehrung der Großen Mutter. In der patriarchalischen Antike kamen personale, vornehmlich männliche Gottheiten, auf. Moderner Glaube hat starke esoterische Anklänge und arbeitet mit Entführungen durch Außerirdische, Heilkraft von Steinen, Horoskopen, Seelenverwandschaft, Schicksal, Wahrsagerei und was weiß der Geier nicht alles. Es ist eine Illusion, dass religiöse/spirituelle Bedürfnisse in "aufgeklärten" Gesellschaften keinen Platz hätten. Ebenso der weitverbreitete Denkfehler, Glaube und Wissen seien Gegensätze.

Zu dem "Typen mit dem brennenden Dornbusch" und anderen Phänomenen gibt es längst rationale Erklärungen. Man muss nur ein bisschen recherchieren.

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Denkst du wirklich der Glaube an einen Urknall (woher denn) oder sogar außerirdisches Leben, ist besser oder intelligenter als die Annahme eines Gottes? Das ist es bei weitem nicht. Zumal Gott ja auch außerirdisch ist, wenn man es genau nimmt. Du solltest dir einfach mal gesunde Gedanken über Gott und Jesus Christus machen, und das nicht nur vom Hörensagen oder durch die Brille von Spott und Vorurteilen.

Wenn es Gott gibt (woran ich fest glaube), dann wird er sich das schon gut überlegt haben, wie und auf welche Weise und mit welcher Botschaft ER den Menschen begegnen will und kann. Gott steht unendlich höher als der Mensch und daß ER sich auf uns einlässt ist nur Gnade und guter Wille. Die Botschaft für uns steht in der Bibel - man muss sie eben lesen, verstehen und annehmen. Aber ohne diese fundierten Informationen (kannst du selbstständig nachlesen) wirst du kaum glaubwürdig mitreden können. Lies mal das Johannes-Evangelium.

Bei Fragen können dir Christen helfen, so daß du auch von deiner oberflächlichen Ansicht wegkommen kannst (wenn du das wirklich willst) und tatsächlich zu einer begründeten Ansicht findest. Es muss ja keiner an Gott glauben, aber wenn du dich irrst, solltest du zumindest wissen WAS du nicht glaubst. Alles nur abzulehnen, weil man es für unvernünftig hält, ist nicht richtig. Ist der Mensch immer vernünftig? Das Ganze für einen Witz zu halten ist keine begründete Ansicht, sondern nur boshafte Meinungsmache ohne Sinn. Das kann man ändern. Gott will auch dir realistisch begegnen - wenn du ihn lässt.

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Gute Frage.

Religionen kamen (und kommen noch immer) aus der Zeit, in der man Phänomene beobachtet hat, die man sich mit dem damaligen oder heutigen Verstand nicht erklären konnte.

Die Wikinger schrien den Mond an, als der ab und zu die Sonne verdeckte. Sie dachten, es wäre ein Wolf, der die Sonne auffrisst. Nun, sie hatten Erfolg, der Wolf ließ den Mond wieder frei.

Frauen bluten einmal im Monat - sollte der Mond daran schuld sein?

Der Sonnengott lässt die Erde einmal im Jahr kälter werden - muss er sich erholen?

Wir haben heute Erklärungen dafür, aber der Kernglaube ist der gleiche. Es MUSS einen Gott geben, der das alles erschaffen hat. Auch diese Frage wurde schon weitgehend beantwortet, jetzt sind wir bei 10^-43 Sekunden nach dem Urknall, nachdem wir keinen Gott mehr benötigen. Auch diese Grenze wird fallen.

Religion ist obsolet. Wir sollten mehr an uns selbst als an übernatürliche Wesen glauben. Das betrifft übrigens auch nicht vorhandene Aliens auf unserem Planeten. :)

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Kommentar von kleinkirmit
19.01.2017, 20:22

>Das betrifft übrigens auch nicht vorhandene Aliens auf unserem Planeten. :)<

und wie ist das mit den vorhandenen??? :-)

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So hat es sich denn herausgebildet, daß in der neueren Zeit neben die Erkenntnis, die sich nur erstreckt auf die dem Menschen in Beobachtung und Experiment erreichbare Welt, sich hinstellen die Traditionen, die man in einem wirklichen wahren religiösen Leben früherer Zeiten einmal gehabt hat, die man historisch aufnimmt, zu denen man aber den Erkenntnisweg nicht mehr hat, daher nur an sie glaubt. So stellen sich für den modernen Menschen, der die Erkenntnis nicht hingelangen lassen will bis zum religiösen Erleben, Wissen und Glauben nebeneinander. Aller Glaubensinhalt, der heute existiert, war einmal ein alter Erkenntnisinhalt, der nur als Reminiszenz heraufgebracht wird, indem die Tradition sich ihn erhalten hat. Es gibt keinen Glaubensinhalt, der nicht Reminiszenz eines alten Erkenntnisinhaltes ist. Und weil man heute die lebendige Anschauung, die Anschauung durch exakte Clairvoyance von dem wahren Ich, das nicht von jedem Schlafe abgelähmt wird, sondern das dem Schlafzustand und dem Wachzustand zugrunde liegt, weil man die exakte, clairvoyante Erkenntnis des Ich nicht hat, deshalb hat man auch nicht die Fortsetzung des Erkenntnisweges in den religiösen Weg hinein und stellt den Glauben, der eigentlich nur alte Traditionen als Reminiszenzen wieder heaufbringt, neben das Wissen hin.
Daß heute das, was einstmals Einheit war Erkenntnis der physischen Welt und Erkenntnis der göttlichen Welt -, daß das zerfällt in zwei äußerlich nebeneinanderstehende Gebiete, Wissen und Glauben, das rührt davon her, daß die alte, primitive hellseherische Anschauung von dem wahren Ich das nicht so charakterisiert wird, daß jeder Schlaf es auslöscht, sondern das angeschaut wird als die Grundlage des Menschen, auch wenn der Schlaf Denken, Fühlen und Wollen auslöscht -, daß diese alte Erkenntnis verlorengegangen ist und daß die exakte Clairvoyance noch nicht vorgeschritten ist zu der Anschauung der wirklichen Ichheit des Menschen: des Geistesmenschen.
(GA 215, Seite 25f von Dr. R. Steiner)

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Kommentar von kleinkirmit
18.01.2017, 22:35

es ist sicher schwierig mit so vielen worten so wenig vernünftiges zu sagen ... ja beinahe unmöglich!

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Kommentar von 666Phoenix
19.01.2017, 08:22

"Dr. R. Steiner"??

"Steiners 1894 erschienenes Hauptwerk ´Die Philosophie der Freiheit´, von dem nur wenige Exemplare verkauft wurden, fand in der akademisch-philosophischen Fachwelt nur geringe Beachtung. 

Der renommierte deutsche Philosoph Eduard von Hartmann schickte Steiner sein Leseexemplar ausführlich glossiert zurück, verzichtete aber auf eine öffentliche Rezension (er kritisiert Steiners Buch später beiläufig in einer Fussnote). Hartmann überließ eine ausführliche kritische Rezension seinem Schüler Arthur Drews. Eine weitere ausführliche, jedoch weitgehend zustimmende Rezension verfasste Bruno Wille....

Es gelang Steiner nicht, in der akademischen Philosophie Fuß zu fassen. Ein Habilitationsversuch im Jahre 1894 scheiterte.... Ernst Haeckel, der aus dem Umfeld Steiners um Vermittlung einer Stelle an der Universität Jena gebeten worden war, versagte jegliche Unterstützung." (Wiki)

"Zudem ist eine Zerrüttung des Lebenswandels überliefert. Steiner zechte nächtelang mit seinen Dichter-Freunden, teilweise sei er erst am nächsten Nachmittag nach Hause gekommen. Rosa Mayreder, die Vertraute aus der Wiener Zeit, meinte sogar, er sei „Alkoholiker gewesen, wenn auch nicht in jenem Übermaß, wie man es bei Mystikern oft findet."

(dito)

"Aber der glaubt sich ja kein Wort von dem, was er da spricht! (Und da tut er auch recht daran.). .. Die Zuhörer schliefen reihenweise ein; dass sie nicht an Langeweile zugrunde gingen, lag wohl an den wohltätigen Folgen weißer Magie."

K. Tucholsky

War das dieses "Genie"??

Dann gratuliere ich Dir, Nowka!

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

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Kommentar von SturerEsel
18.01.2017, 22:43

Immer dieselbe Antwort, comdingsda. "Ich glaube an Gott, ich bin Christ." Punkt. Paste and Copy. Als sei damit alles gesagt.

Du bist das Musterbeispiel eines indoktrinierten Gläubigen - zu keinem eigenen Gedanken fähig. Viele andere geben sich Mühe, eine adäquate Antwort auf verschiedene Fragen zu formulieren. Bei dir: immer die selbe Leier. GÄHN

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Kommentar von kleinkirmit
18.01.2017, 22:47

> Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt.<

... aber nur so lange bis die 'wissenschaft' auch tasächlich etwas weiss - zumindest das was in den archiven des vatikan unter verschluss gehalten wird ...

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Kommentar von Omnivore13
19.01.2017, 00:32

Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt.

Ich sage es immer wieder! Was du behauptest ist und bleibt Schwachsinn!!!!

KEIN Mediziner oder Wissenschaftler denkt so wie du behauptest!

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1. sind religionen aus dem unverständnis der ersten menschen über alle naturgewalten usw. entstanden................:)

2. sind fast ALLE gläubigen dieser welt KEINE echten freien gläubige, denn sie werden in den jeweiligen glauben hineingeboren und wachsen mit den märchen auf, die dann ihr leben bestimmen...........:)

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Kommentar von kleinkirmit
19.01.2017, 20:09

stimmt ... und da kommt mir der alte spruch 'glauben heist nichts wissen' in den sinn.

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Religionen haben sich die ausgedacht, die dich nicht erkennen lassen wollen, dass du selbst die Antwort auf die grossen Fragen bist.

Sie deuten auf andere Quellen als du selbst, und das disqualifiziert sie, dir helfen zu koennen!

Religionen, genauso wie Kaufen, Konsumieren, ein Familie erschaffen, viel arbeiten und ein guter Mensch sein, ist das Schmiermittel der Ablenkung von dir Selbst.

Die, die sich die Religionen ausgedacht haben, haben auch das andere Depressive ausgedacht, Kinder fuer 9-13 Jahre stillsitzend in einen Raum zu pressen, obwohl die Kinder spielen und erfahren wollen.

Es ist also alles eine grosse Ablenkung von uns selbst, wohl denen die es erkannt haben!

Die Quelle des Leids und des Krieges sind letzlich dieselben Entitaeten, die uns lange kontrollieren fuer ihre Zwecke

Und wir selbst denken in unser ueberbordendenden Selbstgefaelligkeit, wir sind die, die alles kontrollieren, weit gefehlt, Sechs, setzen. Alles Gute!

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bevor du dir den ganzen Quatsch durchließt den die Leute verzapfen musst du für dich selbst wissen, glaubst du an Gott?
wenn nicht dann wirst du auch nie an die entstehung glauben. Wenn ja dann ist doch logisch woher die Religionen kommen :D und zwar von Gott.
Jeder hier gibt seine persöhnliche Meinung ab, keiner mit Beweisen für die echtheit deren Aussagen.
Also wenn mir jetzt gesagt wird dass meine Aussage keine Echtheit besitzt kann ich gerne Beweise liefern :)

lg.

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Kommentar von DreiBesen
19.01.2017, 10:53

Tja nun.... deine Aussage ist echt. Das musst du nicht beweisen. Kann ja jeder hier lesen. 

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Kommentar von Kerim1230
19.01.2017, 11:21

Eben, danke dir. 3besen :D

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Religionen hatten ihren Ursprung in Natur-Religionen. In den ersten Natur-Religionen war Gott auch nur ein Wort für die Natur. Dann wurden die Menschen komplett seltsam und haben sich sehr viele weitere Religionen ausgedacht. Ob eine richtig ist wurde noch nicht bewiesen.

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Kommentar von DakuRaidon
18.01.2017, 22:23

dadurch entsteht halt viel Krieg, den es ohne Religionen nicht gegeben hätte.

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Alf finde ich lustig, aber ich glaube nicht an Außerirdische. Und weißt Du warum? Wenn ich bete erhört Gott meine Gebete. Er hat mir in meinem Leben schon sehr viel geholfen. Und das wissen andere auch. Ich finde es traurig, wenn ich sowas wie hier lese. Viel Spaß mit dem nächsten Ufo.

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Wer sich das ausgedacht hat?

Menschen, die damals Erklärungen für das bis dato für sie Unerklärliche suchten.

Darüber sollte man nicht unbedingt spotten.

Was man aber HEUTE kritisch fragen kann: Ob für den auch jetzt noch nicht zu 100% erklärbaren "Rest" nun Gott, ein Gott, eine Göttin, Göttinnen und Götter oder das rosa Einhorn verantwortlich ist.

Gruß, earnest


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Kommentar von kleinkirmit
19.01.2017, 20:04

>Ob für den auch jetzt noch nicht zu 100% erklärbaren "Rest" nun Gott, ein Gott, eine Göttin, Göttinnen und Götter oder das rosa Einhorn verantwortlich ist.<

100% sind dann erklärbar wenn die forscher aufhören zu forschen weil es nichts mehr zu erforschen gibt! forscher gestehen ja selbst ein dass sie nichts wissen ... andernfalls bräuchten sie nicht mehr zu forschen ... ;-)

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religionen waren stets ein fragiles instrument um macht auszuüben - nichts weiter! sie zeigen keinen weg auf um selbständig zu sein sondern abhängig zu bleiben! - jedenfalls westliche religionen!

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Kommentar von RhoMalV
19.01.2017, 13:10

Da gebe ich Dir absolut Recht!

Der Buddhismus kommt meines Wissens als einzige "religiöse" Lehre ohne Dogmen aus und inspiriert den Menschen dazu, seine Schöpfernatur zu entdecken und zu leben.

Weiter eignet sich der Buddhismus nicht als Machtinstrument.

Ihm genügen 5 Silas als moralisch-ethischer Leitfaden als Basis für ein friedliches, ehrenhaftes und rücksichtsvolles Zusammenleben zwischen den Menschen.

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Das Verrückte daran ist, das sich das niemand ausgedacht hat. Aber Gott hat sich so gedacht, man kann an mich glauben. Man muss es aber nicht

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Kommentar von DakuRaidon
18.01.2017, 22:20

Die Pastafari klingt da am plausibelsten.

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Kommentar von DreiBesen
18.01.2017, 22:25

Woher weißt du denn, was Gott denkt? Respekt!

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Kommentar von Durge
19.01.2017, 07:39

Alle Achtung wir haben hier das menschSprachrohr gottes gefunden!

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Du hast das Recht,alle Religionen für Blödsinn zu halten,aber du hast nicht das Recht,auf die Zustimmung von Millionen anderer Menschen .

Bereitet dir der Glauben, der anderen Menschen Unbehagen?

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Kommentar von DakuRaidon
18.01.2017, 22:28

ich hab ja nicht gesagt: HÖRT AUF AN GOTT ZU GLAUBEN sondern gefragt wie man um alles in der welt auf sowas zu kommen.

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Kommentar von kleinkirmit
18.01.2017, 22:49

wer vergibt die rechte?

tja ... es heist nicht rein zufällig 'glauben' - im gegensatz zu WISSEN woran es bei gläubigen offenbar mangelt ...

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Kommentar von Meatwad
18.01.2017, 23:25

aber du hast nicht das Recht,auf die Zustimmung von Millionen anderer Menschen

Macht ja nichts. Die Zustimmung von Millionen anderer Menschen ist ja bereits gegeben.

.Bereitet dir der Glauben, der anderen Menschen Unbehagen?

Ja, häufig schon.

3

Da haben sich Viele zusammen gesetzt und in einem großen Palaver beschlossen: "jetzt denken wir uns mal einige Religionen aus, für jeden etwas"
Ist diese Antwort für dich ausreichend ? Müßte eigentlich so sein. Ist garnicht lustig- traurig,traurig,traurig.

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