Wer hat schuld, wenn jemand die autotür aufmacht und ei nRadfahrer dagegen fährt?

14 Antworten

Hallo,

fährt man auf dem Bürgersteig und dieser ist für Radfahrer nicht frei gegeben, dürfte man eine Teilschuld haben.

Die Beifahrerin hätte jedoch auch schauen müssen, da auf dem Bürgersteig auch Kinder hätten fahren können.

 

Bei 4 Bier lag er jedoch weit über der 0,5 Promillegrenze und dürfte bei Dir Polizei ein Problem bekommen.

Nun, der Beifahrer hat beim Aussteigen eine Sorgfaltspflicht. Aber: wer rechnet auf einem Gehweg mit einem schnell fahrenden Radler? Muss auch keiner, da Gehwegradeln verboten ist, es wird weder toleriert geschweige dem gebilligt!

In der Regel wäre dem Radfahrer auch nüchtern eine Mitschuld anzurechnen. Zu 50-75 % in etwa. Da der betrunken war, dürfte diese nun eher bei 75 bis 100 % liegen.

Wäre es ein Radweg gewesen, so läge seine Mitschuld nüchtern bei 0, alkoholisiert zwischen 0-50 %.

was wäre jetzt wen nein kind, rollstuhl [etc] gekommem wäre?

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@Maxi41a

Die sind in der Regel nicht so schnell unterwegs und dürften dies auch nicht. ;); aber dann hätte der Türöffner bzw. Fahrer schuld. Der Unterschied aber: die DÜRFEN, bzw. müssen dort fahren.

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Guten Morgen,

 

er sollte auf jeden Fall zu Polizei gehen, weil auch bei Radfahrern gibt es Fahrerflucht.

 

Die Schuldfrage hängt von verschiedenen dingen ab. Hätte er das Öffnen der Tür sehen können/müssen? Hätte er noch bremsen können? Hat Sie nachlässig gehandelt? Das sind alles dinge um did eishc die Versicherung kümmern muss.

 

Die frage ist vor allem, ider der Gehsteig für Radfahrer frei gegeben? Wenn nicht, dann kann es zu einer "Teilschuld" kommen.

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