Wer hat schon Grenzüberschreitungen in der Psychotherapie erfahren?

Support

Liebe/r eliag,

gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Obige Frage mag interessant sein, gehört aber nicht hier hin.

Ich möchte Dich bitten dies bei Deinen kommenden Fragen zu beachten.

Wenn Du die Community besser kennen lernen möchtest oder eine Meinung austauschen möchtest, kannst Du solche Fragen gerne im Forum unter www.gutefrage.net/forum unter der Kategorie "Community" stellen.

Danke für Dein Verständnis und viele Grüße,

Tim vom gutefrage.net-Support

Das Ergebnis basiert auf 3 Abstimmungen

Ja, verbale Äußerungen 100%
Nein 0%
Nein 0%
Ja, Hausbesuche 0%
Ja, körperliche Kontakte 0%

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Grenzüberschreitungen können m.E. jederzeit und in verschiedenen Formen auftreten, besonders in der Psychotherapie, besonders deshalb, weil Menschen, die diese Hilfe in Anspruch nehmen, oftmals nicht wissen, wo die eigenen Grenzen liegen, und weil nicht jeder Psychotherapeut für Jeden eine gute Hilfe sein kann. Leider verbergen sich allzuoft hinter den Psyhotherapeuten Menschen, die selber professionelle Hilfe benötigen.

Ja, verbale Äußerungen

Ich habe erlebt, dass ich da, wo ich Kritik erwartete, Strafe bekommen habe und damit mich auf Äußerungen verlassen habe, die ja so ganz genau so und gar nicht anders sind, die aber nichts mehr mit der Realität zu tun hatten. Dadurch habe ich Dinge unterlassen, die ich ansonsten getan hätte und die mir viel Kummer erspart hätten.

Ich bin nie darüber aufgeklärt worden, dass das keine harte Kritik ist. Ich dachte, wenn sie als distanzierte Expertin, der nichts menschliches fremd ist und die nicht geschädigt ist, so hoch geht, dann ist bei demjenigen, dem ich wirklich geschadet habe, und wo ja eigendlich mal eine freundschaftliche Beziehung bestand alles vorbei. So konnten Dinge nicht geklärt und geregelt werden.

Es ist mir überhaupt viel Falsches um die Ohren gehauen worden. Ich habe das nun wirklich alles ausgehalten, weil man nunmal auch unangenehme Wahrheiten aushalten muss, aber um so mehr muss ich mich darauf verlassen können, dass sie das tausendfach in ihrem Kopf überprüft und abgewogen hat. Sie ist die Expertin!

Dann der Spruch mit dem Erwachsenwerden. Deswegen war ich ja auch da. Aber es ging sich gar nicht darum. Stattdessen bin ich mit Fehlinformationen entmündigt worden. Wenn ich durchschaut hätte, was sie da wirklich tut, hätte ich die Therapie sofort abgebrochen. Und dieses Beharren an einer perfekten Sprache, und dieses Vorgeben, dass ihre Sprache so perfekt sei, dass sie ja alles schon gesagt habe. Und ich suche und finde auch was, aber was ich gefunden habe war nur Dreck.

Mir ist über ein Jahr nach Beendigung der Therapie eigentlich erst klar geworden, dass der Sinn nicht Kritik sondern verbales Quälen war. Und was noch viel schlimmer war: mir wurde plötzlich klar, dass die Therapeutin aufgrund eigener schlimmer Kindheitserlebnisse in mir die passende Projektionsfläche für ihre Feindbilder gefunden hat. Die Dame war so befangen, dass sie mich niemals als Klientin hätte annehmen dürfen.

Ich hatte dann jahrelang Dauerangstattakken. Die gingen erst weg, als ich erfuhr, dass die Verrückte weggezogen ist. Ich habe mich Jahrelang kaum aus dem Haus gewagt. An die Sache mit meinem guten Bekannten kam ich immer nur kurz ran, dann kam Panik und dann ein großes schwarzes Loch. Persönliche episodische, bildliche Erinnerungen hatte ich jahrelang gar keine mehr. Und vor 3 Jahren kam alles Flashbackartig hoch. Ich habe dann zwei Jahre verzweifelt versucht, die Geschichte wieder in Ordnung zu bringen. Vergebens. Dabei habe ich die Möglichkeit verpasst, noch mal Mutter zu werden. Jetzt ist es zu spät.

Ich möchte jetzt nicht missverstanden werden. Natürlich bin ich für mein eigenes Fehlverhalten selbst verantwortlich. Aber es muss doch legitim sein, sich, wenn man die Situation nicht mehr wirklich selbst einschätzen kann, erstmal professionelle Hilfe holt, bevor man irgendwelche Schritte macht. Wie kann man mir in so einer Situation so einen Mist erzählen?

Psychologin sieht mich als Hoffnungslosen Fall - was jetzt?

Hey,

ich leide seit vielen Jahren an Depressionen und hab vor etwa einem halben Jahr endlich den Schritt gewagt und gesagt ich will was dagegen unternehmen.

Nun hat es nochmal knapp 5 Monate gedauert bis ich einen Platz bei einer Psychotherapie bekommen habe (Verhaltenstherapie).

Ich hatte nun ein paar Sitzungen seither und da sagt mir die Psychologin, das sie für mich keine Hoffnung bei einer Psychotherapie sieht.

Zu meinen Fall: Ich habe panische Angst davor Arbeiten zu gehen, weil es mir beim letzten mal als ich arbeiten gegangen bin (vor etwa nem dreiviertel Jahr) so schlecht ging, das ich permanent Suizidgedanken entwickelt habe.

Ich bin jetzt seit etwa 9 Monaten Krankgeschrieben und beziehe Hartz 4 und habe panische Angst vor der Zukunft. Denn bevor ich mich wieder in einen Job wage, würde ich gerne erstmal meine Depressionen etwas in den Griff bekommen, weil ich Angst habe, mir sonst selbst etwas anzutun, wenn ich jetzt einfach in irgendeinen Job gesteckt werden würde (einfach weil ich es psychisch nicht schaffe).

Zum anderen habe ich aber auch angst was passiert, wenn ich denn 78 Wochen Krankgeschrieben bin. Lande ich dann auf der Straße? Zahlt dann Hartz 4 trotzdem noch oder nicht?

Und zum andern: Zwingt mich die Krankenkasse dann zu einer Reha?!

Denn davor hab ich ebenfalls panische Angst, weil ich nicht weg will von meiner Partnerin. Seit ich bei ihr bin, sind meine Depressionen besser geworden und die Suizidgedanken verschwunden. Aber ich habe Angst das diese wiederkommen.

Naja und wie gesagt jetzt meine Psychologin einfach, das sie mit einer Therapie keinen Erfolg für mich sieht, das sie meint, mir würde es ja am besten gehen wenn ich immer zuhause bei meiner Freundin währe und sie könne mir nur helfen in einen Job zu kommen wodurch es mir wieder schlechter geht.

Naja klar währe es für mich das beste wenn ich bei meiner Freundin die ganze Zeit sein könnte, aber wie soll das bitte gehen?!

Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter, ich bitte euch diesen Beitrag ernst zu nehmen und danke jedem der mir hier irgendwie weiterhelfen kann, denn ich habe keine Ahnung mehr was ich machen soll...

...zur Frage

Beschwerde beim Jobcenter, persönliche Beleidigung - formulierung OK?

ich möchte mich heute schriftlich beim Jobcenter beschweren und wollte wissen ob der Text so in Ordnung ist?

"Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Leiter des Teams xxx im Jobcenter xxx,

hiermit möchte ich mich über das Verhalten von meinem Fallmanager Herrn xxx bei meinem letzten Termin beschweren.

Am 31.07.2012 um 10 Uhr wurde ich von Herrn xxx zu einem Gespräch über meine berufliche Situation geladen. Es dauerte keine fünf Minuten bis man mich mit Verständnislosigkeit, Voreingenommenheit und persönlicher Beleidigungen überhäuft hat.

Nicht nur das Herr xxx jeden seiner Kunden über einen Kamm schert, Zitat: „ Mit meinen Kunden würde ich am liebsten an der Hand von Arbeitgeber zu Arbeitgeber gehen, alleine wollen und können die doch nichts auf die Reihe bekommen!“, nein, er ist auch der Meinung nach einem kurzen Blick in seine „Akten“ am PC, mich und meinen Hintergrund genau zu kennen. Von „ den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen“ bis „ arbeitsscheu und dumm stellen, im Bezug zur Arbeitsaufnahme“ war an Feindlichkeiten alles vertreten.

Gerade da dies unser 1. Gespräch war verbitte ich es mir, dass über mich persönlich geredet, bestimmt und verurteilt wird.

Nach dem meine Fähigkeiten nach seinem ermessen herabgestuft wurden, mein Bewerberumkreis erhöht und die Arten der Tätigkeiten die ich bereit bin anzunehmen erweitert wurden, im Umkreis von 100 km oder bundesweit und neben Voll- und Teilzeit auch Nacht- und Schichtdienst, wurde ich darauf hingewiesen das ich zur Mitwirkung verpflichtet bin und mir Kürzungen bzw. eine komplette Streichung meiner Leistung berechnet werden kann. Da ich allerdings auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen bin ( ich habe ihn mehrfach darauf hingewiesen ) ist das ein Unterfangen der Unmöglichkeit für mich.

Des weiteren wurde mir unterstellt, dass all meine Bemühungen, neben den üblichen Stellen suche ich nach einer 2. betrieblichen Ausbildung bzw. einer schulischen (mir ist klar das ich in dieser Zeit keine Unterstützung erhalten würde) quasi nicht nachweisbar sind da ich „nur“ die schriftliche Liste, die ja Pflicht ist, führe und keine Anschreiben der einzelnen Bewerbungen beigefügt habe.

Ich möchte nicht, dass jemand der mir von vornherein ohne ersichtlichen Grund feindlich gestimmt ist, über meine berufliche und persönliche Zukunft entscheidet. Da ich mich mehr als bemühe und arrangierter als so manch anderer Kunde bin, ist es für mich dieses Verhalten umso unverständlicher.

Ich bitte hiermit um einen neuen Fallmanager bzw. einen neuen Sachbearbeiter der seine Arbeit sachlich und offen erledigt.

Meiner Meinung nach besteht auch die Möglichkeit für den Grund der Feindseligkeit, mein Migrationshintergrund.

Rechtliche Schritte behalte ich mir vor.

Mit freundlichen Grüßen

xxx

...zur Frage

Als Patient bei einer Psychologin mütterliche Liebe spüren, ist sowas möglich oder nur Einbildung, sollte man so etwas offen ansprechen?

Bei meiner Mutter hab ich nie Liebe gespürt, deshalb ist es doch unmöglich dieses Gefühl der mütterlichen Liebe zu kennen oder sagen zu können wie es sich anfühlt. Das muss doch eine Täuschung sein, oder ?

...zur Frage

Wie verläuft eine Psychotherapie bei geistig behinderten Menschen?

Wenn ein Kind mit z.b Trisomie 21 auf ein schlimmes Ereignis mit einem Symptom wie beispielsweise einnässen reagiert, obwohl es vorher ganz normal aufs Klo geht. Ist es ja wahrscheinlich so das ein psychisches Problem dahinter steckt.

Wie wird das denn dann behandelt? Wenn dieses Kind selbst gar nicht verbalisieren kann, wo genau das Problem und so liegt?

...zur Frage

Wer/was hilft wirklich bei Angst/Panikstörung/Depressionen?

Hallo, Für alle die sich nicht mit Panikattacken sowie Agrophobie und soz. Phobie auskennen , diesen Beitrag bitte ignorieren. Ich bin Simon, 18 Jahre alt und grade mit dem Abitur fertig. Ich leide unter starken Angst bzw. Panikattacken , die mein Leben sehr stark einschränken. Die Ängste gibt es seit ungefähr 3 Jahren, aber die Panik bildete sich erst mit dem Beginn der Abiturphase. Ich mache seit 3 Monaten eine Verhaltenstherapie , die meiner Meinung nichts bringt und der Therapeut unfähig ist, bzw mir auch unsympathisch. Vor 1 Jahr war ich ein ganz normaler, beliebter Junge. Ich hatte alles was ich brauchte. Nun plagen mich Depressionen , soziale Phobie, Agrophobie und dies alles ist natürlich noch gekoppelt mit Panikattacken. Ich sitze seit Monaten in meinem Zimmer , denn das ist mitlerweile der einzige Ort an dem ich mich wohlfühle. Meine Freunde habe ich ewig nicht gesehen, da ich mich mitlerweile einfach nicht mehr traue mich bei Ihnen zu melden. Hat jemand das alles schon durchgemacht? Was hat euch geholfen? Welchen Weg habt ihr eingeschlagen? Wie findet man einen geeigneten Therapeuten? P.S. ich werde keine Meidikamente nehmen

...zur Frage

Ich verliere immer und immer wieder die Lebenslust - Habt ihr Tipps?

Immer wenn ich denke mir geht es psychisch wieder einigermaßen gut, zieht mich eine Kleinigkeit runter und ich will am liebsten nicht mehr leben. Das geht schon seit Jahren so und ich will das einfach nicht mehr. Ich habe schon einige Therapien gemacht und egal wie sehr ich mich anstrenge, letztendlich lande ich immer wieder mehr oder weniger am selben Punkt. Was kann ich tun, außer mich umzubringen oder töten zu lassen, dass diese Gedanken aufhören und ich immer wieder so instabil werde?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?