Wer hat Religion erfunden?

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14 Antworten

Menschen, die sich fragten, wie die Welt entstanden ist, woher sie kommen und wohin sie gehen, die aber noch keine Wissenschaftlichen Methoden hatten. Sie staunten so sehr über die Welt, dass sie zu dem Schluss kamen, sie müsse von höheren Wesen zusammengehalten und geschaffen worden sein.

Auch wenn diese Religionen heute häufig überflüssig erscheinen, gibt es immer noch Menschen, die sich heute einfach nicht vorstellen können, dass die Welt ohne Grund aus dem nichts entstanden ist, dass es keinen Sinn gibt, aus dem sie hier sind und/oder dass nach dem Tod alles vorbei sein soll. Oder die sich einfach in ihrem Leben nach Hilfe sehnen.

Natürlich ist Religion nicht immer etwas positives - im Gegenteil: Es wurde und wird auch noch viel Schäden durch Religion angerichtet. Deswegen sollte man sich auch heute noch damit befassen, weil es meist eine Frage der Auslegung ist, eine Frage davon, wie sehr man davon überzeugt ist, dass man "den wahren Weg" gefunden hat. Mit Religion sollte man sich immer kritisch und selbst-kritisch befassen und sich die Fragen stellen: 1. Macht das heute überhaupt noch Sinn? 2. Inwiefern teile ich diese Ansicht?

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Religionen haben sich so langsam im Laufe der letzten paar Hundertausend jahre entwickelt.

Als die Menschen anfingen zu denken und es nicht ertragen konnten zu sehen wie ungeordnet und verwirrend alles ist.

Als Krücke haben sie dann alle möglichen Geschichten erfunden, die sich später zu Religionen verdichtet haben.

Das wäre mittlerweile eigentlich nicht mehr nötig, weil wir durch die Wissenschaft Sicherheit erlangen können.

Die einzigen von denen ich weiß, dass sie eine Religion erfunden haben, waren Echnaton (Ägyten, seine Religion hat ihn nicht überlebt) Mohammed, und Buddha. Jesus wurde erst im Nachhinein als göttliche Figur erfunden.

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Kommentar von ThomasJNewton
03.03.2017, 19:23

Vergiss den SciFi-Autor nicht. Hubbart oder so.

Und Stochast *ssw*. Der wurde auf GuteFrage erfunden oder vielmehr wahrscheinlicht.

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Die Frage ist ein wenig kurz gehalten, was meinst du mit "Religion"? Eine bestimmte konkrete Religion? Religion allgemein, oder den Glauben an etwas "übernatürliches"? 

Also ganz früher wurde das weibliche verehrt (siehe "Mutter Göttinnen" Steinfiguren aus der Zeit der ersten Menschen) einfach weil es unvorstellbar war, wie Frauen es schaffen, in sich einen neuen Menschen wachsen zu lassen. 

Der Glaube an ein Leben nach dem Tod kommt, wie ich mal gelesen habe, daher, das ein Mensch den Tod eines Angehörigen nicht verkraften konnte, und so lange hungerte, das er irgendwann halluzinierte. Er "sah" die verstorbene Person, wie sie glücklich an einem schönen Ort war, und bums: Das Jenseits war geboren. 

Du musst deine Frage echt konkreter stellen ;) 

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majaMinro,

das Wort "erfunden" ist ja lustig :-))

Das hören die belesenen Wissenschaftler hier auf gf bestimmt überhaupt nicht gerne. Denn  hinter "Erfindungen" stehen ja auch immer Erkenntnisse, und sie glauben ja nicht daran, daß man Gott auch erkennen kann ....

Aber , nun gut...du hast diesen Begriff gebraucht, und dir sicherlich auch etwas dabei gedacht!

Es geht aber tatsächlich nicht um eine "Erfindung", denn, wenn du dich mal beliest , haben alte Naturreligionen immer mit universalen Elementen zu tun.

Diese übernatürlichen Kraftfelder führten die Menschen zu transzendenten Erlebnissen.

Leider bleiben diese Erfahrungswerte den meisten rational orientierten Menschen eher verborgen.

Es gibt viele Berichte von Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben. Man kann ihnen glauben, muß es aber nicht.

Heutzutage faßt man unter dem Begriff Religion den "Glauben an einen Gott oder mehrere Götter "  zusammen.

Der Begriff kommt von lateinisch religio= die gewissenhafte Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.

Wie zu Beginn, so ist auch heutzutage das Heilige oder Transzendente nicht nachweisbar im Sinne der Wissenschaftstheorie.

Menschen , die offen dafür waren oder/und es sind, haben aber immer , wie auch schon zu Beginn der menschheitsgeschichte, durch die Kraft des Heiligen oder Transzendenten zur Anbetung gefunden und so auch zur Beantwortun metaphysischer kernfragen, wie:

- Woher komme ich?

- Was ist der Sinn des Lebens?

- Wohin gehe ich?


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Die Menschen in ihrem jeweiligen Kulturkreis, darum gibt es auch so viele unterschiedliche Religionen. 

Die Religionen sind auch zeitgebunden. Mit der Entwicklung der Menschheit entwickelten sich auch die Religionen. So wurden die in allen alten Kulturen üblichen Menschenopfer zur Besänftigung der Götter obsolet, als die Menschen genug Vernunft erlangten, um Naturphänomene als solche zu erkennen. 

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Die Menschheit. Zunächst diente es dem Erklären von Phänomenen, die man sich noch nicht anders erklären konnte (z.B. Unwetter) und dem sozialen Zusammenhalt (z.B. Totenkult).

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Religion als der Glaube an einen Gott oder mehrere Götter, brauchte nie erfunden zu werden! - Sie liegt tief verankert schon in der Natur des Menschen und ist schon so alt wie die Menschheit selbst.

Es stellt sich daher eher die Frage, ob nicht ein Gott bzw. Schöpfer auch den Menschen dieses Bedürfnis nach Religion, Glaube und ein Leben nach dem Tod "als Konstruktionsdetail implementiert" hat. 

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Niemand.

Die "Re-ligio" ist Bestandteil der Menschwerdung. Kein Individuum kann das eigene Ende direkt erkennen, sondern nur indirekt in Form der Bedrohung. Der Umgang damit ist in der Emotion verankert.


Die menschliche Phylogenese ist durch Selbstreflektion charakterisiert. Die beinhaltet auch das Problem der eigenen Endlichkeit.

Die Folge ist ein Paradoxon: Die emotional angelegte Bestimmung zum Leben, die wir mit allen Lebensformen gemeinsam haben einerseits, und die artspezifische Kognition der Unmöglichkeit des Erhaltes andererseits.

Nach der Theorie der kognitiven Dissonanz erzeugen solche Paradoxa ein Unbehagen, das zwingend verringert werden muss. Andernfalls gehen wir zugrunde.

Diese Verringerung wird auf verschiedene, teilweise vorhersagbare Weise bewältigt. Sie bleibt nicht während des ganzen Lebens gleich, sondern kann wechseln. Abhängig ist es vom Erfolg bezüglich des Zieles - eben die Verringerung der kognitiven Dissonanz.

Dies dürfte sowohl für die Ontogenese als auch für die Phylogenese des Menschen gültig sein. Sie kann die Unterschiede verschiedener Religionen an verschiedenen Orten, zu verschiedenen Zeiten, und bei verschiedenen Menschen erklären.

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Menschen haben Bräuche und Rituale entwickelt und so ein dem Menschen angeborenes Bedürfnis zu befriedigen: Etwas Höheres anzuerkennen, zu verehren, als Quelle für Weisheit zu nutzen.

GOTT selbst gab Menschen ein systematische Konzept vor, das seinen Vorstellungen entspricht: Zunächst den Juden, dann später durch Jesus Christus allen Christen. 

Der Ursprung hingegen ist in der Zeit zu suchen, als GOTT und MENSCH direkt miteinander kommunizierten und ein ungestörtes Eltern-Kind-Verhältnis hatten - bis die ersten Kinder dann sündigten.........

.....das Bedürfnis nach Religion blieb jedoch.......

....bis heute.......

....wer nicht an GOTT glaubt, hat meist eine Alternative - Reichtum, Politik, Sport.........

cheerio

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Kommentar von 666Phoenix
03.03.2017, 07:53

.wer nicht an GOTT glaubt, hat meist eine Alternative - Reichtum, Politik, Sport.........

Aha, also alle, die reich sind, sich politisch aktiv betätigen oder Sport treiben, glauben nicht an Deinen Gott!

lachgrinsbrüll!

ein ungestörtes Eltern-Kind-Verhältnis hatten - bis die ersten Kinder dann sündigten.......

Welche Menschen gab es denn vor Eva und Adam? Denn die  waren doch angeblich die "ersten Sünder"??

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Kommentar von Deamonia
03.03.2017, 09:25

....wer nicht an GOTT glaubt, hat meist eine Alternative - Reichtum, Politik, Sport.........

Logik? ;) 

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Kommentar von Zicke52
03.03.2017, 17:57

@gromio: "Wer nicht an Gott glaubt, hat meist eine Alternative - Reichtum, Politik, Sport..."

Unsinn. Der Glaube an Gott ist der Glaube an eine unbewiesene und höchst unwahrscheinliche Existenz. Der einzige Ersatz dafür ist der Glaube an anderes Unbewiesenes  (z.B. Wiedergeburt).

An Reichtum, Politik, Sport muss man nicht glauben, die gibt es erwiesenermaßen! Man kann ihnen einen grossen Platz in seinem Leben einräumen, aber das hat mit Glauben nichts zu tun.

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Diese wurden vom "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14) erdacht, welcher "die ganze Welt" mit diesen verführt (Offb.12,9).

Sogar "anderes-herum" lässt er "denken" (Ps.53,2)...

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Due Menschheit im gesamten. Am Anfang betete man irgendwelche Gegenstände oder fablwesen an, um sich scheinbar unerklärliche Dinge zu erklären (z.b. blitze) aus diesen Wesen wurden Götter (Griechen usw) und irgendwann kam der Monotheismus. Die Religionen haben die Leute erfunden, um ihre Angst zu lindern. Heutzutage sind die Leute auch nicht mehr so religiös, weil man die meisten scheinbar unerklärlichen Dinge doch erklären kann.

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Kommentar von Wurzelstock
04.03.2017, 11:55

Pandopa - vielleicht erklären, aber nicht ändern. Bereits das Kleinkind kann Angst vor dem Sterben haben. Aber erst im 7./8. Lebensjahr wird ihm der Tod als unausweichliche Tatsache bewusst. Damit stellt sich ihm zum ersten Mal die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Nur der Mensch kann diese Frage stellen. Deshalb gelten aräologische Befunde von Bestattungungen als ein Kriterium für den Unterschied zwischen dem Homo sapiens und seinen Vorstufen. Sie sind zugleich Nachweise für Religion.

Unsere Vorfahren hinterließen bereits vor 30 000 Jahren beindruckende Zeugnisse, dass Religion keine Erklärung ihrer Umwelt war, sondern deren Verinnerlichung mit artspezifischer Resonanz.

Die Antwort auf die Frage nach der Religion kann nur als Panorama des Menschen gegeben werden. Darin wird der Unterschied zwischen Transzendenz, Schamanismus und Atheismus völlig belanglos. Religion ist ein innerer Vorgang.

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die wurde nicht erfunden, sondern den menschen gegeben, damit die daraus lebenskraft ziehen können


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"Erfunden" hat Religion der Schöpfer selbst:

"Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ 29 Und Gott sprach weiter: ..." (1. Mose 1:27-29)

Jehova — der Gott der Bibel — sprach mit den Menschen. Er gab ihnen Anweisungen, die ihnen helfen sollten, ewig auf einer paradiesischen Erde zu leben. Dazu gehörte, dass die Menschen mit Gott verbunden bleiben sollten, da er der Quell ihrer Lebenskraft ist.

Damit "schuf" Gott Religion.

Leider hörten die Menschen nicht auf ihn. Sie wandten sich falscher Religion zu, die ihnen Satan im Garten Eden anbot (1. Mose 3). Die Folgen spüren wir bis heute.

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Kommentar von 666Phoenix
03.03.2017, 08:01

oh oh oh!

Jehova "schuf" also Religion? Nicht eine, keine besondere, sondern einfach "Religion"! Und dann auch noch "Religion", in der er als allein selig machender Gott figuriert!

Wer hat denn alle die geschaffen, denen sich "DIE Menschen" zuwandten (außer der von "Satan")? 

Warum hat Dein Jehova es nicht so einrichten können, dass nur seine Religion existiert? Warum gibt es allein in Deiner Religion so viele Abarten, Deutungsmöglichkeiten, Abtrünnige und Splittergruppen?

Überhaupt: 

wer schuf Jehova?

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in der steinzeit gab es auch schon märchenerzähler?

um mächtiger zu werden?


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