Wer hat kinder in trotzphase und wie geht ihr damit um?

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9 Antworten

Mein Tipp wäre, immer das Kind dazu Stellung nehmen lassen, warum es dieses oder jenes im Moment gerade will, warum das jetzt so wichtig ist. Also versuchen, zuzuhören, was steckt hinter dem Wunsch, der uns Erwachsene auf den ersten Blick oft ganz unmöglich erscheint (z.B. Sommerrock und Sandalen an einem verregneten Oktobertag). Dann mit dem Kind gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die für Kind und Erwachsenen vertretbar sind (z.B. Sommerrock und Sandalen in der Wohnung zu tragen, beim Rausgehen auf Gummistiefel und Hose zu wechseln). Das Kind ganz aktiv in den "Lösungs-Findungs-Prozess" einzubeziehen, hat sich bei mir bewährt. Bei Wünschen, wo man einfach nein sagen muß, z.B. Süßigkeiten vor dem Mittagessen o.ä., hilft m.E. ruhig, freundlich aber bestimmt zu bleiben.

Hallo,

ja das problem kenne ich leider nur zu gut im moment. ich habe drei kinder ein baby von 10 monaten eine tochter 3 jahre und ein sohn 5 jahre der ergotherapie und logopädie bekommt da er von einer trennung seiens vaters einen knacks wegbekommen hat.

die tipps sind super hier ruhig bleiben , mit ihm ruhig reden zuhören fragen usw..., Nur manchmal hilft all das nicht und ich sage ihm dann das er wenn er sich nicht gleich zusammenreisst ich ihm heute abend keine gute nacht geschichte vorlese. Ihm also das entziehe was er gerne hat und erkläre ihm dann wenn er was von mir möchte muss er mir auch einen wunsch erfüllen. klingt hart aber hilft oder ihm , mit vorheriger ansage is klar, ins zimmer schicken. wenn alles ni hilft ziehe ich ihn mit in meine tägliche hausarbeit ein wenn er das will ihm also zeigen das er wichtig ist und wahrgenommen wird, denn mein sohn will immer mehr als er kann ;-),

ganz wichtig finde ich wie schon erwähnt , mit dem trotzigen kind zu klären wieso er das jetzt tut und wenn er nicht richtig antworten kann ihm die eventuelle antwort geben aber ganz höflich und lieb( die antwort als frage stellen) und gemeinsam nach ablenkungen suchen , z.b. ihm fragen was er jetzt gerne tun möchte u.ä. -ihm also auf keinen fall der ganzen trotzphase über ihm selbst überlassen . das mit dem ignorieren hilft leider ni wirklich macht die sache finde ich eher schlimmer .

Leider hilft nur kosequent bleiben. Es ist bestimmt nicht immer leicht,doch es geh nicht anders.Habe mich immer um einen ruhigen Ton bemüht und die Angelegenheit erklärt. Wenns sein mußte bin ich auch daneben stehen geblieben bis die Sache (zum Beispiel Zähne putzen) erledigt war.Im Notfall hat es auch geholfen das Kind für ein paar Minuten (die abgesprochen waren) ins Kinderzimmer zu schicken.

Das Schwierigste ist, die Ruhe zu bewahren und nicht loszubrüllen oder am Ende handgreiflich zu werden. Ich habe so ein paar Fluchten: ich sperre mich ein paar Minuten in die Toilette zu meinen Gartenheften oder ich schau einfach die Urlaubsfotos an der Pinnwand an und klinke mich aus aus Zorn und Trotz. Dann habe ich eher wieder den Nerv, dem Zwerg aus seiner Sackgasse rauszuhelfen.

Hallo, ist von Kind zu Kind imemr verschieden. Jedes reagiert auf andere Dinge: Aber ein paar Faustregeln funktionieren immer: Schreien1: Nutzt nur was wenn es selten vorkommt, wenn ich bei allem gleich schreie, ist der Effekt gleich null! Schreien 2: Wenn schon mal Schreien nötig ist, dann nur kurz und sobald dann die Aufmerksamkeit da ist, wieder ruhig, aber in bestimmten Ton sagen was los ist. Grenzen: Grenzen setzen, auch in ruhigen Situationen. Diese müssen klar sein. Vermeidet Situationen, um die Grenzen auszutesten. Beispiel: Süsses wird erst - wenn überhaupt - erst nach Mahlzeiten gegessen, und vorher um Erlaubnis gefragt. Und egal wie sie bitten und betteln, dabei bleiben. Allerdings müssen auch Eltern das dann einhalten weil, sie sonst sich unglaubhaft machen, da sie die Regeln selbst missachten.

Ich habe auch 2 Kinder ein junge in allter von 5 jahre, ein Mädchen von 20mon.

Beide sind sehr lebhaft und haben nur unsinn im kopf leider.

Mein sohn ist auch zurzeit in allen der größere,allwissender und schlausten von allen.

Das kann ganz schön neren kosten vor allen ist mein problem das er der kleenen nur das seigt was er nicht daf oder soll.

Er geht jetzt erst den ganzen tag in Kinder Garten von um 9h bis 16.30 und ich muß sagen das er etwas auf denm boden gekommen ist.

Viel beschäftigen und immer selber die ruhe und nerven behalten.

Es ist nicht immer leicht das weiß ich, Kopf hoch es wird die zeit kommen .

Mein Sohn ist 2 Jahre und drei Monate und trotzt ohne Ende, vor allem wenn er merkt, daß man sich aufregt. Es kostet uns unheimliche Kraft, so wenig aufgeregt wie möglich damit umzugehen. Denn je mehr, er mit seinem Schreien, seiner Lautstärke oder seinem trotzigen "Nein" eine Reaktion erzeugt, umso heftiger wird es. Habe festgestellt, daß es wichtig ist, die Nerven zu bewahren, selber die Lautstärke herunterzudrehen und so ruhig wie möglich mit ihm umzugehen, ihn auch mit neuen Ideen abzulenken.

DH

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@krauthexe

Ein Kompliment von Dir ehrt mich! Glaub mir: meine Nerven. Dachte, es liegt daran, daß ich so unerfahren bin mit Kindern, ist bei anderen aber auch so!

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@neurodoc

neurodoc, man wird nie erfahren mit Kindern, selbst haettest Du 12, jedes ist ganz anders und braucht seine eigene Zuwendung, wobei die Basis immer die Konsequenz im Bemuehen ist, Ja ist ja, Nein ist nein. Viel Geduld und Erfolg. Gruss von der Insel

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Das Kind in aller Gelassenheit - auch wenns schwer fällt - mit liebevoller Konsequenz erziehen.

Hat bei unseren sieben Kindern letztlich immer funktioniert, die natürlich alle mal ihre Trotzphase hatten und dann häufig auch noch von den jeweils Grösseren in Schutz genommen wurden: "Müsst Ihr denn mit den Kleinen immer so streng sein?".

Gelassen bleiben, das Kind vor sich selbst schützen und trotzdem auf gewissen Grenzen bestehen. Nicht schlagen. Wenn es überhand nimmt, hilft auch mal eine kleine Auszeit im eigenen Zimmer.

Ach ja, je mehr Bewegung die Kinder kriegen, desto weniger Kraft bleibt für Wutausbrüche.

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