Wer hat (in Sachsen) eine denkmalgeschütze Immobilie saniert und kennt sich mit der Förderung über die DSK (Sanierungsträger) aus?

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1 Antwort

Guten Tag !

Leider kann ich Ihnen keine genaue Auskunft geben. Seit zig-Jahren arbeite ich für historische Baudenkmäler, aber nicht in Deutschland.

Alles was ich Ihnen raten kann ist, keinen entscheidenden Schlag Hammer in und für ein Denkmal geschützten oder subventionnierenten Bauwerk zu machen, bevor man nicht offiziellen Bescheid hat. Leider braucht das Zeit, und in der Zwischenzeit hat man öfters eiligste Notwendigkeiten an dem Bau und muss selber eingreifen und machen, schnell. Also fallen die Kosten nicht unter Bezuschussung :-( Oder, im besten Fall nur teilweisest :-(

Aber oft muss man eben machen... Privat. Selber, mit der Hand am Arm.

Im Allgemeinen sind Arbeiten in alten Bauwerken finanziell nicht rentierlich, sind Verlustgeschäfte. Ausser vielleicht wenn man im obersten tausendsten der Bevölkerung ist, Geld übrig hat, Familie hat die sich daran beteiligt, so Familiengeschichten. Was nicht mein Fall ist.

Natürlich hängt man an seinem Geburtshaus, aber manchmal ist es eben unmöglich.

Meiner Erfahrung nach waren alle Arbeiten meiner Kunden an alten Bauten reine Verlustsachen, rein geldlich gesehen. Das Geld kriegt man nie wieder, nicht mal ein Zwanzigstel. Aber wenn's um alten Familienbesitz gänge, um Selbstverständnis, können Gedankengang und Engagemant anders sein. Das müssen Sie selbst wissen und entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen, G.

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