wer hat etwas ahnung zu grundstücksfragen

5 Antworten

Grenzänderungen bedarf es auch nicht; vielmehr müßte für den Überbau des Nachbarn entsprechend einer zwischen den beiden Grundstückseigentümer getroffenen Vereinbarung - eine Bank hat da nichts mitzureden - eine entsprechende Baulast eingetragen sein. Ist dies nicht der Fall, kann bestenfalls von einer Duldung gesprochen werden, mit der kein Bestandsschutz gesichert ist und Sie folglich den Rückbau vom Nachbarn zur Wahrung der baurechtlich für diese Grundstücke vorgesehenen Abstandsflächen für Baukörper, verlangen können, wenn die genehmigte Baulast nicht nachweisbar ist. Wäre diese nachweisbar, so müßten Sie mit einem eigenen Bauvorhaben entsprechenden Abstand von der Baulast wahren.

alles was rechtlich ist, ist im Grundbuch eingetragen, alles andere ist nichtig z.b. Bank Absprache, ein Zaun kann nur dein Nachbar ziehen, auf seinem Grundstück, nicht das vom Wegerecht, die Kataster-Unterlagen solltest du schon genau "studieren" das ist das "A+O", bei wem ist das Wegerecht Eingetragen ? man kann Notarrisch auch das Wegerecht, widerrufen, da es ja noch vom Verkäufer stammt, Notar befragen, das mit dem Überstehenden Balkon sollte dringend geklärt werden, ob das Bauamt mäßig genehmigt worden ist, (sehr zweifelhaft, 3-5m von der Grenze, je nach Bundesland)

Ob hier tatsächlich ein Teil Deines Grundstückes Deinem Nachbarn gehört, lässt sich doch zweifelsfrei durch die Eintragungen im Grundbuch bzw. im Kataster erfahren. Diese sind für den Nachweis des Eigentums rechtsverbindlich. Welche Absprachen irgend wann mal mit irgend einer Bank gemacht wurde, ist hier eigentlich eher uninteressant.

der meinung bin ich eben auch. im grundbuch ist nur ein wege und überfahrtsrecht eingetragen. also wäre es wo das beste katasterkarte holen und dann damit zum anwalt.

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@streetfigther36

Erst mal Anwaltskosten vermeiden und anhand der Einsicht in das Baulastenverzeichnis und Abtl. II des Grundbuches zum dienenden Grundstück prüfen, ob sich der Gang zum Anwalt vermeiden läßt, indem an dem Nachbarn zunächst einmal selber die Situation darlegt. Ist man selber im Recht und versteht der Nachbar das nicht, kann dann ggfs. immer noch ein Anwalt beschäftigt werden.

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