wer hat erfunden das a vor b kommt (alphabet) oder x vor y? warum ausgerechnet die reihenfolge?

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13 Antworten

Unser Alphabet stammt aus Phönizien. Das war ein antikes Volk, das an der heutigen Libanonküste lebte. Die Phönizier sprachen eine semitische Sprache, dere nächste heutige Verwandte das Hebräische und Aramäische sind.

Die semitischen Sprachen habe keine vollwertigen Buchstaben für Vokale, aber die Konsonanten kommen im Grunde aus deren Alphabet, das man dort eher Alefbeit nennen würde, denn es fängt mit Alef, Beit, Gimel, Dalet an.

Die Nahmen der Buchstaben entsprechen Wörtern. So heisst Gimel "Kamel" und und Beit "Haus". Die ersten Buchstaben hatten darum auch Formen, die die Leute an diese Namensgeber erinnerten.

Die Phönizier waren die ersten (mir bekannten), die mit echten Buchstaben schrieben, also nicht Zeichen die ganze Wörter oder Silben bedeuten wie z.B. im ägyptischen oder babylonischen Schriftsystem.

Du findest per Google Bilder von den phönizischen Uralfabeten und dem heutigen hebräischen, das ihm immer noch verd()t ähnlich ist.

Die Griechen haben die Idee des Alfabets übernommen , die zeichen aber abgwandelt. Und sie haben auch Vokalzeichen hinzu gefügt, weil man die in einer indoarischen Sprache eher braucht als in den semitischen. Dabei wurden auc hgerne Zeichen verwndet, die in der Vorlage vorhanden waren, aber der eigenen nutzlos. Aus dem semitischen "Alef" wurde der Vokal a. Alef hat keien Lautbedeutung. Es ist ein Platzhalter für eien Stelle im Wort, wo ein langer Vokal gesprochen wird. Aber nicht unbedingt ein A, sondern jeder beliebige.

Und so ist die Idee eben immer weiter gewandert und immer mal wieder abgeändert worden, zu den Römern, die unsere heutigen Grossbuchstaben abwandelten und die Reihenholge, zu den Franken, die die Kleinbuchstaben abwandelten, zum heutigen Deutsch, das noch die Umlaute hinzu fügte.

Auch die arabische Schrift stammt von der griechisch-hebräischen Vorlage. Sie sieht nur oberflächlich ganz anders aus, weil die Araber, als sie die Schrift einführten, nicht mehr mit Meisseln in Stein wschlugen, wo eckige Buchstaben praktisch sind, sondern mit Tinte auf Papier (Papyrus) schrieben, wo man gerne schöne runde Buchstaben malen kann.

Wenn Du wissen willst, warum die Buchstaben so geordnet sind, musst Du die Römer fragen. Aber die Reihenfolge ähnelt immer noch der phönizischen.

ulfklose 25.10.2012, 10:51

Sehr interessant :-).

Aber: Alphabet, nicht Alfabet. Und Name, nicht Nahme.

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derdorfbengel 25.10.2012, 14:56
@ulfklose

Hi. Ich bin auch nicht glücklich über diese vielen Fehler. Ich habe mich beim Kauf meines Netbooks nicht für das hochwertigste entschieden. Das rächt sich besonders an der Tastatur. Ich muss da drauf drücken wie auf sonstwas, um sicher zu sein, dass sie auch angeschlagen hat. Ausserdem sind die Tasten zu nahe beieinander, weshalb ich oft die benachbarte der richtigen statt derer selbst treffe;-)

Darum sind eine Menge Fehler drin. Vor allem auch Klein- und Grosschreibung und schlicht fehlende Buchstaben. Wenn Du genau untersuchst, findest Du eine Systematik typischer Fehler.

Ich habs schon mit einer externen Tastatur von Cherry (mein Liebling) versuchen wollen, leider sind nicht genug USB-Slots frei.

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LiloB 26.10.2012, 18:44
@derdorfbengel

das kann ich nur bestätigen,- bei meinem neuen Notebook werden die Leerstellen nicht angenommen - und so entstehen manchmal schöne lange zusammengeschriebene Wörter. Und nicht immer hat man Zeit, nachzulesen und nachzubessern. Geht mir oft so,- darum; mein vollstes Verständnis - und einen dicken Daumen für die gute und ausführliche Antwort - mit oder ohne Rechtschreibfehler. Denn; wer im Glashaus sitzt ...... also, liebe Zurechtkritiker - habt Nachsicht und laßt die Steine liegen!

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Die Juden haben zu ihrem Alphabet eine tolle Geschichte. Das Bet zum Beispiel sagt, dass mit ihm die Bibel anfängt oder so und darum ist es die Nummer zwei und das Alef ist bescheiden und darum ist es die Nummer eins und die Menschen beginnen mit dem Alef wenn sie Gott preisen, ich habe es nicht mehr so gut im Kopf.

Genau wie die Sprache und die Schrift hat sich auch das Alphabet langsam entwickelt. Und die Reihenfolge ist in der Tat nicht zwingend. Denke doch an die griechischen Buchstaben. Du kennst aus dem Matheunterricht: alpha, beta, gamma, delte, epsilon.......mü, nü....omega

(Also a,b,g,d,e,....m,n,......o)

Und du kennst den Spruch "Das ist das A und O" (Für Alpha und Omega, also Anfang und Ende).

Wenn du genauer die Entwicklung des Alphabetes betrachten willst, schau hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Alphabets

Neben dem hier schon von anderen Gesagten sollte man auch an die Phonetik denken.

Das "a" ist der offenste Vokal (Zahnarzt! Aaaah! Mit "i" käm er vermutlich nicht weit.) und wird von Babies auch zuerst gesprochen.

"B" und "m" sind die Bilabiale (Zweilippenlaute), die als erste Konsonanten gesprochen werden (Mama/ Baba). So ganz willkürlich ist die Reihenfolge also nicht.

Falls ihr ein Baby auftreibt, das als erstes Wort "Zicke" oder "Holzpflock" sagt, gebe ich mich allerdings geschlagen.

Hi, das Alpha Beta (Alphabet) kommt übers Phönizische aus dem Griechischen. Dann )übers Etruskische) ins Lateinische. Die Römer schrieben für g (stimmhaft) und K (stimmlos) ein C. Später wurde durch Anfügung eines Querstriches (diakritischer Strich, Spurius Carviliusaus) dem C ein G. Die alte lat. Abkürzung C für Gaius, Cn für Gnaeus zeigt die Doppelbedeutung des C für K und G noch auf. In Deutschland wurde das Alphabet irgendwann im Mittelalter angepaßt auf seine heutige Form. Das Zeta fiel im lateinischen Alphabet weg, wurde im Deutschen (Europäischen) dann als Z (an letzter Stelle) wieder eingeführt. In anderen europäischen Ländern sind die Alphabete teilweise verschieden, um dort gebräuchliche Phoneme in Graphemen auszudrücken bzw. unbrauchbare wegzulassen. Das alte lateinische/römische Alphabet hatte die Folge: A B C D E F (G) H I K L M N O P Q R S T V X. Wobei K ganz selten gebraucht wurde. In meinem Langenscheidt sind genau 2 Worte: Kaeso, Kalendae. Osmond. http://canoo.net/blog/2011/02/24/das-alphabet/

wer hat gesagt das 1 vor 2 kommt, irgendwer hat das nunmal festgelegt. das alphabet stammt ja schon aus der zeit der römer und die haben sich doch damals schon an den griechen orientiert, wobei die aber ander buchstabend haben.

guinan 25.10.2012, 08:35

Also die natürlichen Zahlen, die sind von Gott ;D

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DerCowboy 25.10.2012, 10:02

wer hat gesagt das 1 vor 2 kommt, irgendwer hat das nunmal festgelegt.

Lediglich die Bezeichnungen für die Zahlen wurden willkürlich festgelegt.

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Das ist wie die Frage was kam zuerst das Huhn oder das Ei ? Das ist nich wirklich beweisbar denk ich mal. Wer hat denn überhaupt das es Buchstaben gibt und wie sie aussehen und was sie bedeuten und wie man sie ausspricht und welche worte welche bedeutung haben das weiß man nicht wirklich.

DerCowboy 25.10.2012, 10:04

Natürlich weiß man, wie Buchstaben aussehen, wie man sie ausspricht und welche Worte welche Bedeutung haben, wie sonst sollte Sprache funktionieren? Was hat das mit Hühnern und Eiern zu tun?

Die Fragestellung war übrigens auch eine ganz andere.

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Naja, die Reihenfolge gab es in etwa bei den Griechen und später bei den Römern. Über diese ist das Alphabet zu uns gekommen. Warum gerade "A" zuerst kommt und dann "B" hat aber keinen besonderen Grund. Oder anders formuliert, es hätte auch anders kommen können.

Da musst Du die Phönizier fragen. Diese Seefahrernation vom Mare Nostrum, die auch Karthago gründete, sind die Mütter und Väter unseres Alphabeths. Dabei wiesen sie ihren Handeslgütern oder Alltagsgegenständen die Lautwerte zu, die man zuerst anklingen ließ, wenn man den Gegenstand benannte. So war Aleph (später im grch. alpha, der Ochse, Beth (heute noch bei den semitischen Völkern) das Haus, Gimel (später im grch. gamma - das Kamel), Daleth (später im grch. Delta - das Dreieck, das Zelt) . Usw. Das man dieses phonetische Alphabeth bewusst in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht hätte, ist mir nicht bekannt. Das hat sich m. W. einfach so eingeschliffen.

wenns andersrum wäre würde man sich die selbe frage stellen....das hat man nunmal so festgelegt :)

Im lateinischen (-> Deutschen) Alphabet - Zufall.

'A' für 'Anfang' und 'Z' für 'Zuende'. Das 'M' steht für 'Mitte'; ist auch der 13. Buchstabe (die Hälfte von 26).

Glaube das bitte nicht, war ein Scherz! Aber irgendwie doch logisch, oder? ;-)

MfG Fantho

HeikeausBerlin 24.10.2012, 23:36

Hübsche Erklärung... Ist dir das gerade eingefallen????

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Fantho 24.10.2012, 23:38
@HeikeausBerlin

Ja! Bei M(itte) musste ich selber auf eine Ahnung hin noch einmal nachzählen, und siehe da: Passt (scho)! ;-)

MfG Fantho

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assimueller 24.10.2012, 23:40

war aber eine gute Begründung

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Rudolf36 25.10.2012, 18:16

"M" ist nicht die Mitte.

Vor dem M sind 12 Buchstaben, dahinter 13, also ist die Mitte zwischen M und N!

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Fantho 25.10.2012, 18:31
@Rudolf36

In Bayern sagt man dazu 'i-Tüpferl-Scheißer'; sorry, aber wenn jemand Humoriges als etwas Ernsthaftes betrachtet, dem fehlt es wahrscheinlich an Humor. Also gut, dann liegt zwischen 'M' und 'N' die Verbindung 'itten', womit dann die erste mit der zweiten Hälfte verbunden wird: 'MitteN', die beiden Buchstaben 'M' und 'N' liegen MitteN im Alphabet. Davor zwölf Buchstaben, und dahinter ebenso zwölf Buchstaben.

Aber wie gesagt, man darf sich das alles als etwas Humoristisches ansehen.

Wie man ebenso in Bayern sagt:

Nix für unguat!

MfG Fantho

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