Wer hat Erfahrungen mit Schädel-Hirn-Trauma?

11 Antworten

gestern war der 9.9. An diesem Tag vor Jahren wurde mein Leben auf den Kopf gestellt.

SHT , 30 Tg Koma.  Nach dem erwachen war Ich ein Depp. Erkannte die Freundin nimmer (wusste auch gar nimmer was ich damit anfangen sollte).

Konnte mir nix merken und mich nimmer konzentrieren.  Reha Aufenthalte usw.. Ein Arzt gab mir Neuroon bzw. enchyphabol oder ähnlich klingend. Gut gegen Depress. Doch putschte das Zeug mich auf, dass man mich oft nicht für "ernst" nahm.

Erst im Laufe der Jahre, durch ständiges trainieren (Sport, Denkspiele) bin Ich wieder her gestellt.                                                                                     Wo andere Familien gründeten, übte und trainierte Ich.                                                                              Doch Sch... ist es. Musst auf vieles verzichten. Und nun wieder alleine, iiiihhhhhhh.

 

Entgegen der meisten bisherigen Beiträge würde ich gerne einmal etwas Positives berichten.

Ich hatte selber ein schweres SHT mit anschliessendem Koma. Lt. Aussage der Ärtze war die Aussicht, wenn ich überlege, dass auf jeden Fall eine körperliche und geistige Behinderung zurückbleibt. Es hat seeeeehr lange gedauert aber heute kann ich berichten, es ist alles okay, keine Behinderung! Die Ärzte können dies medizinisch nicht erklären und sprechen von einem Wunder! Es gibt sie also. Dazu gehört eine Menge Geduld von Patient und Angehörigen und natürlich eine Menge Mut und Kraft! Man muss kämpfen, keine Frage. Aber es kann sich lohnen, wenigstens bei mir.

Eine Wesensveränderung kann ich nun nicht bestätigen. Sicher ist die Psyche sehr eingeschränkt zu beginn, oft sind ja auch noch weitere Verletzungen vorhanden die Patient erstmal verkraften muss. Am Ende kann ich jedoch berichten, dass ich mich sicherlich verändert habe. So eine "Erlebnis" sollte auch nicht spurlos an einem Menschen vorbeigehen (auch nicht an Angehörigen). Die "Veränderungen" müssen aber nicht immer schlecht sein. Man verändert vielleicht einfach die Prioritäten im Leben, sieht alles nicht mehr so selbstverständlich an, versucht mehr zu genießen, mehr zu leben....etc. Ist das keine gute Entwicklung? Selbstverständlich können Ängste, die durch die Ursache des SHT entstehen können, entwickelt werden. Ist aber nicht aussichtslos. Der Weg ist einfach lang, verdammt lang. Es ist aber machbar, auch wenn es schwer fällt und man mal den Mut verliert!

Hallo Condor, darf ich fragen, wie lange "seeeeeehr" lange bei dir bedeutet hat? Hintergrund ist der, dass sich mein Mann nach einem schweren SHT und langem Intensivaufenthalt (insg. 11 Wochen mit unterbrochenen Aufwachphasen) jetzt seit 8 Wochen in der Frühreha befindet. Er ist mittlerweile aufmerksamer, versucht immer mal wieder einige Worte zu sprechen und mit dem Kostaufaufbau wurde begonnen. Motorisch gibt es allerdings nur kleine Fortschritte. Er kann im Rollstuhl sitzen, sich aber bisher quasi gar nicht bewegen. Ich hoffe, dass er noch die eine oder andere Verlängerung in der Frühreha erhält, allerdings kann es auch sein, dass er sehr bald in die aktivierende Langzeitpflege gehen muss. Ich weiß, dass wir einen sehr langen Weg vor uns haben, daher würde mich interessen, über welche Zeiträume wir bei anderen Betroffenen sprechen. Viele Grüße, Zonencowboys

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Mein Sohn als Schädel Hirn Trauma Patient hat nach einem Autounfall sich soweit regeneriert das er nach der Entlassung aus dem Krankenhaus die Aufnahmeprüfung für die Uni in Berlin gemacht hatte.Als er wegen leichter Gedächnisstörungen in die psychiatrie nach Giessen kam, wurde durch die Psychiatrie Gießen falsch Diagnostiziert ( laut Psychiatrie Gießen hatte er Schizophrenie in Wirklichkeit ein Schädelhirntrauma nach einem Autounfall) und wurde 10 Jahre falsch behandelt mit schädlichen Medikamenten für SHT Patienten – Bensodiazepine und Neuroleptika in Großen mengen.Die Ärzte und Psychologen haben ihre Fehler verheimlicht und bis heute verweigern sie die Wahrheit zu bestätigen, ganz im Gegenteil K. Palm wurde eingesperrt und total isoliert . Um die eigenen Fehler zu vertuschen ( Falsche Diagnosen und, falsche Behandlung was 4 Gutachter bestätig haben ) haben die Ärzte und Psychologen meinen Sohn in 2006 in die Forensische Psychiatrie eingesperrt wo er bis heute sitzt. Mein Sohn,, sitzt schon 6 Jahre Unschuldig eingesperrt in einer Zelle der Forensischen Psychiatrie – ein paar m2. groß -, im Fenster und in der Tür Metall Gitter, das Fenster kann man 10 cm weit öffnen, im Sommer sind in den Zellen Temperaturen bis 40 Grad, und es gibt keine Klimaanlage, die Toilette ist im selben Raum. Wen er nur selten die Zelle verlässt dann seine Händen sind mit Metall Handfessel vor dem Bauch fest gebunden, an dem Füssen hatte er auch Metallfessel Wenn jemand der Meinung ist , das dass in Deutschland unmöglich ist dann lesen sie Igelin.blog.de Mutter die um Hilfe ruft

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