Wer hat Erfahrungen mit Hyposensibilisierung bei Allergien?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für die sublinguale (orale) Hyposensibilisierung gegen Frühblüher- und Gräserpollen stehen inzwischen zugelassene Präparate zur Verfügung, deren Wirksamkeit in plazebokontrollierten Studien nachgewiesen ist. Ihre Verträglichkeit ist sehr gut. Bei anderen Allergen (Milben, Tiere, Schimmelpilzen) ist die Datenlage noch nicht überzeugend. Die Behandlung sollte konsequent über 3 Jahre mit Präparaten durchgeführt werden, deren Wirksamkeit durch Studien belegt ist. Das bedeutet: 3 Jahre lang täglich Tropfen oder eine Schmelztablette unter die Zunge. Über den Langzeiteffekt und über den Effekt hinsichtlich einer Asthma-Prävention gibt es bei dieser recht neuen Therapieform noch keine aussagefähigen Untersuchungsergebnisse.

Bei mir wurden 56 verschiedene Allergiearten festgestellt u.a. auch alle Gräser, Roggen, Erle, Buche aber auch Gewürze und Lebensmittel. Diese lösten bei mir ständig starke bis sehr starke Asthma-Anfälle aus. Dies war im Mai 1989. Seid dieser Zeit bekomme i.d.R. jede Woche die Sensibilisierungs-Spritze. Schon nach wenigen Spritzen war es deutlich besser geworden.

Mit Tabletten dieser Art habe ich keine Erfahrung, glaube aber daß dies nicht viel bringen wird. Die Spritze selbst ist vollkommen schmerzfrei, weil sie auch recht winzig ist. Sie wird in den Oberarm gespritzt. Doch die Lösung hat es in sich, denn man bekommt ja die Pollen gespritzt, gegen die man allergisch ist. Zuerst bekommt man allerkleinste Mengen gespritzt, damit der Körper Antistoffe bilden kann. Die Dosis wird dann wöchentlich gesteigert. Die Spritzenlösung ist nicht fertig, sondern wird für jeden Patienten erst angefertigt. Dies dauert meist 2-3 Wochen. Der behandelnde Arzt legt die Zusammensetzung fest. Nach Setzung der Spritze muß man noch 30 Minuten in der Praxis verweilen, denn es können immer irgendwelche negative Reaktionen auftreten. Und nur in der Praxis hat der Arzt die notwendige Gegenmittel. Aus diesem Grund darf diese Spritze auch nur in seiner Artzpraxis gesetzt werden. Ich hatte bis jetzt keine negative Reaktion gehabt; diese könnte aber, nach Meinung meines Artzes, auch heute noch, nach 21 Jahren Behandlungsdauer auftreten.

Heute bin ich fast ganz geheilt und kann nur jedem raten, diese Spritzenkur zu nehmen. Bei Tabletten ist keine gezielte Behandlung möglich es sei denn, man möchte für jede Allergieart eine eigene Tabletten nehmen. Dies sprengt sicherlich den Rahmen.

Ja, die Medizin entwickelt sich weiter. Wofür vor wenigen Jahren noch gespritzt wurde, gibt es heute Tropfen und/oder Tabletten. Eine Desensibilisierung ist so wesentlich weniger belastend als noch vor ein paar Jahren. Du solltest es auf jeden Fall versuchen.

Hyposensibilisierung - Arzt im Urlaub!?

Hey Leute,

ich mache eine Hyposensibilisierung, d.h., dass ich jede Woche einmal zur Spritze zum HNO-Arzt muss. Jetzt hat dieser allerdings 2 Wochen Weihnachtsferien und habe beim letzten Besuch vergessen, mich zu informieren. Auch telefonisch habe ich ihn dann nicht mehr erreicht, jetzt ist seine Praxis zu, was soll ich tun? MfG

...zur Frage

Ohne Grund Allergietest machen?

Kann ich einfach so zu meinem Arzt gehen und mich auf Allergien testen lassen, einfach aussicherheit und nicht weil ich einen Verdacht habe ..?

...zur Frage

Werde ich mit einer Pollen-Allergie die Polizeiärztliche Untersuchung bestehen?

Hallo,

ich habe mich bei der Polizei beworben und habe nun ein bischen Angst, dass ich die polizei-ärztliche Untersuchung nicht bestehen werde. Für die Bewerbungsunterlagen war lediglich eine Bescheinigung des Hausarztes nötig, der mir bescheinigte, dass ich in den letzten 5 Jahren nicht ernsthaft erkrankt war, keine Unfälle, keine Operationen, keine Krankenhausaufenthalte, keine Erbkrankheiten, keine tuberkulöse, keine infektiöse, keine allergische, keine Suchtkrankheiten oder anderes habe/hatte.

Allderdings habe ich eine Pollenallergie, von der nur mein HNO-Arzt weiß. Ich mache seit ca zwei Jahren eine Hyposensibilisierung / Desensibilisierung dagegen.Zur Info: Ich habe lediglich Probleme mit der Nase und mit den Augen und kein Asthma oder bronchiale Probleme.

Ich merke, dass ich (im Gegensatz zu vorher) jedes Jahr weniger Probleme; gleiches sagt mein HNO-Arzt.

Grund meiner Sorge: Die Polizei in Schleswig-Holstein sagt in ihren Infomaterialien deutlichst, dass man sich mit einer Hyposensibilisierung erst gar nicht bewerben braucht. (Habe ich in Schleswig-Holstein auch nicht gemacht.)

Ich möchte den Doktor bei der Polizeiärztlichen Untersuchung wirklich sehr sehr ungern anlügen (was mir einige meiner Familienmitglieder / Bekannte raten) weil, lügen darf man nicht. (Habe ich mal vor vielen Jahren irgendwo gehört :D)

Nun zurück zu meiner Frage: Werde ich mit einer Pollen-Allergie in Kombination mit der Hyposensibilisierung die polizeiärztliche Untersuchung bestehen? Oder wird in 10 Jahren irgendwas passieren, wenn ich im 1.Jahr meiner Ausbildung eine Hyposensibilisierung im "geheimen" gemacht habe und das rauskommt?

Gruß :)

...zur Frage

Erfahrung Hyposensibilisierung bei Allergien: Hausstaubmilben und Gräßer

Hallo zusammen, seit längeren plagen mich viele Allergien. Die Hausstaub und Gräßer Allergie sind aber seit letztes Jahr extrem geworden, sodass mir mein Arzt zu einer Hyposensibilisierung geraten hat.

Meine Frage ist jedoch ist eine Hyposensibilisierung bei zwei Allergien sinnvoll? Ich habe vieles online gelesen, dass dies nicht so häufig gemacht wird. Hat Jemand von euch die gleiche Kombi und kann mir seine Meinung mitteilen.

Bringt diese Sache irgendwelche Nachteile mit sich? Außer der Wartezeit, die ewigen Spritzen.

Wann sieht man erste Erfolge? Man liest nur das es drei Jahren in Theraoie gehen muss, aber nicht wann der erste erfolg auftritt.

Danke

...zur Frage

Was habt ihr für Erfahrungen mit der Hyposensibilisierung?

Ich hatte gestern wieder eine spritze wegen der Desensibilisierung (zum 5. Mal). Danach war mir ein bisschen Schwindelig, Kopfschmerzen und mein Arm tut immernoch sehr weh. Mir ist auch noch ab und zu etwas schwindelig. Kann das wegen der spritze sein oder einfach so? Diese Spritze bekomme ich jetzt jeden Monat, drei Jahre lang. Die Spritze soll mein Heuschnupfen und Asthma lindern. Die Spritze soll gegen Pollen, Gräser und Birke helfen. Ich wollte Fragen was ihr so für erfahrungen gemacht habt, hat sich diese Spritzentherapie für euch gelohnt? Wurden die Nebenwirkungen mit einiger Zeit schlimmer oder besser? Was gibt es alles für Nebenwirkunken? Danke schonmal für Antworten <3 Falls ihr noch irgendwas wissen wollt, fragt einfach :) LG Kelly1313

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?