Wer hat Erfahrungen mit einer Klage gegen das Krankenhaus?

2 Antworten

Hey, 

deine Geschichte ist ja ziemlich lang. Erst mal mein Beileid! Einen geliebten Menschen zu verlieren, egal warum,  ist immer schrecklich. 

Du schreibst dass dein Opa noch immer in der Gerichtmedizin ist. Ich würde erst mal abwarten was die Mediziner rausfinden.  Danach wen sich der Verdacht bestätigt das beim  ersten Krankenhausaufenthalt  schwerwiegende Fehler begangen wurden, die zum
Tod deines Opas führten, würde ich mich mit einem Anwalt zusammen tun, der Erfahrung mit Ärztlichen Kunstfehlern hat.

Sollte die Gerichtsmedizin allerdings zu dem Schluss kommen, das im Krankenhaus was falsch gelaufen ist, wird sich die Staatsanwaltschaft auch mit einschalten. 

Aber ich warne dich vor. Das wird ein langer Kampf der euch viel Geduld und Nerven kosten wird. Ein Krankenhaus ist immer mit mehreren Anwälten abgesichert die alles tun werden, um die Schuld vom Krankenhaus  zu weisen. 

Lass aber bitte die Möglichkeit nicht Außer acht, das dein Opa vielleicht auch einfach natürlich gestorben ist.  Auch wen es euch jetzt völlig unwarscheinlich vorkommt. Verrennt euch ned.

Alles GuteAnemone95  :) 

Hallo danke für deine Antwort.Mein Opa starb am 14.11.2016 er lag 2 Wochen bei der Gerichtsmedizin,Staatsanwaltschaft und Kripo sind immer noch dran.Es wurde ein Gutachten von der Gerichtsmedizin erstellt.Die Staatsanwaltschaft hat uns mitgeteilt das sie wegen fahrlässiger Tötung ermitteln.Eine Anwältin haben wir jetzt.Die Kripo hatte die Akte weiter an die Staatsanwaltschaft gegeben,doch jetzt wurde die Akte von der Kripo wieder zurück geholt.Wir bekommen leider im moment auch keine Auskunft und die Anwältin muss sich genauso gedulden wie wir.

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@Gysmo79

Ok, dan ist wohl wirklich was drann. Ich wünsch euch auf jedenfall alles gute und das diejenigen die daran schuld sind. Ihre gerechte Strafe erhalten werden! 

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Es waren schon unzählige Klagen erfolgreich.

Worum geht es denn?

Es geht um meinen Opa,wir haben ihn am 30.08.2016 in ein Krankenhaus eingeliefert mit Verdacht auf Lungenentzündung.Muss aber auch dazu sagen das er schon seit vielen Jahren an Asbestose erkrankt ist,aber sehr gut damit leben konnte.Bei ihm wurde 2011 Parkinson diagnostiziert,aber er hatte gute Tabletten und konnte auch damit gut umgehen.Also wie gesagt haben wir ihn am 30.08.2016 in die Notaufnahme gebracht,dort wurde er auch gleich gut versorgt.Er musste aber im KH bleiben.Er kam dann auf eine Station die Geriatrie,dort fing dann der Albtraum an.Er bekam Medikamente wo er Halluzinationen bekam,Beruhigunsmittel wo er anfing hin zu fallen,er sturzte 4x innerhalb von 1 Woche.Dann brach er sich dabei die Hüfte auf unser bitten hin wurdeer geröngt mit dem Ergebnis kein Bruch vorhanden.Er musste mit starken Schmerzen in der Hüfte Stunden lang auf dem Stuhl sitzen und Fahrrad fahren.Dann kam der nächste Knall sein Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag mehr,er konnte nicht mehr sprechen,laufen,selbstständig Essen,geschweige den auf die Toilette gehn.Wir sprachen immer wieder die Ärzte an warum es so ist und wir bekamen imer wieder nur die Antwort es sei ein Infekt.

Mein Opa lief mit uns in die Notaufnahme und war innerhalb von 10 Tagen ein reiner Pflegefall.Wir bestanden dann darauf das wenn sie keine Diagnose finden das er nach Hause kommt,denn das konnten wir zu Hause auch machen,was wir im Krankenhaus gemacht haben.Er kam dann am 4.10.2016 zu uns nach Hause,wir setzten 1 Tablette ab und sehe da er konnte selbst essen und wieder ein wenig sprechen.(haben auch ein Foto wo er alleine isst).Leider kam er am 6.10.2016 dann mit dem Notarzt wieder ins Krankenhaus da er Erstickungsanfälle hatte.Aber natürlich in ein anderes Krankenhaus.Er weinte immer noch vor Schmerzen in seiner Hüfte,sie haben ihn dann nochmal geröngt und einen Hüftbruch festgestellt mit der Diagnsoe das der Bruch schon 3 bis 4 Wochen alt sei.Also musste er an der Hüfte schnellstens operiert werden.Die OP verlief eigentlich ganz gut,aber leider brach nach einigen Tagen wieder die Hüftpfanne.Somit wurde er am 6.11.2017 in die Unfallklinik gebracht und dort nochmal operiert.Auch dort war die OP erfolgreich,aber durch das ganze liegen in den letzten Wochen verschlechterte sich seine Asbestose weil er leider nicht mehr abhusten konnte.Der Arzt der Unfallklinik kontaktierte uns dann und erklärte uns das sein Zustand nicht gut sei,wegen der Asbestose es liege daran wie schon erwähnt wenn er mobil wäre und sitzen könnte,könnte er dagegen besser ankämpfen und besser damit umgehen.Einen Tag später verstarb er leider an seiner Asbestose.Der Arzt rief mich an und teilte mir mit das er mit mir reden müsse,ich ging dann ins KH.Da teilte mir der Arzt mit das er die Kripo einschalten musste,da mein Opa leider  nicht an einem natürlichen Tod starb.Das bedeutet er starb,weil in dem ersten Krankenhaus viele Fehler gemacht wurden und er durch die Fehler nur noch liegen konnte und deshalb seine Asbestose den Tod bei führte. Er wurde von der Kripo 2 Wochen lang beschlagnahmt und es ist noch kein Ende in Sicht.

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@Gysmo79

Puh, das ist wirklich eine komplizierte und traurige Geschichte.

Inhaltlich kann ich dir dazu leider überhaupt nichts sagen. Ihr habt aber mit eurem Anwalt ja schon den richtigen Weg eingeschlagen und seid fachmännisch unterstützt. Ihr müsst ohnehin erstmal abwarten, was die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben und ob es zu einem Verfahren kommt.

Dann werden Gutachter feststellen, inwiefern der tragische Tod deines Großvaters abwendbar gewesen wäre.

Ich glaube, ihr könnt euch als Nebenkläger in das Verfahren Strafverfahren einklinken. Da wird duch euer Anwalt natürlich beraten.

Von meiner Seite nur soviel:
Der Tod deines Großvaters war "nicht natürlich", weil er auf einen Unfall zurückzuführen ist (ohne den Unfall hätte der Infekt sein Leben nicht bedroht). Dies hatte erstmal nichts mit Schuldzuweisung oder einem Anfangsverdacht des Arztes zu tun.
Wenn ein Mensch in Folge eines Unfalls verstirbt, muss zwingend immer sofort die Polizei eingeschaltet werden und der Verstorbene der Rechtsmedizin überstellt werden. Der Fall wäre genauso gelaufen, wenn dein Großvater nie in dem anderen Krankenhaus gewesen wäre und einfach zu Hause über die Teppichkante gestolpert wäre.

Glücklicherweise führte dies jedoch unmittelbar dazu, dass die Rechtsmedizin ermittelt hat und alle Unterlagen einsehen musste.

Es wird ein langer und anstrengender Weg für deine Familie werden. Ich hoffe, dass ihr dennoch einen friedlichen Abschied von deinem Großvater finden werdet.

Alles Gute.

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