Wer hat Erfahrungen mit der Kältekammer minus 110 Grad Celsius. Weiß jemand wie lange man das maximal aushalten kann?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Also ich war 5 Minuten drin. Das machen die aber normal nicht.  Es ist die absolute Obergrenze.  Danach hatte ich Erfrierungen an der Achillessehne, da wo der Schuh aufhört.  Hatte zu kurze Socken an. War trotzdem ein geiles Erlebnis 

mehrere Stunden wenn Luftfeuchte bei ca. 1% ist

newcomer 21.08.2015, 18:23
@newcomer

Kältekammer: Mit minus 110 Grad Celsius gegen Rheumaschmerz

Die Hände schmerzen, die Gelenke sind steif, gerötet, heiß und geschwollen. Von insgesamt rund drei Millionen Menschen in Deutschland mit Rheuma leiden rund 800.000 an einer chronischen Entzündung der Gelenke – der sogenannten rheumatoiden Arthritis (RA).

 

 

Neben richtiger Ernährung und gezielter Bewegung lassen sich die Beschwerden durch physikalische Anwendungen verbessern. Einige Patienten empfinden milde Wärme als angenehm. "Bei akuten Entzündungsschüben sind Kälteanwendungen die bessere Wahl, um die Schmerzen zu lindern und die Entzündung zu hemmen", rät Expertin Friederike Reimann vom Ärztezentrum der Techniker Krankenkasse (TK).
Die niedrigen Temperaturen sorgen dafür, dass die Patienten die Schmerzen weniger stark empfinden. "Dadurch fällt die Krankengymnastik anschließend leichter und der Körper kann sich so an stärkere Belastungen gewöhnen, wird kräftiger und beweglicher", sagt Reimann. Um die Gelenke zu kühlen eignen sich weiche Gel-Coolpacks, die man im Gefrierfach oder Kühlschrank aufbewahrt. Die Beutel kann man etwa drei Stunden auf die erkrankten Gelenke legen. Die Kühldauer richtet sich nach der Größe der Gelenke. "Hand- und Fingergelenke höchstens fünf Minuten, Knie- und Hüftgelenke etwa 15 bis 20 Minuten kühlen", so die Expertin. Um die Haut zu schützen, sollte man die Kältebeutel vor der Anwendung immer in ein Tuch hüllen.   
Immer mehr Rheumatologen schicken ihre Patienten mit rheumatoider Arthritis in die sogenannte Kältekammer. "Die eisige Kälte von minus 60 bis minus 110 Grad Celsius verringert die Schmerzen und dämpft die Entzündungsprozesse in den Gelenken", erklärt Reimann. Meist schließt sich unmittelbar an den Aufenthalt in der Kältekammer eine Bewegungstherapie an, die sonst während eines Schubes nur unter starken Schmerzen möglich wäre. Nur in seltenen Fällen wird der Aufenthalt in eisiger Umgebung nicht empfohlen. "Wer neben der rheumatoiden Arthritis zum Beispiel an einer arteriellen Durchblu-tungsstörung leidet, darf nicht in die extreme Kälte, weil sich der Zustand noch verschlechtern würde", so Reimann.
Die TK hat zusammen mit dem Immanuel Krankenhaus Berlin ein bundesweit einmaliges Therapiekonzept für Patienten mit Rheumatoider Arthritis entwi-ckelt. Dabei kombiniert die Behandlung schulmedizinische und naturheilkund-liche Verfahren. Dazu zählen zum Beispiel die Kältetherapie, das Heilfasten und Kneippanwendungen.

0
crashmiri 17.09.2015, 20:25

Nie im Leben. Der Typ dort hat gesagt nach 10 Minuten ist man tot

0

Was möchtest Du wissen?