Wer hat Erfahrungen mit der Firma Prokon-Capital, Öko-Beteiligungen?

26 Antworten

Ich bin seit einigen Jahren bei Prokon und habe bisher immer pünktlich meine Zinsen bekommen. Risiko hin – Risiko her; absolute Sicherheit gibt es in der Finanzwelt nicht. Auch Banken können Pleite machen (siehe Lehman Brothers). Wer hier investiert hatte, kam ohne Verluste auch nicht aus der Sache raus.
Wer Sicherheit will, der bekommt mickrige 1 – 2 % Zinsen. Das deckt kaum die fortschreitende Inflation. D.h. Das so sichere Geld verliert von Jahr zu Jahr an Kaufkraft.
Das ist sicher!
Selbst etwas längerfristige Anlagen (Festgeld) kommen derzeit über 2,5 % kaum hinaus. Wer wirklich etwas haben will von seinen Zinsen muss ein gewisses Risiko eingehen. Die Firma Prokon existiert nun schon seit Mitte der 90er Jahre und bisher sind, soweit ich weiß, keine Unregelmäßigkeiten vorgekommen.
Dass die nachrangige Behandlung der Genussscheine kritisiert wird, ist im ersten Moment verständlich. Diese Ansicht relativiert sich aber, wenn man weiß, dass Prokon nur rd. 10% seines Kapitals von Banken hat (Tendenz fallend). D.h. im Falle einer unerwarteten Insolvenz bleiben nach Abzug der 10 %igen Bankenbeteiligung die restlichen 90 % des Kapitals für die privaten Investoren (Genussschein-Inhaber). Und da diese Anlagen auch nach Jahren oder Jahrzehnten einen großen Wert darstellen, scheint mir ein Totalverlust mehr als unwahrscheinlich.
Gut finde ich, dass die Gehaltsstruktur klar geregelt ist und Prokon im Gegensatz zu manch anderem Unternehmen kein Selbstbedienungsladen ist. Angemessene Gehälter sind ok – aber Gehälter oder Boni in Millionenhöhe sind bei Prokon ausgeschlossen.
Für mich sieht es so aus, als ob hier eine Firma mit gutem Beispiel vorangeht. Wenn sich Prokon weiter an seine Firmenphilosophie hält, finde ich das unterstützenswert. Gerade in diesen Zeiten, die geprägt sind von Unsicherheit und schier unendlicher Raffgier vieler Unternehmer die anscheinend alle vergessen haben, wem sie ihren Reichtum zu verdanken haben, finde ich das Unternehmenskonzept von Prokon erfrischend anders. Dass heißt nicht, dass man Prokon blind vertrauen soll oder sein gesamtes Vermögen auf dieses eine Pferd setzen sollte. Risikostreuung hat sich schon immer bewährt. Dass sich die großen Banken und Energieversorger, die über eine starke Lobby verfügen gegen Prokon stellen, verwundert mich nicht. Prokon schmälert ja schließlich deren Profite. Josef Ackermann setzte als öffentliches Ziel für die deutsche Bank im Jahr 2003 eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent (siehe Wikipedia), von seinem Gehalt von mehreren Millionen Euro mal abgesehen. Auch wenn meines Wissens sein Nachfolger dieses Ziel deutlich nach unten korrigiert hat, frage ich mich, wieviel denn die Anleger von dem großen Kuchen bekommen.
Warum sollte Prokon nicht in der Lage sein, seinen Anlegern 6 – 8 % zu zahlen? Ob die Zahlungen auch in Zukunft so stabil in der Höhe von 8% weiterlaufen wie in den letzten Jahren bleibt abzuwarten. Aber selbst 4 – 6% wären deutlich mehr, als jede Bank zahlt. Die Investition in Windenergie muss nicht unbedingt eine „windige“ Sache sein.

nun ich denke nachdem prokon auch als stromanbieter tätig wird ist das investment sicherer geworden bin bisher seit mitte 2011 kleinanleger und wurde professionell in wort und schrift informiert worden auch über die risiken . vorsicht ist in allen investments geboten aber die anlagen sind auch sehr zukunftsorient (windkraft ,biomasse stromdirektvermarktung )klar wird es auch jahre geben wo es nicht 8 % gibt aber man sollte es auch langfristig sehen ! eon rwe enbw usw... sind auch sehr stabile firmen mit direktvermarktung ohne gierig zwischenhändler !!

Ich habe bereits mehrere Jahre Erfahrung mit Prokon und meine Ersparnisse dort angelegt. Auch während der Finanzkrise 2008 hat Prokon die versprochenen 8% Zinsen ausgezahlt , während viele Anleger bei Banken, egal ob Fonds oder Aktien, hohe Verluste hinnehmen mussten. Der Vorteil bei Prokon besteht darin, dass Prokon das gesamte Geld der Anleger in Sachwerte, also hauptsächlich in Windenergieanlagen investiert und von anderen Zulieferern so gut wie unabhängig ist. Sie bauen die Windanlagen, sie warten sie auch selbständig und die Abnahme des Sromes ist durch das EEG(Erneuerbare Energie Gesetz der BRD) gesichert. Prokon ist zu 98% von Banken unabhängig. Sie nehmen kaum Kredite auf und werden auf dem Finanzmarkt mitunter auch als unseriös beschrieben. Der Grund dafür ist aber, dass die Banken bei Prokon kein Geschäft machen können. Ist nenne den Vorteil jetzt einmal in kurzen Worten: Der erneuerbaren Energie gehört die Zukunft, die Windräder produzieren immer Strom, dieser wird immer mehr gebraucht. Egal was mit dem Euro wird, egal ob die Banken im Rahmen der weltweiten Finazkrise wieder große Verluste machen, der Strom wird immer gebraucht und muß bezahlt werden. Darin besteht unsere Sicherheit! Ich habe Vertrauen und bin regelmäßig mit 8% Zinsen halbjährlich ausgezahlt worden und habe noch nie einen Pfennig verloren. Ich weiß, dass mein Geld in eine gute Sache investiert wird, während sich Banken an allen möglichen Schmutzgeschäften beteiligen (Atomkraftwerke, Rüstungsindustrie u.a.)

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