Wer hat Erfahrungen mit der Firma FKH GbR aus Heuchelheim?

5 Antworten

Sehr unseriös. Und gefährlich, im Zusammenhang mit dem Inkassokomplex UGV (identische Führungsperson wie FKH) und Kanzlei Wehnert & Kollegen.

FKH selbst ist ein Forderungsaufkäufer, der - vielfach höchst zweifelhafte- Forderungen aufkauft, etwa von mit Gewinnversprechen erreichten Bestellungen, unverlangten Warenlieferungen (z.B. Unterwäschepäckchen aus der Schweiz) oder angeblichen Kreditvermittlern, die mit Slogans wie "ohne Schufa" werben.

Die formal selbstständige UGV Inkasso tritt dann als deren Dienstleister auf und stellt Forderungen, darüber hinaus mit völlig frei erfundenen Gebührenforderungen, die weit jenseits dessen liegen, was (tatsächliche) Schuldner an Rechtsverfolgungskosten bei Verzug zahlen müssen. Wer bezahlt, bekommt außerdem regelmäßig völlig willkürliche Nachforderungen.

In Erwartung, dass sich die meisten Betroffenen (Senioren, sozial Schwache, Menschen in Notlagen) nicht wehren, werden auch für völlig unsinnige Forderungen gerichtliche Mahnbescheide und Vollstreckungsbescheide erlassen (für die beim Gericht keine Prüfung auf Berechtigung stattfindet). Widersprechen die Leute nicht, wird auch der übelste Wucher rechtsgültig und kann vollstreckt werden. Teilweise klagen sie sogar, ziehen sich aber oft zurück, wenn sich ein Anwalt der Gegenseite meldet (den sie dann natürlich, mitsamt den Gerichtskosten, bezahlen müssen).

Achtung, es gibt in solchen Zusammenhängen Berichte, dass es zu illegalen Kontosperren ohne vollstreckbaren Titel gekommen sein soll, d.h., dass Banken durch belanglose Schreiben oder auch nur E-Mails zu Kontosperren veranlasst wurde oder sog. Vorpfändungen ohne den eigentlich dafür nötigen Vollstreckungstitel veranlasst wurden. Gleichzeitig wurden Vordrucke zur schriftlichen Anerkenntnis unberechtigter Forderungen an die Opfer verschickt. Sowas ist hochgradig illegal; man muss sich dann unbedingt einen Anwalt, notfalls per Beratungs- und Prozesskostenhilfe, nehmen, um a) die Willkürmaßnahmen abzuwehren und b) denen seinerseits reinzuwürgen, was reinzuwürgen geht! Strafanzeige wegen gewerbsmäßiger Erpressung und gewerbsmäßigem Betrug ist dann auch zu empfehlen; leider stellen sich einige Staatsanwälte da absolut taub (aber auch eingestellte Strafanzeigen können später wieder aufgenommen werden...). Siehe hier: http://www.antispam-ev.de/wiki/Zahlungsverbot_-_Kontosperrung_durch_Inkassob%C3%BCro_-_illegale_Vorpf%C3%A4ndungen

Kannst du doch im Netz erfahren, nicht bezahlen und wenn Mahnbescheid kommt, widersprechen, dann hörst du nichts mehr von denen

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