Wer hat Erfahrungen mit dem Medikament Keppra?

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2 Antworten

Hallo sandy2212 würde gerne von dir wissen ob du noch Kreppra verschrieben bekommst. Meine Mutter hat seit 1996 Epilepsie hatte bis vor 2 Monaten Kreppra 1000mg genommen nun wurde ihr als ersatz Levetiraetam Neumann 1000mg verschrieben weil die Kreppa wohl zu teuer währen und es die nicht mehr in Deutschland gibt. Durch diese Tabletten hat sie nun starke Atemnot sogar aussetzen vom Atmen und hohen Blutdruck. Sie wiegt 50 kilo und der Neurologe meinte sie müßte am tag 3500mg nehmen. Meine meinung ist das es zu hoch dosiert ist und es dadurch kommt. Vieleicht kannst du mir oder jemand anderes sagen was für erfahrung er mit diesen medikament hat

Danke für die Antwort! levetira... ist das gleiche, bzw gleicher wirkstoff wie keppra, hatte ich auch verschrieben bekommen. Aber bekam heftige Schlafprobleme und jetzt werde ich auf lamotrigin eingestellt.Kommt drauf an, wie schwer es bei Ihr ausgebrägt ist, liegt immer am blutbild, wie der Pegel ist. An ihrer Stelle würde ich unbedingt ein anderes Medikament verlangen! Habe jetzt mit meinen neuen Tabletten, das ich schlechter Luft bekomme, und das sage ich meinem Neurologen! Liebe Grüsse

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Keppra ist zur Monotherapie partieller Anfälle mit oder ohne sekundärer Generalisierung bei Patienten ab 16 Jahren mit neu diagnostizierter Epilepsie indiziert. Keppra ist indiziert zur Zusatzbehandlung • partieller Anfälle mit oder ohne sekundärer Generalisierung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen ab 1Monat mit Epilepsie. • myoklonischer Anfälle bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit Juveniler Myoklonischer Epilepsie. • primär generalisierter tonisch-klonischer Anfälle bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit Idiopathischer Generalisierter Epilepsie.

Zu Behandlungsbeginn wird eine Dosis von zweimal täglich 250mg empfohlen, die nach zwei Wochen auf die therapeutische Initialdosis von zweimal täglich 500 mg erhöht werden sollte. Je nach klinischem Ansprechen kann die Dosis in Schritten von zweimal täglich 250 mg alle zwei Wochen gesteigert werden. Die Maximaldosis beträgt zweimal täglich 1500mg.

Der Wirkstoff von Keppra ist Levetiracetam ist ein Pyrrolidon-Derivat (S-Enantiomer des α-Ethyl-2-oxo-1-pyrrolidinacetamid) und chemisch nicht mit bekannten Antiepileptika verwandt. Der Wirkmechanismus von Levetiracetam muss noch vollständig aufgeklärt werden, scheint sich aber von den Wirkmechanismen der bekannten antiepileptischen Arzneimittel zu unterscheiden. Levetiracetam gewährt in einer Vielzahl von Tiermodellen für partielle und primär generalisierte Anfälle einen Anfallsschutz, ohne einen prokonvulsiven Effekt zu haben. Das breite pharmakologische Profil von Levetiracetam wurde durch die Aktivität sowohl bei partiellen als auch bei generalisierten Epilepsien (epileptiforme Entladung/photoparoxysmale Response) beim Menschen bestätigt. Das Nebenwirkungsprofil von Levetiracetam ist im Allgemeinen in den verschiedenen Altersgruppen und zugelassenen Epilepsieindikationen ähnlich. Sehr häufige Nebenwirkungen sind Nasopharyngitis, Somnolenz, Kopfschmerzen, häufige Nebenwirkungen sind Anorexie, Depression, Feindseligkeit/Aggression, Angst, Insomnie, Nervosität/Reizbarkeit, Konvulsion, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Lethargie, Tremor, Drehschwindel, Husten, Abdominalschmerzen, Diarrhoe, Dyspepsie, Erbrechen, Nausea, Rash, Asthenie/Müdigkeit und seltenener Nebenwirkungen sind Thrombozyto-, Leukopenie, Gewichtsverlust, -zunahme, Suizidversuch, suizidale Gedanken, psychotische Störungen, anormales Verhalten, Halluzination, Wut, Konfusion, emotionale Labilität/Stimmungsschwankungen, Agitiertheit, Amnesie, Beeinträchtigung des Gedächtnisses, Koordinationsstörungen/ Ataxie, Parästhesie, Aufmerksamkeitsstörungen, Alopezie, erhöhte TransaminasenMuskelschwäche, Myalgie, Juckreiz, Ekzem usw. Bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 16 Jahren traten Erbrechen (sehr häufig, 11,2%), Agitiertheit (häufig, 3,4%), Stimmungsschwankungen (häufig, 2,1%), emotionale Labilität (häufig, 1,7%), Aggression (häufig, 8,2%), anormales Verhalten (häufig, 5,6%) und Lethargie (häufig, 3,9%) häufiger als in anderen Altersgruppen oder im gesamten Nebenwirkungsprofil auf. Bei Säuglingen und Kindern im Alter von 1Monat bis unter 4 Jahren traten Reizbarkeit (sehr häufig, 11,7 %) und Koordinationsstörungen (häufig, 3,3%) häufiger als in anderen Altersgruppen oder im gesamten Nebenwirkungsprofil auf. Bei Überdosierung von Keppra wurde Somnolenz, Agitiertheit, Aggression, herabgesetztes Bewusstsein, Atemdepression und Koma beobachtet.

Aber bitte alles relativ sehen und nicht aufgrund der eventuellen Nebenwirkungen verzweifeln. Gerne auch noch nachfragen hinsichtlich fachlicher Begriffe möglich.

WOW! Vielen Dank! es trifft einiges zu, wo ich aber nicht im Internet herausgefunden habe... werde drüber mit meinem Neurologen sprechen, Danke Dir sehr!

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