Wer hat Erfahrung mit Optifast52?

6 Antworten

Optifast52 (also das Programm das 1 Jahr lang dauert) ist eine sehr gute Möglichkeit, um damit 1. anfangs rasch abzunehmen und 2. das Gewicht dann dauerhaft auf einem deutlich niedrigeren Niveau zu halten.

Mit deinen 145 kg hast du (außer du hast Basketballer-Körpergröße, was ich aber nicht vermute) AdipositasIII, also massives Übergewicht. Das ist nicht mehr nur ein Schönheitsmakel, weil man keine Bikinifgur hat, sondern auf längere Sicht mit großen gesundheitlichen Gefahren verbunden. Deswegen ist der richtige Weg für dich ein längerfristiges Abnehmprogramm unter ärztlicher Begleitung. Optifast52 ist dafür bestens geeignet. Habe es selber erfolgreich durchgeführt, mit einem BMI von anfangs 50 (jetzt liege ich dauerhaft bei 30) und über 150 kg.

Der Vorteil von Optifast52 ist, dass man nicht bloß in den ersten 5 Monaten mithilfe der Shakes radikal abnimmt (1,5 -2 kg/Woche sind realistisch), sondern dass daran 7 Monate Stabilisierungsphase anschließen, in denen man die dauerhafte Ernährungsumstellung schaffen soll. Also weg von den schlechten Ernährungsgewohnheiten, die einen so dick werden ließen in der Vergangenheit. Inkludiert sind ein Jahr lang wöchentliche Gruppentreffen (das muss man in seinen persönlichen Zeitplan unterbringen können und nicht zu oft fehlen) mit psychologischer Unterstützung, Ernährungsberatung, Gymnastik/Bewegungseinheiten und ärztlichen Kontrollen. Dazu gibt es in dem Jahr mehrmals Blutuntersuchungen.

Angesichts des umfangreichen Begleitprogramms sind die ca. 3500 Euro Teilnahmekosten (inkl. der Shakes) angemessen, viele Krankenkassen bieten auch finanzielle Unterstützung an. Berücksichtigen sollte man, dass man in dieser Zeit auch viel Geld einspart. Zum Beispiel habe ich während der ersten Monate keine Lebensmittel einkaufen müssen, normalerweise gebe ich dafür rund 200 Euro/Monat aus.

ich bin 192

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@YEAH3000

Hoffentlich landet meine Antwort an der richtigen Stelle, mit diesem Forum hier kenne ich mich noch nicht so gut aus.

Mit 192 cm und 145 kg hast du einen BMI von knapp 40. Es ist durchaus realistisch, dass du mit dem Jahresprogramm (ohne große Mühsal, aber mit Disziplin) auf 110 kg runterkommst, das wäre dann ein BMI von 30.

Da sich Optifast52 ausdrücklich an Personen mit BMI>30 richtet (teilweise wird auch erst mit BMI>35 von der Krankenkasse gefördert), passt du eigentlich ganz genau in die Zielgruppe.

Was wichtig ist für deine persönliche Entscheidung für/gegen Optifast52:

* Es wird wegen des umfassenden Begleitprogramms nur über sog. Optifastzentren angeboten. Du solltest also verkehrstechnisch eines davon gut erreichen können.

* Du musst dir klar sein, dass du 1 Jahr lang jede Woche an einem bestimmten Tag ca. 3,5 Stunden Gruppenabend hast und nur ein paarmal fehlen solltest. Beruflich Schichtarbeit wäre also nichts.

* Der Wille zur Teilnahme muss von dir selber kommen, nicht bloß, weil es jemand dir nahegelegt hast. Dann hast du auch das Durchhaltevermögen.

Es gibt speziell wenn einer der beiden ersten Punkte bei dir hindernd sein sollte (der dritte Punkt ist dafür umso mehr gefordert!) auch ein Programm "Optifast Individuell". Da hast du auch ein Optifastzentrum als Stützpunkt, aber im Prinzip läuft sehr viel in Eigenverantwortung und es gibt nur wenige verpflichtende Anwesenheitstermine. Hier kenne ich aber keine Teilnehmer, kann dir also dazu leider nichts Näheres sagen aus der Praxis. Persönlich würde mir hier die Gruppe fehlen, denn es ist gegenseitig sehr motivierend, wenn ca. 12-17 Personen mit ähnlichem Anliegen (sehr starkes Übergewicht) gleichzeitig ein gemeinsames Ziel verfolgen. Im Gegensatz zum Beispiel zu WeightWatchers, wo man als "wirklich" Übergewichtiger zusammengewürfelt ist mit Leuten, die nur schnell mal 7 kg abnehmen wollen bis zum Urlaub und das schon als gewichtsmäßige Katastrophe betrachten :-)

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Machst du das unter ärztlicher Aufsicht? Dieses Optifast-Pulver ist ja nicht gerade billig - würde ich nur empfehlen, wenn die Krankenkasse mitzieht. Zumal zum Optifast-Programm auch umfangreiches Coaching dazugehört.

Von der Zusammensetzung her ist Optifast nichts halbes und nichts ganzes. Ich würde eher zu Insumed greifen, da sind weniger Kohlenhydrate drin. Und die braucht man beim Abnehmen nicht wirklich (jedenfalls nicht bei 50kg Übergewicht).

Bammel ist eigentlich unbegründet. Da passiert nichts Schlimmes. Sobald du im Fastenstoffwechsel angekommen bist hast du keinen Hunger mehr und wirst dich aller Voraussicht nach so gut fühlen, wie schon lange nicht mehr.

User YEAH3000 hat gezielt nach "Optifast52" gefragt. Darum bin ich etwas irritiert, dass du als "Community-Experte für Ernährung" bezeichnet bist, aber leider vor deiner Antwort nicht richtig nachgeschaut hast, was "Optifast52" ist. Das Coaching erwähnst du korrekterweise, aber irgendwie liest es sich so als Nebenbei-Maßnahme, die man zu ein paar teuer gekauften Shakes dazubekommt.

Ich habe hier schon eine ausführlichere eigene Antwort gegeben, darum nur in Kürze:

* Optifast52 ist kein Pulver, sondern ein sehr umfassendes, 52 Wochen dauerndes (daher auch der Name) Abnehmprogramm mit dauernder ärztlicher, diätologischer, physiotherapeutischer und psychologischer Begleitung bei wöchentlichen Gruppenabenden. Man kauft also nicht einfach Shakes (Pulvertüten), sondern ein Gesamtprogramm.

* Die Shakes sind (wie andere Formuladiäten) inhaltlich so ausgewogen, dass man den Zeitraum von 5 Monaten ohne Mangelerscheinungen bei gleichzeitig massiver Abnahme durchhält, übrigens ohne Hungergefühl (was möglicherweise bei weniger Kohlenhydraten der Fall wäre).

* Der Vorteil von Optifast52 ist die 7 Monate lange Stabilisierung auf einen gesünderen Lebensstil und geändertes Ernährungsverhalten mit mehr Bewegung. Das Problem vieler Diäten (egal ob WeightWatchers oder diverser Shakes aus dem Drogeriemarkt inklisve der Apothekenvariante OptifastHome) ist ja die sehr oft erfolgende starke Zunahme nach Ende der erfolgreichen Abnehmphase. Weil es hier keine angeleitete, langsame Umstellung gibt.

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@exdickerchen

Die "52" im Titel ist mir wohl entgangen. Ich bin halt kein "Experte für Gruppensitzungen", sorry. ;-)

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Bitte gehe erst zu einem guten Facharzt.  Du solltest  deine SportTauglichkeit checken und angepasste Sportarten probieren.  Radfahren,  Wassergymnastik,  Walking.  Dazu einen gute, ärztliche überwachte Diät. 

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