Wer hat Erfahrung mit einer Brauchwasser-Zisterne?

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5 Antworten

Hallo, man kann bequem von zu Hause aus das erforderliche Volumen der Regenwasser-Zisterne berechnen. Am besten unter http://www.mall.info/dimensionierung reinklicken, das ist ein Programm zur Berechnung der idealen Zisternengröße. Gefüttert werden muss das Programm dazu nur mit der Anzahl der Personen im Haushalt, der Gartengröße und Angaben zum Bedarf an Regenwasser, das für Toilettenspülung, Waschmaschine, Putzwasser und die Gartenbewässerung verwendet werden kann. Den Ertrag an Regenwasser ermittelt das Dimensionierungs-Programm dann mit Hilfe der vorhandenen Dachfläche und der durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge für den PLZ-Bereich. Das Programm greift auf die durchschnittlichen Niederschlagsdaten der Wetterstationen in ganz Deutschland zurück.

hallo, wir benutzen aquatum und finden es klass. es kostet eigentlich nur den einbau und natürlich den kaufpreis. aber das ding ist selbstreinigend, verbraucht so gut wie keinen strom und bringt genügend wasser. das ding ist nur zu empfehlen.

Ich habe eine Brauchwasserzisterne 6ooo l und nutze sie nur zur Gartenbewässerung. Du musst nämlich sonst höllisch aufpassen, was dein Wasserversorger vorschreibt. Z.B. musst du den Zulauf messen und dafür Abwassergeld bezahlen? Darf deine Zisterne einen Überlauf ins Abwassernetz haben oder muss das Abwasser versickern? Muss die Zisterne bei Regenmangel mit Trinkwasser nachgespeist werden damit die Toilettenspülung klappt? Wo steht das Hauswasserwerk (stören evtl. die Pumpengeräusche)? Also wenn du nur den Garten bewässerst kannst du dir die Fragen sparen und in unserer Gegend würde dir beim Abwasser für die Dachfläche nur 50% angerechnet.

Ich selbst habe eine 4.500 Liter Zisterne für ein Einfamilienhaus. Wir haben es noch nie geschafft, die Zisterne leer zu bekommen.

Eine Zisterne spart das Frischwasserentgelt. Dies ist aber i.d.R. der geringere Anteil am Wassergeld. Das Abwasser ist das teure und dies muss bei der Toilettenspülung auch bezahlt werden. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass für die Gartenbewässerung das Wasser am Zisternenzähler 'vorbei' läuft. Dies ist absolut legal.

Bei der Kostenbetrachtung ist auch zu berücksichtigen, dass immer mehr Städte und Gemeinden dazu übergehen, für versiegelte Flächen Niederschlagswasser zu berechnen, da dies die Kanalisation belastet. Bei uns in der Gemeinde ist es 1,08 € pro Quadratmeter versiegelte Fläche (Dach, Weg, Garage, Einfahrt usw.). Hier würde sich eine Einsparung ergeben, da die Flächen, deren Oberflächenwasser in die Zisterne läuft, dann nicht mehr berechnet werden - auch falls die Zisterne überläuft.

Beim Einbau unbedingt auf einen selbstreinigenden Filter achten, der Laub u.ä. nicht in die Zisterne kommen läßt.

Ich habe drei Feunde, die eine Brauchwasser-Zisteren haben. Sie nutzen es für Toilette und Gartenbewässerung. Die sparen eine Menge Wassergeld. In einigen Gemeinden ist das aber nicht kostenlos. Solltes dich vorher mal vorsichtig erkundigen.

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