Wer hat Erfahrung mit einer analytischen Psychotherapie?

4 Antworten

Hallo, also erstens ich bin erst 16 aber Erfahrungen habe ich leider trz. Ich habe 3 Theras hinter mir.... Eine davon war eine analytische Therapie. Ich würde an es an deiner stelle wirklich versuchen! So ein Therapeut ist ja echt darauf spezialisiert noch tiefer "zu Graben" als die anderen... Es IST schmerzhaft ,ja! Aber es kann sich lohnen... Bei mir liegt der Ursprung allen Übels in der zeit zwischen meinem 3. und 5. Lebensjahr... Daran konnte ich mich nicht so wirklich erinnern aber da sind bestimmte Sachen hochgekommen... Also ich würde es die auf jeden fall empfehlen gerade bei Depressionen mit vielen erfolglosen Theras... Versuch sich ganz drauf einzulassen! Denn um diese Symptomatik loszuwerden muss offensichtlich etwas aufgearbeitet werden... LG und ganz viel kraft auf deinem weiteren weg! Ich wünsch die alles gute!

Vielen Dank für deine Antwort! Wieviel Stunden hast du denn insgesamt gemacht? War es ein männlicher oder weiblicher Therapeut bzw. welche "Geschlechtskombination" hattet ihr? War letzteres ausschlaggebend für den Therapieverlauf? Wie war eure Beziehung insgesamt? Danke jetzt schon fürs Feedback!

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Hallo - ein Unterschied zwischen einer Psychoanalyse, bzw. analytischer Psychotherapie und anderen Therapieformen besteht darin, dass diese sozusagen persönlichkeitsverändernd sein kann/sollte! Das heißt, die lange und intensive Therapie soll grundlegende Änderungen in den symptomauslösenden "Strukturen" dauerhaft bewirken! Die klassische Psychoanalyse die mit einer dichten Frequenz von mindestens 3 Stunden in der Woche durchgeführt wird, wird kaum mehr durchgeführt - die Alternativen mit 1 - 2 Stunden die Woche (dies lässt sich auch je nach Phase variieren) ist zu bevorzugen; schon weil die Kassen dir nur ein gewisses Stundenkontingent zugestehen. Diese bewilligten Stunden über einen längeren Zeitraum zu verteilen ist effektiver als über einen kürzeren Zeitraum mit einer hohen Wochenstundenzahl. Dass die psychoanalytische Therapie auch gelegentlich mit schmerzlichen Themen konfrontiert sollte dich aus meiner Sicht nicht erschrecken, denn ein verantwortungsvoller, erfahrener guter Therapeut wird dich nicht überfordern, sondern dir jeweils nur soviel "zumuten" als du zu verarbeiten imstande bist. Grundsätzlich ist aber von deiner Seite die Bereitschaft, dich wirklich einzulassen auf das Geschehen, unerlässlich! In Angesicht deiner langjährigen Probleme macht es vielleicht Sinn, dass du nochmal drüber nachdenkst, ob du den Status Quo beibehalten willst oder auf dich nehmen willst, dich ernsthaft intensiv mit dir zu beschäftigen, damit es zu dauerhaften Veränderungen kommen kann. Welcher Art diese Veränderungen dann sind und wann sie eintreten (manche auch erst nach der Therapie), lässt sich vorab nicht klar definieren; jedoch kannst du davon ausgehen, dass sie in Summe hilfreich und für deine psychische Entwicklung förderlich sein werden! Entscheidend für die Therapie ist freilich die Fähigkeit des Analytikers. Dh. du solltest dir wirklich genau angucken, ob du grundsätzlich Vertrauen zu dem Therapeuten hast (auch wenn dies im Therapieverlauf dann auch mal schwinden kann, das ist "normal"). So könntest du genau die Fragen, die du hier im Forum stellst mit dem Therapeuten besprechen und in diesem Gespräch sollte dann auch klar werden, ob deine Befürchtungen bestehen bleiben und ob du diese Therapieform für dich wünschst oder eben doch nicht. Ängste vor der Therapie jedoch, sind eigentlich völlig normal und sprechen prinzipiell nicht dagegen, schließlich begibt man sich quasi auf eine Reise mit unbekanntem Ziel ;-)! Ich selbst habe durch 2 langjährige analytische Therapien einen enormen Zuwachs an Lebensqualität erfahren und bin sehr dankbar dafür, dass mir diese Stunden von der Kasse ermöglicht wurden - ich möchte diese Stunden um keinen Preis der Welt missen! Wünsch dir alles Gute und eine Entscheidung die für dich stimmig ist J.

Meine ernstgemeinte Antwort wäre einfach, das du aufhörst von Therapie zu Therapie zu rennen, und dich einfach mal selbst ergründest. Einfach mal hinsetzen, Tee trinken und nachdenken, und eigenhändig rumwühlen wo man rumwühlen muss.

Du hast ja sowieso keine Lust mehr auf Therapien, da kann man ja mal versuchen es eigenhändig zu lösen.

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Ich nehme meine Pille regelmäßig und hatte zuletzt vor ca 4 Monaten geschlechtsverkehr. Ich hab somit am Sonntag meine letzte Pille genommen bevor meine 1 wöchige Pause kommt. Jetzt ist es Donnerstag Abend und ich hab sie noch immer nicht bekommen. Ich hab zwar normal starke Schmerzen aber es kommt einfach kein Blut. wie man auch in vielen Foren nachlesen kann kann die Periode durch Stress nach hinten verschoben werden (was bei mir der Fall sein könnte, da ich kurz vor meinen Abschlussprüfungen steh und mir auch ganz schön viel Druck mach). Ich hab in der Zeit nach dem letzten sex höchstens 4 mal die Pille „vergessen“ (nehme sie am Abend und hab sie dann am nächsten Tag in der früh noch genommen).

ich hoffe mir kann jemand von euch weiter helfen oder vllt gibts n paar Tipps. Meint ihr eine Schwangerschaft wär möglich?

LG

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