Wer hat Erfahrung mit dem Krebs der Seele,schwere Depression und Trauma, der einem von Jahr zu Jahr immer mehr Kraft raubt und einen langsam dahinsterben läßt?

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1 Antwort

Jutta Winkelmann: "Ich falle auf die Liege auf der Terrasse vor unserem Hotelzimmer und kann nur noch Heulen. Ich schleppe mich in mein Zimmer und falle aufs Bett. Das ist nun wirklich das Ende. Ich muss aufgeben. Ich kann keine Heilige werden, nicht den Krebs in einem Amoklauf besiegen, nicht erzwingen, dass mich irgendjemand liebt. Ich gebe auf. Ich kann nicht mehr. Und langsam fühlt sich das ganz schön an. Ganz friedlich. Es ist Friede."



Wie jetzt, keep your head up und du steckst ihn in den Sand?

Nein, ich habe keine Erfahrung wie du damit, wie sich das anfühlt. Ich weiß nur dass ich mein Päckchen zu tragen habe und jeder Mensch ein eigenes hat.

Das ist auf jeden Fall ein Grund sein Leben zu beenden, aber sicher kein guter. Dieser Grund bringt dich zum Selbstmord und nicht zum Freitod. Du wählst so nicht aus freien Stücken den Tod, sondern ermordest dich selbst, also gegen deinen eigentlichen Willen.


"Dem Edlen ist ein früher oder später Tod nicht zweierlei. Er pflegt seine Person und wartet sein Los ab und festigt dadurch sein Schicksal."

"Weglaufen hilft vielleicht für eine Weile, aber dieser unsägliche Schmerz holt einen wieder ein und die einzige Art ihn los zu werden ist, ihn auszuhalten, nur so geht es."

"Nun, der Schmerz, wenn er vergeht, wird zur Weisheit. Lass den Schmerz ziehen und bewahre die Weisheit."

Dr. Joseph Murphy hat es so gesehen: "In Wahrheit ist Unwissen die einzige Sünde. Leid und Schmerzen sind keine Strafe, sondern die konsequente Folge des Missbrauchs ihrer inneren Kraft."


Es bleiben nur sehr wenige schöne Zeiten, schöne Momente.

"Das Schicksal der Menschen ist auf glückliche Augenblicke, aber nicht auf glückliche Zeiten eingerichtet." Hatte Nietzsche erkannt.

"Ich wünsche mir mehr zu sagen an meinem jüngsten Tag, als vom Mutterleib ins Grab, ne gute Zeit gehabt." (M. Herre)

Dalai Lama: "Freude lässt sich erlernen. Üben wir uns darin. Der entscheidende Schlüssel zum Glück ist, mit dem zufrieden zu sein, was man im Augenblick ist und hat. Diese innere Zufriedenheit verändert ihren Blick auf die Dinge, sodass ihr Geist in Frieden verweilen kann. Das größte Glück erfahren wir, wenn wir ohne Erwartung einer Gegenleistung geben und nicht im Gegenzug Liebe oder Zuneigung fordern. Die Grundlage der Ethik ist stets dem anderen nützlich zu sein. Denn die lebenden Wesen können nur durch eine Kraft vereint werden. Durch die Liebe. Seien Sie ihren Feinden gegenüber dankbar. Sie sind ihre größten Meister. Ihre Feinde lehren sie, sich dem Leiden zu stellen und Geduld, Toleranz und Mitgefühl zu entwickeln, ohne etwas dafür zu verlangen.

Für deinen Schmerz gibt es keinen Trost. Auch wenn ich dein Leid nicht nachempfinden kann, rate ich dir diesen Schmerz als einen Teil von dir anzunehmen. Wenn du dein Kreuz, eine so gewaltige Bürde trägst, dann wirst du alle überragen die du kennst, denn du hast wahre Einsicht erfahren. Du wirst deinen Lohn erhalten.

Kommentar von schreiadler16
19.04.2016, 22:26

Ich brauch keinen Lohn. Es ist nur ein Bruchteil was ich geschrieben habe von dem ,was ich alles an Schrecklichem erlebt habe.Ich kann und will auch net mehr dieses Leben ertragen müssen. Der Tod ist die Erlösung dieses unerträglichen Lebens. ich werde irgendwann den Mut dazu haben.

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