Wer hat Erfahrung mit dem Acalor Direktverdampfungs Heizsystem?

Support

Liebe/r lion408,

Liebe Community,

kurz eine Erklärung dafür, dass hier ein Beitrag gelöscht wurde: Wir sind der Meinung, dass auf gutefrage.net auch kritische Stimmen zulässig sein müssen. So lange sie sachlich sind und den rechtlichen Rahmen nicht sprengen. Schmähkritik oder falsche Tatsachenbehauptungen müssen wir aber aus rechtlichen Gründen entfernen.

Vielen Dank für Euer Verständnis!

Schöne Grüße

Marie vom gutefrage.net-Support

9 Antworten

Acalor- ein Erfahrungsbericht aus 6 Jahren. Wenn wir auch sehr verärgert sind, versuchen wir sachlich zu bleiben. Planung und Entscheidung für eine Acalor Heizung ab Dezember 2005 !!! Einbau ab Ende Oktober 2006 (unserer Meinung nach genügend Zeit für eine gründliche Planung). Unser Projekt: Geplant war ein Mehrgenerationenhaus, welches später ggf. in zwei Doppelhaushälften geteilt werden kann. Die derzeitige Nutzung besteht aus einer Hauptwohnung (ca. 40 m² im EG sowie 100 m² im OG) sowie einer behindertengerechten Wohnung mit 60m² (mit höherem Wärmebedarf) im EG. Beide Wohnungen sollten selbstverständlich von der Raumtemperatur getrennt regelbar sein. Inbetriebnahme: Die Inbetriebnahme erfolgte am 27.11.2006 und war zunächst problemlos. Einzug in die Hauptwohnung (140 m²) am 22.12.2006. Dann begannen die Probleme: es war mit ca. 25°C viel zu warm im OG (Schlafzimmer, Kinderzimmer etc.) und mit ca.18°C zu kalt im EG der Hauptwohnung. Die Einliegerwohnung hingegen hatte 25 °C, obwohl sie noch nicht bewohnt war und hier lediglich 18°C eingestellt waren. Wir haben zwischen Weihnachten und Neujahr bei Acalor angerufen und uns wurde zugesichert, dass Acalor sich zu Jahresbeginn 2007 melden wird. Dies erfolgte nicht. Erst nach wiederholtem Nachfragen kam Acalor am 29.01.2007 und hat etwas umgestellt. Inzwischen war es nicht mehr ganz so kalt draußen. Es ist fast ein Monat vergangen, bis sich Acalor gemeldet hat. Problem aus unserer Sicht: grundsätzlich Probleme bei niedrigen Außentemperaturen (ab ca. -4°C). Das warme Wasser wurde zu viel zu heiß und bei fast 100 C° bestand Verbrennungsgefahr!! Das Wassermischventil arbeitete nicht richtig, das Wasser blubberte und spritzte aus dem Hahn („Wassermischventil arbeitet nur bis 70° C korrekt“- Aussage der Sanitärfirma) Das Wasser war entweder viel zu heiß oder eiskalt.

Besuch von Acalor am 04.04.2007, angeblich Temperaturen angepasst- es ist inzwischen Frühling. Das Warmwasser ist sehr heiß, aber es kocht nicht mehr. Heute wissen wir, dies lag einfach an den steigenden Außentemperaturen. Ende Oktober 2007- es war sehr kalt- ist das Problem mit dem kochenden Wasser nicht behoben. Im Ergebnis bekam der Warmwasserspeicher Haarrisse, Wasser trat aus und er musste im Ergebnis getauscht werden- vermutlich hat er der ständigen Überhitzung nicht standgehalten. Zuerst erfolgte ein Reparaturversuch am 05.12.2007 durch eine Fremdfirma „Rudert“. Ich hatte Familienangehörige gebeten, die Handwerker rein zu lassen weil ich selbst nicht konnte. Als ich später dazu kam, war eine Handwerker dabei an dem Wasserspeicher zu !!!!!SCHWEIßEN!!!!! unmittelbar an den mit Gas gefüllten Kupferrohren…..!!!!!
Dass in den Rohren Gas drin sei habe er nicht gewusst….. Er sollte den undichten Speicher schweißen, was aber dann sofort abgebrochen wurde. Dann doch Austausch des 200 L- Speichers durch Acalor am 11.12.2007.

Aber das Problem war nicht behoben: das Warmwasser wurde weiter zu heiß.

Acalor reagiert nur sehr schleppend, verzögert und bagatellisiert. Acalor prüft die Anlage bei warmen Außentemperaturen und kümmert sich nicht mehr um das kochende Wasser. Diverse Emails und Anrufe bleiben unbeantwortet. Die Winter 2008 und 2009 waren hier relativ mild. Überprüfung durch Acalor 09.02.2010 (es war mild) und 25.08.2010 (Sommer). Ergebnis laut Protokoll: „Anlage ohne Fehler“ Februar 2011: Warmwasserspeicher erneut „defekt“ (ist wieder gerissen)- wurde erneut durch Acalor am 24.02.2011 getauscht. Acalor-Protokoll: „Warmwasserspeicher durchgegammelt, Warmwasser wird im Winter ziemlich heiß, Fotos von Ventilbatterie gemacht, mal Gedanken machen ob ein Fehler dort vorliegt. Kompressor hört sich in der Umkehr nicht gut an.“ Am 07.03.2011 Einbau einer Umgehung durch Acalor: Wenn das Warmwasser die Soll-Temperatur erreicht hat, wird das Heizgas umgeleitet. Damit sollte verhindert werden, dass der Speicher überhitzt. Rechnung vom 11.03.2011 über 477,19 EUR für den Einbau der Warmwasserumgehung. Die Rechnung wurde von uns als ungültig betrachtet (da weiterhin Gewährleistung). Rechnung vom 31.03.2011 über 1.305,73 EUR für den Austausch des Warmwasserspeichers. Diese wurde von uns ebenfalls nicht bezahlt, weil wir weiterhin von einer Gewährleistung ausgingen. Dies haben wir Acalor gegenüber auch geäußert. Es folgten zwei Mahnungen, die wir jeweils als ungültig zurückwiesen.

Die Folge des letzten Umbaus am 08.02.2012 (sehr kalt draußen): Die Isolierungen der Kupferrohre sind geschmolzen, das ganze Haus stank noch geschmolzenem Kunststoff: Übelkeit und Kopfschmerzen!! Wir hatten unsere Angst geäußert, dass es anfangen könnte zu brennen. Antwort: „So schnell passiert da nichts. Sie müssen keine Angst haben.“ Im Protokoll von Acalor steht „ Isolierung geschmolzen“… „Einliegerwohnung ist zu kühl. Verdichter läuft zu heiß. AUFTEILUNG DER HEIZKREISVERTEILUNG MUSS GEPRÜFT WERDEN!“ Erneuter Umbau der Heizkreisverteilung am 10.07.2012: Folge nun: der Fliesenboden im Bad wird viel zu heiß- bei 65

Wir haben seit 2003 eine Acalor-Heizung (Neubau)

Unsere Erfahrungen mit Acalor: Heizung: gute Wärmeleistung, obwohl auch wir das Problem mit dem zu heißem Wasser haben/hatten (kommt auf die Jahreszeit an)

Kontrolle durch die Firma: in den ersten zwei Jahren 1 x pro Jahr, seit dem nie wieder

Reparaturen: Alle zwei Jahre geht immer der Verdichter kaputt (immer in der Heizungsperiode). Dies fällt allerding lt. Acalor NATÜRLICH nicht in die Gewährleistung und uns wird eine Rechnung gestellt.
Aus "Kulanzgründen" erließ uns Acalor immer einige huntert Euro des Rechnungsetrages. Trotzdem beliefen sich die Rechnungen bisher immer auf einige hundert Euro.

Die letzte Rechnung vom Februar 2012 wollten wir aus diesen Gründen nicht mehr bezahlen. Wir bekamen von Acalor mehrere Mahnungen. Ein eingeschalteter (unfähiger) Anwalt löste das Problem auch nicht und kostete uns fast die Acalor-Rechnungssumme.

Seit 26.02.2014 geht unsere Heizung wieder nicht. Anrufe meines Mannes wurden zwar entgegengenommen, aber es wurde nicht zurückgefrufen oder ein Reparateur geschickt.

Heute Morgen rief mein Mann wieder und bekam sogar einen Rückruf. Inhalt des Telefonates: Der Vorgang wird erst bearbeitet, wenn die Rechnung bezahlt wird. Ich nenne dieses Verhalten ERPRESSUNG!!!

Es ist sehr schade, dass wir keine Alternative haben und letztendlich bezahlen werden müssen.

Aktualisierung (siehe meine Post weiter unten)

Pünktlich zum Februar 2016 ging die Heizung wieder nicht. Kompressor kaputt. Acalor hat aus "Kulanzgründen" die Rechnung übernommen.

Februar 2018 ... ratet mal was wieder kaputt ist und insgesamt 2600,00 Euo kosten soll ....

Zum K......!!!!!


KFW 70 Einfamilienhaus, welche Heizung?

Guten Morgen,

wir (2 Personenhaushalt) planen zurzeit ein KFW 70 Einfamilienhaus zu bauen [Neubau], es soll ca. 100 qm groß werden und wird mit Fußbodenheizung (Oben/Unten) bestückt sein.

Beide Personen sind zudem "voll/40Stunden" arbeitstätig.

Das Problem was ich mir zurzeit stelle ist, welche Heizung am besten geeignet ist. Dabei habe ich mir schon viele Techniken angeguckt. In dem Gebiet wo wir bauen stehen zurzeit 3 Häuser, 2 mit Wärmepumpe und das eine hat eine Luftwärmepumpe.

Das Gebiet kann aber auch via Fernwärme beheizt werden.

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  2. Rotex HPSU Bi-Bloc Außengerät RRLQ008BBV3 + HPSU lowt. comp. 508 Inneneinh (Komplettpreis: ca. 11.000 €)
  3. VIESSMANN Vitocal 200-S, TypAWB-AC201.C13 (Komplettpreis: ca. 14.400 €)

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