wer hat Erfahrung mit Blitzeinschlag in Antennenanlagen oder eine Satellitenantenne?

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3 Antworten

So einfach dei Frage auch ist, läßt sie sich nur schwer beantworten...

Fangen wir mal an, wodurch es zu Schäden kommt:

- Der Blitz trifft genau Deine Antenne und dann wird er sicherlich zum Teil über die Erdung abgeleitet und der andere Teil kann Geräte und die Installation zerstören

- Der Blitz schlägt neben Dein Haus / Wohnung ein. Durch die Einkopplung über Leitungen kommt es bei Dir in der Wohnung zu Überspannungen, die Geräte beschädigen können

- Der Blitz schlägt weiter entfernt ein. Durch die Einkopplung z.B. über Stromleitungen wird eine Überspannung über die Leitungen ins Haus / Wohnung geliefert, die Geräte zerstören kann


Der Fachmann wird Dir einen äußeren Blitzschutz verkaufen, dass heist vereinfacht, es werden Blitzableiter montiert.

Ein guter Fachmann wird Dir alle Leitungen, die ins Haus kommen mit Überspannungsableitern ausstatten.

Der Profi wird zusätzlich auf den Etageverteilern oder bei entfernten Steckdosen noch zusätzliche Überspannungsableiter anbieten.


Nun mal zurück zum Blitz. Es gibt Wolke Wolke Blitze, die sind in der Regel ungefährlich. Diese Blitze sind am häufigsten. Die Wolke Erde Blitze können für Schäden verantwortlich sein.

Nun ist die Frage, wo wohnst Du, wieviele Gewitter habt Ihr.

Zwei Beispiele:

- Ein Bekannter wohnt auf dem Land und durch Blitzeinschläge in der Nähe sind regelmäßig einige Geräte gestorben...

- Ein anderer Bekannte wohnte in einer Gewitterschwerpunktzone. Spätestens nach dem zweiten Gewitter war der Sat-Receiver und / oder Fernseher hin.

Beide haben Überspannungsableiter einbauen lassen und die Probleme waren gelöst, weil auch die Schäden durch Überspannungen entstanden sind.

Bei öffentlichen Bauten gibt es Vorschriften, aber Privat machen wir so:

Bei Gewitter in der Nähe schaltten wir den Receiver usw. aus, das heist auch, dass die Geräte über eine schaltbare Steckdose zweipolig vom Netz getrennt wird.

Welche Maßnahmen man ergreifen sollte hängt auch davon ab, wie stark gefährt man ist oder ob es Auflagen vom Land, Kreis usw. bzw. Versicherungen gibt.

Wir konnten in letzten Jahrzehnten keine Schäden mit Blitzeinschlägen oder Überspannungen direkt in Verbindung bringen. Einen Router haben wir nach einigen Jahren Einsatz tauschen müssen, ob das durch die Elastung mit Spannungsspitzen oder eben einfach so gestorben ist, war nicht nachvollziehbar.

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Kommentar von HarryHirsch4711
06.09.2016, 09:01

Danke für den Stern...

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BTDT. Alle verbundenen elektrischen Geräte defekt (Telefone, PCs, Fernseher). Schadensumme etliche T€. Als Abhilfe Blitzschutzanlage installiert (Kostenaufwand ca. € 7000.--). Ist in städtischen respektive kommunalen Siedlungsräumen nicht verpflichtend, da es eigentlich immer höhere Objekte gibt, die weitaus exponierter sind, aber ein Restrisiko bleibt eben immer.

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Ein Meister vom Fach verlegt für solche Fälle ein zusätzliches Erdungskabel, welches von der Antenne bis in den Keller verlegt wird und dort auch an die Erdung angeschlossen wird.

Da passiert dann garnichts. Bzw sehr wenig Schaden.

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Kommentar von Colopia
05.09.2016, 10:04

Das Kabel wird GANZ SICHER nicht in den Keller verlegt!

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