wer hat eigentlich das Geld erfunden und wieso?

6 Antworten

Vor Tausenden von Jahren – und bei manchen Völkern noch in jüngster Vergangenheit – wurde nur getauscht. Man tauschte, was man brauchte, z. B. Pelze gegen Getreide, Waffen gegen Salz usw. Allmählich wurden bestimmte Dinge (und Tiere), die fast alle gebrauchen konnten, allgemein als „Währung“ anerkannt. So nahm jemand z. B. Ochsen als „Zahlung“ an – auch wenn er selbst genug davon hatte, denn er konnte ja jederzeit wieder damit bezahlen. So stammt „pecunia“, das lateinische Wort für Geld, von „pecus“ – und das bedeutet Vieh. Leider waren aber auch Sklaven ein begehrtes Tauschmittel, so grausam es uns heute auch erscheint. Sklaven konnte man sich mit Ochsen kaufen. In der „Ilias“, dem Epos des griechischen Dichters Homer aus dem 8. Jahrhundert v. Chr., wird der Preis für einen Arbeitssklaven mit vier Rindern angegeben. Eine hübsche Sklavin kostete 20 Ochsen. Als Tauschmittel verwendete man erstens Dinge, die jeder brauchen konnte, zweitens Sachen, die zum Wert- und Tauschsymbol gemacht wurden. Zur ersten Gruppe gehörten z. B. Bernstein, Gewürze oder Schmuck. Bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zahlte man in Äthiopien mit Steinsalz. In China und Tibet verwendete man bis weit in unsere Zeit Platten aus gepresstem Tee als Zahlungsmittel. Zur zweiten Gruppe der Wertsymbole gehörten wohl eher die Pottwalzähne auf den Fidschi-Inseln. Eine ganz seltsame „Währung“ waren Steinscheiben bis zu 4 m Durchmesser auf der Insel Yap im Pazifik.

Im Königreich Lydien im Westen der heutigen Türkei zahlte man mit abgewogenen Stücken aus Elektron (einer natürlichen Legierung aus Gold und Silber). Nun ließ der König im 7. Jahrhundert v. Chr. auf die Edelmetallstücke sein persönliches Siegel aufprägen. Damit wurde das Gewicht, also der Wert, bestätigt – die Münze war geboren. Die Gewichtseinheit war der Stater (ca. 14 g) und so hieß auch das Geld. Allerdings gab es auch Bruchteile bis zu 1/96 Stater. Die Sache mit der Prägung war eine Riesenidee. Man musste nicht mehr meilenweit Ochsen treiben oder Waren schleppen, um etwas zu kaufen. Deshalb verbreitete sich das Münzenprägen sehr rasch in der gesamten Mittelmeerwelt bis hin nach Sizilien und Nordafrika.

Die wohl bekanntesten Münzen des anktiken Griechenland waren – neben den Prägungen von Korinth – die in Athen im eigenen Gewichtssystem geprägten Silbermünzen. Die Grundeinheit, Drachme, wog dort rund 4,40 g. 6.000 Drachmen machten ein Talent aus, das in Athen einem Silberklumpen von rund 28 Kilo entsprach.(Daher kommt das Talent im Sinn von Begabung – und das ist ja auch Geld wert.) Ab dem 6. Jahrhundert war die athenische Tetradrachme, ein 4-Drachmen-Stück aus Silber, weit verbreitet. Sie zeigt auf der Vorderseite den Kopf der Göttin Athene, auf der Rückseite die Eule, den ihr heiligen Vogel. Diese Münzen wurden in der griechischen Welt „Eulen“ genannt. Daher gibt es den Spruch „Eulen nach Athen tragen“ (etwas tun, das keinen Sinn macht).

Ist damit die Frage beantwortet ?

WEGEN DEN ZINSEN!!!

Was ihr alle hier beschreibt ist reiner Handel! Stimmt, weils praktischer ist... Münzen & Scheine sind praktischer, aber nicht GELD!

Man hat angefangen den Menschen, die geld wollten, geld zu geben, damit sie wirtschaft treiben können - kaufen & verkaufen.

Für dieses geborte Geld hat man aber Zinsen verlangt. Da es aber nie mehr "freies" Geld untern den Leuten gab, als überhaupt verborgt wurde, mussten einige Menschen zB nach einem Jahr geld verloren haben, damit die restlichen das geborgte Geld + Zinsen zurückbezahlen konnten!

Die, die dann nicht genug geld hatten, mussten sich weiteres Geld ausborgen und noch härter arbeiten/wirtschaften etc.

Dadurch entstand mit der Einführung des "Geldes + Zinsen" eine unaufhöhrliche Spirale die die Menschen zu immer mehr Produktion zwingt! bis heute. So einfach ist das!

"Nimm dir Geld, welches dir nicht gehöhrt - erschaffe daraus geld, das nicht existiert - verborge es und kassiere dafür die Zinsen"

LG Andreas

Habe mir auch schon mal Gedanken gemacht warum gibt es überhaupt Zahlungsmittel, also Geld. Würde jeder Anspruch auf bestimmte Konsumgüter haben würde es sicher anders sein. Heute ist es so das die Bosse von Mercedes nicht wissen welche Autos als nächtes angeschafft werden sollen und unten die "Armen" die nicht wissen welche Lebensmittel sie kaufen können, da sie jeden Cent 2 Mal umdrehen müssen. Aber ohne Geld wäre wohl das Chaos vorher gesagt.

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