Wer hat eigentlich bestimmt das man einen Nachnamen hat?

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Bei Nachnamen wie Müller, Meier, Bäcker usw. liegt es ja auf der Hand, dass sie eben von den Berufen der Vorfahren abstammen. Und die anderen, waren wohl auch einmal Bezeichnungen, mit denen Leute zu erkennen waren, zb Wohnort, Charakter...

die brauchbarkeit der Sprache wird von der eindeutigkit vorgegeben, sprache muß eindeutig sein. das ist auf einem (altertümlichen) Bauerhof oder innerhalb Sippe noch machbar. sobald aber größere gemeinden gebildet werden (städte) ist allein der vorname nicht mehr eindeutig. zur besseren Unterscheidbarkeit von Personen wurde dem vornamen ein weiter name hinzugefügt, das konnte der beruf, ort, chrakter, oder sonstige bezeichnungen sein. erfunden hat das niemeand, das hat sich nach und nach so ergeben und wurde schließlich allgemein als standart akzeptiert.

Das wurde nicht direkt festgelegt, sondern hat sich so entwickelt. Früher, in kleinen dörflichen Gemeinschaften auf dem Land, war es nicht weiter tragisch, wenn in einer Region zehn Menschen Wolfram hießen, da sie in unterschiedlichen Dörfenr gewohnt haben und sich wohl kaum begegnet sind. Anders sah es aber durch die Bildung der Städte aus: Da gab es dann vielleicht 10 oder 20 Menschen, die Wolfram hießen, und es musste jedes Mal ausgiebig erklärt werden, welchen man meint. Daher hat man beispielsweise gesagt: "Wolfram, der Müller" oder "Wolfram, der Schneider", was sich dann verkürzt hat zu den typischen Nachnamen. Neben dem Beruf wurden oft auch bestimmte Merkmale als Familienname verwendet. Einigen weit verbreiteten Namen merkt man die Herkunft deutlich an, eben z.B. Müller und Schneider, bei anderen ist es schwierig, weil zum einen auch regionale Unterschiede und Dialekte einflossen und sich einige Namen zum anderen im Lauf der Zeit verändert haben.

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