Wer hat die Rechte eines Fotos, wenn man das Foto bei einem Fotografen gemacht hat?

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8 Antworten

Es ist genau umgekehrt von dem, was einige hier schreiben: So lange du mit dem Fotografen keinen Vertrag abgeschlossen hast, in dem er dir die Nutzungsrechte an dem Foto abtritt, liegen die Nutzungsrechte beim Fotografen. Die Urheberrechte sind nach deutschem Recht nicht abtretbar und liegen beim Fotografen (bzw. bis 70 Jahre nach dessen Tod bei seinen Erben).

Gruß Ragnar

Grundsätzlich liegen erstmal alle Rechte beim Urheber, dass ist derjenige, der das Foto gemacht hat, also der Fotograf.

Was aber nicht bedeutet, dass nicht der Abgebildete ein Verwertungsrecht hat. Je nachdem, ob vorher schon bekannt war, dass das Bild dazu genutzt werden sollte, ist das sozusagen schon mit "enthalten".

Wenn man das nachträglich machen möchte, kann man dem Fotografen das Verwertungsrecht "abkaufen".

In jedem Fall muss der Name des Fotografen mit dem Bild genannt werden. Das wird aber auch der Verlag wissen (falls es einen Verlag gibt).

Die Rechte am Foto hat der Fotograf, aber die Rechte am Motiv hast Du selbst. Keiner von beiden darf das Foto unverfälscht ohne Einwilligung des Anderen veröffentlichen. Wer das Foto schießt, hat die Rechte. Wer abgebildet ist, kann Einspruch einlegen.

Das ist nicht ganz richtig. Die "Rechte am Motiv" heißen laut UrhG "Recht am eigenen Bild" und werden durch Verschiedenes eingeschränkt (z.B. gelten da für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens andere Regelungen als für Privatpersonen).

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ohne schriftliche Vereinbarung gehören alle Rechte dem Fotografen.

Solange du die Rechte nicht per Vertrag an den Fotografen abtrittst, gehören dir die Rechte an dem Foto, jedoch nicht das Foto selbst ;)

das ist falsch!

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@Ragnar12983

Warum? Urheberrecht hat ja wohl die Person, die auf dem Foto abgebildet ist. Macht er Nacktbilder von dir, dann muss er dich erst fragen, bevor er sie ins Internet stellt. Wäre ja noch schöner, wenn ich erst den Fotografen fragen müsste, bevor ich das Foto als Bewerbungsfoto nutzen darf. Aber wenn er mein Bild zum Werbezweck ins Schaufenster stellen will, dann muss er mich fragen. Wie gesagt dem Fotografen gehört nur das Foto in Form des Materials und Aufwand. Dafür bezahlt man ja Geld

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@Ragnar12983

Warum? Urheberrecht hat ja wohl die Person, die auf dem Foto abgebildet ist. Macht er Nacktbilder von dir, dann muss er dich erst fragen, bevor er sie ins Internet stellt. Wäre ja noch schöner, wenn ich erst den Fotografen fragen müsste, bevor ich das Foto als Bewerbungsfoto nutzen darf. Aber wenn er mein Bild zum Werbezweck ins Schaufenster stellen will, dann muss er mich fragen. Wie gesagt dem Fotografen gehört nur das Foto in Form des Materials und Aufwand. Dafür bezahlt man ja Geld

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@User2241

Informier Dich mal über das Urheberrecht! Das hat nicht die Person, die abgebildet ist, sondern die, die das Foto macht. Und ja, Du musst den Fotograf wirklich fragen, was Du mit dem Foto machen darfst.

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@User2241

Wie schon geschrieben: Das Urheberrecht liegt beim Fotografen, nicht beim Fotografierten. Und das Urheberrecht ist nach deutschem Recht nicht abtretbar, d.h. es verbleibt bis zu dessen Tode beim Fotografen. Ein bisschen Ahnung sollte man schon haben, bevor man antwortet.

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@Ragnar12983

Was aber nicht bedeutet, dass nicht der Abgebildete ein Verwertungsrecht hat. Man kann dem Fotografen das Recht "abkaufen", das Foto zu dem Zweck zu benutzen, außerdem muss der Name des Fotografen mit dem Bild genannt werden. Das wird aber auch der Verlag wissen (falls es einen Verlag gibt).

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Du, weil es eine Auftragsarbeit war. Ansonsten könnte der Fotograf deine Bilder ohne dein Einverständnis sonstwo vermarkten.

wenn dus bezahlt hast hast du die rechte ^^

Der Fotograf, aber er kann es dir übertragen.

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