Wer hat die Menschen erschaffen und wieso gibt es uns überhaupt?

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13 Antworten

Hallo Digitalenews,

wenn man nach dem Ursprung des Universums fragt, dann sollte man sich über eines im klaren sein: Es gibt ein "Ursache-Wirkungs-Prinzip" , das auf unsere gesamte materielle Welt anwendbar ist: Aus dem Nichts kann auch nichts entstehen.

Viele Wissenschaftler sind der Ansicht, das Universum habe in einem Urknall seinen Anfang genommen, doch niemand kann zu Recht behaupten, vor dem Urknall sei nichts gewesen. Es gibt zwar verschiedene Versuche der Wissenschaftler, den Ursprung des Universums zu erklären, doch stellen diese nicht unbedingt zufrieden.

Da gibt es z.B. das "Inflationsmodell" des Physikers Alan Guth, eine Theorie, die besagt, die gesamte Materie sei vor dem Urknall unendlich klein gewesen (Singularität) und sei dann mit Überlichtgeschwindigkeit expandiert. Dennoch erklärt diese Theorie nicht, wie das Universum aus dem Nichts entstanden sein soll. . Dr.  Andrej Linde drückte es in einem Artikel der Zeitschrift Scientific American so aus: „Eine solche anfängliche Singularität zu erklären, wie der Urknall sie darstellt, ist noch immer das widerspenstigste Problem der modernen Kosmologie.“ Das zeigt also, dass niemand wirklich sagen kann, was vor dem Urknall war.

Tatsächlich bewiesen ist, dass das Universum einen Anfang hatte. Doch kann die Wissenschaft nicht erklären, wie es zu diesem "Anfang" kam. Robert Jastrow, Professor der Astronomie und Geologie an der Columbia-Universität, schrieb:"Der astronomische Beweis für einen Anfang versetzt die Wissenschaftler in eine unangenehme Lage, denn sie glauben, daß jede Wirkung eine natürliche Ursache hat .  .  . Der britische Astronom E.  A.  Milne schrieb: ‚In bezug auf den Stand der Dinge [am Anfang] haben wir nichts anzubieten; bei dem göttlichen Schöpfungsakt ist Gott unbeobachtet und unbezeugt‘  “ (The Enchanted Loom—Mind in the Universe). Wie dieser Wissenschaftler selbst sagte, kann niemand ausschließen, dass die Entstehung des Universums letztendlich auf einen Schöpfungsakt zurückzuführen ist.

Wenn man nach den Ursachen fragt, dann wäre es auch nicht schlecht, einmal über die im gesamten Universum herrschenden vier fundamentalen physikalischen Kräfte nachzudenken:

1. Gravitation
2. Elektromagnetismus
3. Die starke Kernkraft
4. Die schwache Kernkraft

Alle diese Kräfte sind so fein aufeinander abgestimmt, dass eine geringe Abweichung auch nur bei einer dieser Kräfte dazu geführt hätte, dass Leben nicht möglich wäre. Als Beispiel möchte ich einmal die Gravitation herausgreifen. Die Stärke der Gravitation ist entscheidend verantwortlich dafür, dass die Sonne überhaupt scheinen kann. Dr.  Reinhard Breuer schrieb in dem Buch Das Anthropische Prinzip: Der Mensch im Fadenkreuz der Naturgesetze : „Bei geringeren Schwerkräften würden die Sterne kleiner ausfallen, der Schwerkraftdruck in ihrem Innern würde die Temperaturen nicht genügend hoch treiben, um Kernverschmelzungsreaktionen in Gang zu setzen: Die Sonne könnte nicht scheinen.“

Man könnte sich nun fragen: Warum gibt es diese Feinabstimmung, die für das Leben im Universum unabdingbar ist? Könnte es einen "Jemand" geben, der diese Gesetzmäßigkeiten festgelegt hat? Das sind Fragen, auf die die Wissenschaft uns keine Antworten liefern kann. Somit hat der Gedanke an einen Schöpfer, der alles ins Dasein gebracht hat, noch immer seinen berechtigte Platz, selbst im heutigen 21. Jahrhundert!

LG Philipp

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Kommentar von Philipp59
11.10.2016, 18:59

Vielen Dank für den Stern!

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Kommentar von Digitalenews
11.10.2016, 19:12

Bei so einer Antwort? Das ist doch wohl das mindeste !;)

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Wir Menschen sind noch nicht einmal in der Lage, unsere eigene Geschichte voll und ganz zu begreifen. Wie sollen wir da sämtliche Mysterien des Universums verstehen können?

Der Urknall selbst ist auch nur eine (wenn auch durch wissenschaftliche Beobachtungen und Erkenntnisse untermauerte) Theorie, die nicht völlig lückenlos ist.

Sollte es unserer Spezies gelingen, die Erde eines fernen Tages zu verlassen und das Weltall zu kolonisieren, werden wir möglicherweise Antworten auf unsere Fragen bekommen.

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Kommentar von SturerEsel
09.10.2016, 18:41

Dazu brauchen wir nicht unbedingt den Weltraum zu kolonisieren. Wir sind jetzt schon ganz gut. :)

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Versuch einer ernsthaften Antwort:

1.) Entstehung des Weltalls durch Urknall. Der Grund für den Urknall ist bisher noch nicht bekannt, aber definitiv nicht übernatürlich.

2.) Entstehen der Menschheit durch Evolution, also durch Zufall und Auslese.

Diese Aussagen sind kein Wunschdenken, sondern wissenschaftliche Fakten. Die brauchen Dir nicht zu gefallen, die sind ganz einfach so.

Dass der Mensch gerne eine übernatürliche Erklärung hätte, damit sein Leben sinnvoll erscheint, genau das ist der Grund warum der Mensch verschiedene Religionen erfunden hat.

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Es gibt Wissenschaftler die nach dem Erschaffen forschen. Die einen tun dies rein physikalisch und die anderen gehen da nach dem "intelligenten Design" vor.

Das intelligente Design sagt, dass wenn mehrere Muster immer wieder auftreten, man davon ausgehen kann, dass dahinter eine Intelligenz steht. Als Beispiel kann man hier den "Goldenen Schnitt" nennen. Diesen findet man in dem Erscheinungsbilder der Proportion, jedes Lebewesens auf der Erde.

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Der urknall hat die erde und universum geschaffen. Sowas ist natürlich sehr unwahrscheinlich und wird nie wieder passieren. Und die menschen sind durch dir revolution entstanden, genauso wie die tierarten. Du musst bedenken wie alt doe erde ist und das sich auch immer alles weiter entwickelt

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Die Frage kann ich ebenso nicht beantworten wie viele andere die sich damit intensiv beschäftigen.

Ich möchte auf diesen Kommentar eingehen, der es anreißt, wie zufällig doch die Entwicklung, in diesem Fall, nur des Menschen war:


von quantthomas:
Wären wir doch damals nicht von den Bäumen geklettert, bräuchten wir uns jetzt nicht mit solchen Sinn-Fragen beschäftigen.



Meine Gedanken: Ist die Entwicklung zum Geräte-herstellenden-Menschen eine positive? Oder ist diese Entwicklung nur eine Folge von Unzulänglichkeiten, also eine Notlösung?

Mussten wir gezwungenermaßen anfangen uns mit nicht-eigenen-Geräten auszustatten um zu überleben?

Wenn vor etwa 3 Mio. Jahren die Trennung Affe - Mensch erfolgte, heisst das nicht auch, dass der Affe  eine solche Entwicklung nicht nötig hatte, da
seine natürlichen Werkzeuge ausreichten zu überleben und es noch sind?

Hayns

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Äußerst schwierige Frage! 

Wären wir doch damals nicht von den Bäumen geklettert, bräuchten wir uns jetzt nicht mit solchen Sinn-Fragen beschäftigen. 


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Hallo,

das schöne an solchen Fragen ist, dass jeder für sich selbst eine Antwort suchen und finden kann.

Glaubst Du der Schöpfungsgeschichte, die den monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) zugrundeliegt, hat Gott den Menschen nach seinem Ebenbild am sechsten Tage seines Arbeitsprozesses erschaffen. Anschließend musste er/sie sich einen ganzen Tag ausruhen.

Die Naturwissenschaft (Evolution) sagt, dass im Verlaufe eines ewiglang andauernden Prozesses, in dem viel Zufälliges passiert ist (z.B. Meteoriteneinschläge, etc.) ein Wesen entstanden ist, dass sich heute als Herr über die Welt fühlt (und dies mit verrückten Überzeugungen, z.B. göttliche Anweisung: "Machet euch die Welt Untertan", rechtfertigt).

Was richtig ist, werden vielleicht unsere Nachfahren irgendwann wissen. Aber: wenn wir solche Fragen auch noch beantworten könnten, wäre unser Leben vermutlich ziemlich langweilig.


Am Ende ist es vielleicht noch spannender, darüber nachzudenken, was man mit seinem Leben sinnvolles anfangen könnte, damit es zählt auf dieser Welt.


Alles Gute!

P.S. Der Urknall, d.h. Zustand der Singularität aller im Universum verfügbaren Energie, ist für sich hinreichend explosiv. Da muss niemand etwas für getan haben.

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Kommentar von Digitalenews
09.10.2016, 19:54

Und wer hat dann das gesamte Universum erschaffen, woher kam das? Ich meine hinter dem Universum muss ja noch was andered stecken

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Warum sollte Energie nicht aus dem nichts enstanden sein, der Urknall war genau dieses Ereignis.
Zunächst wirkte dann erst einmal die Physik, ein paar Millionen Jahre, bevor überhaupt Leben entstand.
Recht strunz dummes Leben, bevor die Evolution Wirkung zeigte und es zur Entwicklung des Menschen kam.

Sonderlich klug waren die ersten Menschen auch nicht, das dauerte noch ein paar Jahrtausende bis zum Auftritt des Homo Sapiens.

Deine unterstellte Vermutung, dass müsste "wer" herumgefummelt haben, gemeinhin Gott genannt, hat einen garvierenden Nachteil. Es fehlt dafür jeder noch so geringe wissenschaftliche Beweis.

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Kommentar von Digitalenews
09.10.2016, 19:59

1. Grundgesetz eurer ach so tollen Wissenschaft. ,,Energie kann nicht aus Nichts entstehen,,

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Der "URKNALL" ist - nach wissenschaftlichen, theoretischen Erkenntnissen -         aus einem "Ungleichgewicht" von ganz bestimmten "Urkräften" heraus entstanden.   

Aus diesen Urkräften entstand "unser bekanntes" 4-dimensionales Universum mit den uns mittlerweile bekannten fundamentalen Begriffen der "Raum/-Zeit", "Energie" und (folglicher) Materiearten, welche uns tlw. noch unbekannt sind. 

Letztlich ist der "Urknall" (noch) eine nicht nachgewiesene Theorie von vielen.

Das Universum entstand wahrscheinlich aus einem höherdimensionalen unbekanntem Zustand heraus, welchen wir nicht näher definieren können. 

Ein urhafter, ewiger, kreislaufartiger, sich ständig erweiternder Zustand von unendlichen Formen und sich unendlich neu verändernden, größtenteils verborgenen, rätselhaften Geschehnissen. OHNE Anfang, OHNE Ende.

"HÖHERE" ENERGIE, INTELLIGENTES WIRKEN und INFORMATION                ist bzw. war dabei  URSÄCHLICH zu ALLEM hierfür - UNABDINGBAR - !

Primär ist dabei die Erschaffung von entscheidender(n) Voraussetzung(en)              für die - viel spätere - folgende Entstehung von erstem LEBEN zu nennen. 

Lebens-Voraussetzungen, welche wir nicht wirklich kennen (evtl. hier und da ein bisschen "im Trüben fischen" dürfen - ohne dabei wirklich zu "erfahren").

Manche nennen dieses urhafte, fundamentale, intelligente Wirken von ALLEM 

                        DAS  "WERK GOTTES".        

                     

Dabei sollten wir es (eigentlich) belassen.




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Kommentar von Hayns
14.10.2016, 12:58

Grundsätzlich ein "Ja" für Deine Ausführung.

Ein dickes "NEIN" zu den drei letzten Zeilen. Weil...

"...ich eigentlich gar nicht neugierig bin, aber immer alles genau wissen möchte".

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Ist ja nun bekannt, dass zwei Parallelwelten sich berührt haben und so der Urknall entstanden ist. Der Rest ist Entwicklung. Wäre es Gottes Werk, dann hätte der ganz schönen Mist gebaut

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Die Evolution hat Menschen erschaffen und der Urknall ist sicherlich auch nicht das Werk von dem langbärtigen Typen der auf na Wolke sitzt.

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Du hast zwei Möglichkeiten, diese Frage zu beantworten.

Entweder du glaubst an die Schöpfung, wie sie z.B. in der Bibel steht, mit allem drum und dran. 7 Tage, Adam und Eva, Sintflut und den ganzen Kokolores oder es besteht Hoffnung und du versuchst es zu verstehen.

Ist nicht ganz einfach, aber schlüssig von A - Z:

Bevor du (oder jemand) meine Antwort hier als "atheistisches Gelaber" deklassieren möchte, sollte man sich dieses Video zur Gänze angesehen haben.

Wie ist Leben entstanden? Auch da hat der Gaßner ein sehr gutes Video gemacht:

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Kommentar von Cruiser67
09.10.2016, 18:31

"Urknall, Weltall und das Leben"

Vielleicht einer der besten Kanäle auf YouTube.  Zumindest einer meiner Lieblingskanäle.

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