Wer hat Depression/Selbstverletzung/Suizidgedanken überwunden und kann mir ein bisschen Hoffnung geben dass alles gut werden kann?

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12 Antworten

Hallo Karategirl, hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass es draußen einige Leute gibt, die deine Hilfe brauchen? Die womöglich verloren sind wenn du dein Leben weg wirfst, oder du dich einfach verkriechst weil du für dich keine Hoffnung siehst? Es gibt nur einen Menschen der dir hilft, und das bist du selbst. DU musst anderen helfen! Selbst wenn morgen die Welt vor lauter Schlechtigkeit unter geht kannst du heute noch andere glücklich machen, und sei es nur mit einem Lächeln.

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Depressionen nicht, die sind bei mir chronisch. Hab daher nur Selbstmord- und SVV-Phasen.

Die habe ich aber vor fast über einen Jahr überwältigt, zumindestens die erste Welle. Ich hab einfach angefangen mich und alles was passiert ist, die Situation, die Vergangenheit, zu akzeptieren. Ich habe gelernt, dass es nichts bringt, in Selbstmitleid zu schwimmen, um darin letztendlich zu ertrinken.

Ich wollte nicht sterben, ich wollte mich nicht verletzten. Ich habe Schule abgebrochen, was mir zumindestens den Schuldruck und -stress nahm, und habe angefangen nachzudenken, - über meine Zukunft.

Nichts pessimistisches. Ich habe gedacht und habe gesehen was ich wollte. Meinen Hobby wieder nachgehen, Künstler werden, eine kleine Farm haben und eine große Familie in Skandinavien. Vielleicht mach ich meinen Abschluss nach und studiere, werde Kunsttherapeutin. Wer weiß, was mir das Leben noch bringt. Es hält soviele Überraschungen bereit!

Ich habe mich und meine anderen Krankheiten akzeptiert und sogar im Urlaub wem gefunden, der mich auch zum ersten Mal akzeptiert und liebt. Und rate mal, was ich jetzt schon tue? Ich lebe auf einen Bauernhof mit Kühen in Skandinavien und hab ein eigenes Haus mit meinen Schweden, mit gerade mal 18 Jahren, und gehe meinen Kunsthandwerk nach. Vielleicht war das Glück, vielleicht auch Schicksal.

Nicht mehr Schwarz- und Weißdenken. Farben zulassen und akzeptieren. Manchmal brauch man dazu Hilfen von einen Therapeuten.

Das Leben ist so lang und voller kleiner und großen Überraschungen. Es ist zu schade zum wegwerfen! Liebe Grüße!

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Hey zunächst mal kopf hoch! Glaub mir es geht auch wieder aufwärts.

Ich habe seit meiner kindheit dauerstress und das führte dann natürlich irgendwann zu depressionen mit einmaligem suizidversuch..

Ich habe dann psychotherapie gehabt. Aber das ständige aufarbeiten hat mir nicht gut getan.

Zusätzlich nahm ich antidepresiva aber da war ich ständig wie auf drogen.

Schliesslich fand ich am ende für mich herraus wenn es mir besonders schlecht geht muss ich mich selbst überraschen. Ich muss etwas verrücktes machen. Etwas das mir wieder einen kick gibt. Kleine mutproben für mich. Seit dem ich das so handhabe gehts mir prima 😊

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Ich habe gelernt gelassener mit meinem Leben umzugehen.

Geholfen hat mir der Gedankenansatz:

,, Das ist Leben zu 10% das was dir passiert und zu 90%, das wie du darauf reagierst."

Du hast die Möglichkeit doch unabhängiger von der Umwelt zu machen, dich nicht mehr als Opfer von äußeren Umständen sondern als  Subjekt deines Lebens zu begreifen.  

Das gab mir Mut, meine Reaktionen auf Situationen zu überdenken und vor allem zu ,,entdramatisieren".

Stell dir die Frage;

Was habe ich davon, an meine Misserfolge zu denken und meine Gehenwart davon bestimmen zu lassen ?

Willst du dich unterkriegen lassen von deinen Gedanken oder anfangen neu zu denken ?

Jeder Tag ist eine neue Chance es besser zu machen.

Und sei geduldig mit dir selbst, Depressionen lassen sich nicht von einem Moment zum anderen besiegen.

Ich hoffe ich konnte helfen.

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Ich weiß genau wie du dich fühlst und das du vorallem denkst alle die sagen es wird wieder gut verstehen dich und deine Gefühle nicht.

Vor etwas genau einem Jahr war ich an genau dem selben Punkt, ich hatte starke Suizidgedanken und habe auch schon Abschiedsbriefe geschrieben und meine Beerdigung geplant , zudem wurde ich Psychosomatisch Krank , konnte nicht mehr alleine gehen hatte Schwindelanfälle und musste somit die Schule abbrechen.Ohne Schule verlor ich auch den Kontakt zu meinen Freunden und war im Grunde ganz alleine da.

Ich war einfach in einem ganz tiefem Loch und habe keinen Ausweg gesehen, ich habe irgendwie versucht da alleine raus zu kommen und versucht mich an meine Familie zu halten. Habe Nachts mal bei Domian angerufen der mich zu einer besonders guten Psychologin weitergeleitet hat. Auch ich war zu diesem Zeitpunkt schon lange in Behandlung aber diese Therapeutin hat mir einen ganz anderen Blickwinkel gegeben.

Am Tag darauf bin ich zu meiner Therapeutin gegangen habe von den Suizidgedanken erzählt und kam sofort in eine Klinik. Ab da ging es mir noch schlechter und es verschlimmerte sich .

Meine Familie hatte das bemerkt und mich da raus geholt , von da an habe ich mir eine Aufgabe gesucht und gelernt die Dinge nicht immer Negativ zu sehen sondern sich auf mich selbst zu Konzentrieren und mir eine Aufgabe zu suchen.

Es geht Bergauf und mir geht es wieder gut , alles passiert aus einem Grund den man leider meistens erst später erkennt.

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karategirl28 24.07.2016, 23:27

Können wir mal privat schreiben? Und wer ist Domian? LG aus Bayern!

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Ich habe selbst mit Depression zu kämpfen gehabt. Seitdem ich das richtige Medikament (kl.Dosis Seroquel) und Lebenssinn gefunden habe, habe ich KEINE DEPRESSION mehr gehabt. Die Festigung des christlichen Glaubens half mir sehr.Heute glaube ich das Gott mich gewollt und wunderbar geschaffen hat.Durch das Bibelstudium weiß ich, dass materielle Dinge(Geld, Besitz, Tiere.. .) nicht das wichtigste im Leben sind. ERFÜLLUNG und LEBENSSINN  finde ich NUR bei GOTT SELBER. 

DIE ARBEIT, DER/DIE PARTNER(IN), SPORT ODER GESUNDHEIT können mich zwar kurzzeitig erfreuen, aber immer und ewiglich Erfüllungggibt nur GOTT. Meine feste Überzeugung 

 

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Helfen kann ich dir nicht. Aber ich denke du solltest das mal profis fragen. Oder in entsprechenden foren. Nicht hier. Und nicht im diese Uhrzeit wo viele deppen sinnloses Zeug schreiben statt was ernst zu nehmen. 

Vlt reicht schon ein Gespräch mit einer Telefonseelsorge für den anfang?

Ansonsten ist depression ja eine Krankheit. Dh man kann sie nicht wegdenken oder wegwünschen. Das braucht arbeit. Wichtig ist, finde ich, einen alltag und regelmäßigkeit im leben zu schaffen. 

Ich bin zb jeden tag zum sport gegangen. Zumindest wenn es ging. Dort war es fremde welt. Andere leute die ihren normalen Alltag da verbringen. Und irgendwann lernt man da wen kennen und ist teil von dieser Normalität. Das ist positiv. Ich glaube an sowas. Regelmäßigkeit, Alltag, kleine Schritte, Zeit und positive Wirkung durch andere (fremde) Bekannte. 

Und dazu natürlich auseinandersetzen mit den Ursachen für deine situation. 

Sorry wenns keine wirkliche hilfe ist. Aber ich wünsch dir viel Kraft. Und vlt gibt es dir eine idee was du tun könntest. LG

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karategirl28 04.03.2016, 00:49

Danke für deine Antwort... Ich weiß es ist nicht die richtige Uhrzeit um hier sowas zu fragen, aber ich habe eben einen bericht über die Krankheit gesehen wo menschen da wieder raus gekommen sind und musste irgendwas tun um zu merken dass es vielleicht Wirklichkeit und nicht bloß eine utopie ist.

Ich mache seit einem Jahr eine Therapie... keine Ahnung obs was bringt. Danke schonmal für deine Antwort!

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Lightman95 04.03.2016, 00:57
@karategirl28

Ich weiß wie schwer es ist wirklich aktiv was zu unternehmen dagegen. Gerade gute Ratschläge bringen ha eh kaum was. Aber ich finde man kann immer iwie etwas positives in sein leben bringen. 

Sei es die Musik, beim ersten Sonnenstrahl nen langen Spaziergang machen, sich was gönnen, jmd zu helfen(!). Und dann muss man einfach machen. Nicht alles totüberlegen. 

Es gibt so nen Zitat. 

Wenn du immer nur tust was du immer getan hast, wurst du auch nur bekommen was du immer bekommen hast. (Sinngemäß) 

Dh man muss selbst etwas ändern in seinem leben. 

Und. Wenn du zweifel an deiner therapie hast, sprich drüber! Nicht jeder therapeut ist der richtige. Vlt weiß er gar nicht dass du zweifelst daran und es braucht einfach den therapeuten der dich durch Charisma berührt und der dich dann besser anleitet. 

Nicht drüber reden finde ich falsch u kontraproduktiv. Es gibt nur ein leben was dich kümmern soll. Deines. Du solltest schon hinter der Therapie stehen. Oder halt was ändern. 

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Freunde helfen aus so schweren Zeiten raus. Und irgendwann habe ich einen Partner gefunden, der mir gezeigt hat, wie schön die Welt sein kann. Und irgendwann kam ich dann alleine wieder klar :)

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Mach einen depressiven Kreis mit deinem Freunden. Dann redet ihr darüber, dass ihr depressiv seid. Soll angeblich schon Menschen geholfen haben.

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Wie bist du denn da überhaupt reingekommen also warum bist du traurig oder gibt es keinen richtigen Grund?

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karategirl28 24.07.2016, 23:23

Naja wie sagt mein Therapeut so schön: Auch eine einzige Schneeflocke löst eine Lawiene aus.

Zuerst der Tod von meinem Opa, meiner wichtigsten männlichen Bezugsperson, dann der Trainingsunfall, die endgültige Scheidung meiner Eltern, meine Regelbeschwerden, der Klinikaufenthalt.... Das alles und Kleinigkeiten ergeben eine mittelgradig Schwere Depression, selbstverletzung, borderlineverdacht,...

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Natürlich schafft man das, du musst deinem leben nur einen sinn geben und dir ein Ziel setzten! Glaub mir es wird alles wieder gut

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Ich bin zwar noch nicht 100% entkommen aber ich opfere mich auf, Menschen mit solchen Problemen  zu helfen, deswegen schreib mich privat an, dann Versuch ich dir zu helfen

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