Wer hat den Diesel Skandal Verzapft, war es die Politik oder die Autobauer?

...komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Es waren zuletzt natürlich die Automobilhersteller wie VW, Audi, Daimler & co. Dennoch hat die Politik scheinbar ziemlich sicher ihre Finger mit im Spiel gehabt. Gestern oder heute wurde noch die Rede des niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil veröffentlicht, der zugleich auch Aufsichtsrat bei VW ist.

Mehr dazu findest du z.B. hier:

https://www.welt.de/politik/article167434998/Lesen-Sie-hier-die-von-VW-veraenderte-Weil-Rede.html

Dort ist die Rede genau analysiert und die Veränderungen markiert.

Die Politik hätte aber noch mehr machen können. Nicht nur wusste sie davon, sie hätte auch an anderen Enden was tun müssen. Beispielsweise hätte der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die blaue Diesel Plakette einführen müssen. Doch das wurde verhindert, weswegen nun Fahrverbote drohen.

Dazu findest du hier etwas:

https://www.welt.de/wirtschaft/article164228475/In-diesen-Staedten-droht-ein-Fahrverbot-fuer-Dieselautos.html

_______________________________________________________

Liebe Grüße

TechnikSpezi

Beide !

Bei den Autobauern ,hieß es Gewinn um jeden Preis und es wurde nur für die Werbung kreiert ,die Tachnik war und ist weit entfernt davon und die Politik hat weggehen .

Politik und Istustrie ist so Verbandelt ,dass es eine Einheit ergibt .

vgl . Peter Harz ,was kann man da erwarten ..

Wofür steht D?
Für Dermaßen verarscht.

1

in 1. Linie die Autohersteller , gefolgt von deren Lobbyisten ( incl. so ei9nige Politiker) 

Es geht um möglichst viel Profit machen um Jeden Preis -> Turbo-Kapitalismus

Beide gleichermaßen. Die Politik hat ohne Fachkenntnisse Grenzwerte für CO2 und NOx festgelegt und diese nicht spezifiziert.

Es war dem Autobauer überlassen ob diese auf dem Prüfstand oder in der Praxis gelten sollten. Dazu kam, die Politik hat Zahlen festgelegt und alles unterlassen diese auch zu überprüfen.

Die Autobauer verwendeten viel Energie diese Grenzwerte zu umgehen oder juristisch formal zu genügen. Sie hätten gut getan beizeiten über ihrem Verbandschef Wissmann, ein ehemaliger Verkehrsminister, auf die Problematik hinzuweisen.

Vom Winterkorn bin ich eigentlich enttäuscht, dem hätte ich mehr Fachkenntnisse zugetraut.

Beide.

Die gesetzlichen Vorgaben für die zulässigen Abgas- und Feinstaubwerte waren derart breitgefächert formuliert, dass sie Spielräume für die Kfz-Hersteller eröffnet haben, die von ihnen selbstverständlich ausgeschöpft wurden.

Mit freundlicher Beteiligung der Poltik.
Nicht ohne Grund hat die EU Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet.

Bei VW ist der Staat gar Mittäter, schließlich besitzt das Land Niedersachsen 20% der Anteile an VW.

Eine deutsche Kanzlei hat Staatshaftungklage gegen das Verkehrsministerium und das KBA eingereicht, in Sachen Diesel.

Gegen die Autobauer läuft ein Kartellverfahren, die sind Absichtstäter.
Tausende Klagen sind vor deutschen Gerichten gegen diese Anhängig + 16 weitere Klagen gegen die Kommunen, durch die Deutche Umwelthilfe.

Natürlich die Autobauer. Sie haben ja schließlich die fehlende Technik nicht verbaut. Möglich ist es ja, nur wollen die Gewinn weiter maximieren.

Politik und Autoindustrie sind doch sowieso das selbe. Wie viele Politiker haben neben ihrem Politiker dasein noch einen Posten bei VW oder BMW?

Meiner Meinung nach zu viele.

Aktuelles Beispiel:

Ministerpräsident von Niedersachsen

Politik ist die Hetäre der Wirtschaft. Insofern: sowohl als auch.

Ich finde ja schön das alle sagen es waren die Autobauer. Die Einzigen die betrogen haben waren der VW Konzern und Mercedes.

Die USA haben den Dieselskandal ins rollen gebracht. Da bewahrheitet sich doch der Spruch, Lügen haben kurze Beine. 

Schlussendlich hat die Automobilindustrie den Skandal unter einer alles regelt sich von alleine Regierung verzapft. 

Die Autobauer weil sie Betrogen haben und die Politik weil sie weggesehen hat um es sich nicht mit den Autobauern zu verscherzen.

Verzapft haben es die Autobauer, Politiker wussten aber davon.

Was möchtest Du wissen?