Wer hat Anspruch auf Zulagen der Riester-Rente im Falle einer Scheidung?

5 Antworten

Hallo Schruffi,

bei dieser Frage kann ich dir weiterhelfen. Wer Anspruch auf die Kinderzulage hat, hängt vom Kindergeldanspruch ab.Anspruchsberechtigter für die Kinderzulage ist grundsätzlich der, dem auch dasKindergeld zufließt. Bei leiblichen Eltern, Adoptiveltern oder Pflegeeltern,die im Beitragsjahr miteinander verheiratet sind und nicht dauernd getrenntleben, steht die Kinderzulage - unabhängig von der Festsetzung desKindergeldes  - der Mutter zu. Auf Antrag beider Eltern kann dieKinderzulage vom Vater in Anspruch genommen werden

Bei nicht verheirateten,geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Eltern erhält nur die Person dieKinderzulage, die das Kindergeld bekommt. Grundsätzlichen Anspruchauf die Zulagen und steuerlichen Vorteile haben alle unmittelbarzulageberechtigten Personen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung odereiner gleichgestellten Rentenversicherung pflichtversichert sind. Zu deinerEigenleistung erhältst du die Zulagen bestehend aus Grund- und Kinderzulage,wenn du 4,0 Prozent deines Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr in deineRiesterRente einzahlst.

Ich hoffe die Antwort hilft Dir weiter.
Viele Grüße, Christina vom Allianz Hilft Team

 

Wie beim Kindergeld können sich die Partner enigen, wer die Förderung enthält. Meist enthält derjenige die Kinderzulagen, der das Kindergeld bekommt. Die Partner können sich aber auch anders einigen. So könnte der eine das Kindergeld erhalten und der andere die Kinderzulagen für den Riester-Vertrag. Hat wiederum ein Partner nur einen "abgeleiteten" Anspruch, verliert er im Fall einer Scheidung seinen Förderanspruch. Abgeleitet meint in diesem Zusammenhang, dass er selbst nicht rentenversicherungspflcihtig ist und die Riester-Förderung nur erhält, weil sein Ehepartner Arbeitnehmer ist. Hoffe, dass sich dein Bruder noch nicht ganz zerstritten hat und sich mit seiner Ex-Frau einigen kann.

Der Versicherungsnehmer kann bestimmen, wer die Zulagen auf seinen Vertrag erhält. Im Falle der Scheidung stehen ihm dann auch die Zulagen zu. die Frau kann nur die Zulagen erhalten, wenn sie auch einen eigenen Riestervertrag. Dann müssen die Kinder auch ihrem Vertrag zugeteilt sein. Wem die Kinder zugeteilt werden, bestimmen die Versicherungsnehmer selbst. Da gibt es keine gesetzliche Regelung.

falsch!die frau kann in ihren riestervertrag jederzeit ohne zustimmung vom mann die zulage zurück holen! der mann hingegen braucht die zustimmung der frau!

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@malli

Zuerst muss mal gesagt werden, dass es eine Grundzulage gibt und eine Kinderzulage. Dann ist zu klären, wer von beiden einen Riestervertrag hat. Derjenige der einen Riestervertrag hat, erhält auf alle Fälle die Grundzulage. Wenn beide Ehepartner einen Vertrag haben, erhalten beide eine Grundzulage.

Die Kinderzulage erhält derjenige, der einen Riestervertrag hat und der Kindergeldberechtigte ist. Das ist meistens die Frau es kann aber auch der Mann sein. Dies kann nämlich ein Ehepaar handhaben wie es will.

Grundsätzlich gilt: Wer keinen Riestervertrag hat, bekommt weder Grund- noch Kinderzulage

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Ärgerlich ist vor allem das es sich um die Jahre 2009 (Beginn der RV) bis 2011 handelt. Das ist ja wohl lächerlich. Man hat ja überhaupt keine Möglichkeit zu reagieren. Im Grunde weiß ich doch jetzt schon das ich in 5 Jahren ein weiteres Schreiben erhalte wo es sich um die Jahre 2012-2014 handelt selbst wenn ich das jetzt sofort ändern würde und mich als Kindergeldberechtigten angeben würde. Das kann doch nicht wahr sein.

Die Frage ist nun ob es möglich ist das meine Lebensgefährtin das Zulagenrecht auf mich übertragen kann und vor allem ob man das rückwirkend tun kann um die Zulagen doch noch zu sichern? Denn da sie keine Riester hat und somit auch keine Zulagen erhält wäre das ja im Grunde kein Problem.

Wer hat das Problem auch schon gehabt und weiß Rat?

Gruß Timo

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