Wer hat als erster rausgefunden,das es die Erdrotation gibt?

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7 Antworten

Galileo Galilei war der erste berühmte Mensch der gesagt hat

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" und sie dreht sich doch "

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Das sagte er aber weil nur leise, weil ihm sonst die gütige, heilige, römische Inquisition zu einer Lebendfeuerbestattung verholfen hätte.

Entdeckt hat er die Rotation, weil er mit seinem Fernglas die Jupitermonde entdeckte. Das war der Beweis, dass es Himmelskörper gibt die sich NICHT um die Erde drehten. Aber vor allem die Phasen der Venus, die er ebenfalls als erster sah, beweisen dies. Der tägliche Aufgang von Venus UND deren Phasen lassen sich aber mit einer ruhenden Erde nicht erklären.

Galileo Galilei hat die Erdrotation also astronomisch bewiesen.

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Der erste der die Erdrotation physikalisch direkt bewiesen hat, war Foucault mit seinem berühmten und nach ihm benannten Pendel.

Hubertt 10.10.2010, 12:56

Danke für den Stern

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weckmannu 04.11.2010, 10:48

der Stern ist unberechtigt, da Galilei nicht der erste war - siehe meine Antwort v. 10:46 Uhr

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Hubertt 04.11.2010, 15:42
@weckmannu

@ weckmannu

Dein Link ist interessant. Trotzdem finde ich GG wichtiger. Der ist erstens berühmter und zweitens wurde der seither nicht vergessen. Die alten Griechen in Ehren, aber die musste man ( zumindest teilweise ) ja erst wiederfinden. Was aber nicht an den alten Griechen, sondern eher an den neuen Christen lagen.

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apennyfor 07.01.2013, 09:10
@weckmannu

Insbesondere wäre hier der - genaugenommen - schlüssige Beweis der Heliozentrik durch "Aristarchos von Samos" mit seinen Winkelverhältnissen am beobachteten Dreieck Sonne - Erde - Mond zu nennen.

Mir ein Rätsel, warum dieses Argument nicht schon in der Antike auch vom "Mainstream" gesehen und anerkannt wurde. Sicher, es mag zu revolutionär gegen die damalige Weltsicht gestanden haben, aber es liess sich eigentlich nicht wegdiskutieren, so abstrus es auch scheinen mochte.

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Tigrillo 04.11.2010, 18:01

Das sind alles alte Ammenmärchen mit Galileo. Man lese A.Koestlers 'Die Nachtwandler'. Mit Nachplappern alter Vorurteile stellt man sich so in die Reihe der Ignoranten. Wie kann man es auch anders erwarten?

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Hubertt 04.11.2010, 18:14
@Tigrillo

@ Tigrillo

Hat also GG NICHT die Jupitermonde und die Phasen der Venus als erster gesehen und richtig gedeutet ?

Das mit dem Spruch ist doch nicht so wichtig. Das ist selbstverständlich nur eine Anekdote.

Und bei Anekdoten muss das nicht so stattgefunden haben.

Es muss so stattgefunden haben können.

Eine Anekdote muss also nicht wahr sein.

Sie muss die Wahrheit überhöhen.

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apennyfor 07.01.2013, 08:57
@Hubertt

Der tägliche Aufgang von Venus UND deren Phasen lassen sich aber mit einer ruhenden Erde nicht erklären.

Galileo Galilei hat die Erdrotation also astronomisch bewiesen.

Doch, sie lassen sich...! Und damit ist Dein sogenannter "Astronomischer Beweis" hinfällig. Richtig ist aber, Dass Galilei seine Beobachtungen dahingehend interpretiert hat. Zu Recht, denn es waren ja starke Indizien, wenn auch keine Bewise.

Hat also GG NICHT die Jupitermonde und die Phasen der Venus als erster gesehen und richtig gedeutet ?

Doch, hat er. Das lässt sich jedoch auch widerspruchsfrei mit dem (Kompromiss-) Weltbild von Tycho Brahe erklären, bei dem die Erde weiterhin ruht. Brahe kannte nämlich aus seinen exakten Positionsbestimmungen, vor allem der Marsbahn, auch schon starke Indizien gegen das Ptolemäische (geozentrische) Modell, fiel aber auf das leidige Vorstellungs-Problem bezüglich relativer Bezugssysteme gemäss der damals gültigen Bewegungslehre herein. Die Erde, so argumentierte er, könne sich unmöglich drehen, denn sonst würde eine nach Osten abgefeuerte Kanonenkugel schneller und weiter fliegen, als eine gegen die Bewegungsrichtung abgefeuerte.

Und das führte ihn als Ausweg zu seinem Zweizentren-Modell des Sonnensystems mit Epizykloid-artigen äusseren Planetenbahnen samt Venusphasen und den Jupiter umkreisenden Monden.

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Aus wikipedia

"Nachweis der Erdrotation Die Rotation der Erde kann mit physikalischen Experimenten nachgewiesen werden. Sie manifestiert sich durch Coriolis- und Zentrifugalkräfte an der Erdoberfläche. Dies zeigt sich unter anderem in der Drehrichtung von Wolkenwirbeln in Tiefdruckgebieten. Die Erdrotation verursacht am Äquator eine Zentrifugalkraft, die der Erdanziehungskraft entgegengerichtet ist, so dass das Gewicht eines Gegenstands am Äquator geringer als am Pol ist. Zum Nachweis der Erdrotation können auch die folgenden Versuche herangezogen werden: Foucaultsches Pendel Drehwaage nach Loránd Eötvös Kreiselkompass Lasergyroskop Fallexperimente Schwenkbarer Stab nach Hans Bucka zum Nachweis der Erdrotation
Versuchsbeginn: Stab in Ruhe
Versuchsende: Stab dreht sich Schwenkbarer Stab Ein sehr einfacher Nachweis gelingt mit einem schwenkbaren Stab nach Hans Bucka (1949, siehe Abbildung). Der homogene Stab ist dicht neben seiner Mitte mit einer horizontalen Drehachse reibungsarm gelagert und befindet sich anfangs senkrecht zur Achse in ebenfalls horizontaler Lage und in Bezug auf die Erdoberfläche in Ruhe. Durch sein Trägheitsmoment hat er dennoch einen bestimmten Drehimpuls, der durch die Erdrotation bedingt ist. Durch einen geeigneten Mechanismus (zum Beispiel ein durchbrennender Faden zwischen der Halterung und dem etwas längeren Stabende) wird der Stab durch das leichte Übergewicht seiner einen Seite ohne äußere Krafteinwirkung in die lotrechte Lage gebracht, wobei sich sein Trägheitsmoment verringert. Da der Drehimpuls aufgrund der Drehimpulserhaltung sich nicht ändert, beginnt der Stab sich sehr langsam zu drehen. Dieser Effekt kann zum Beispiel mit einem Lichtzeiger sichtbar gemacht werden."

Die Entdeckung der Erdrotation ist viel älter als Galileis Worte "eppur si muove" - es ist auch nicht klar, ob er sie nur gedacht oder auch gesprochen hat.

Schon in der Antike ist die Idee eines heliozentrischen Weltbilds vorhanden gewesen, das natürlich die Erdrotation enthält.

siehe

http://www.sternenhimmel-aktuell.de/Geschichte.htm

Der für uns berühmteste war Galilei! Aber das heißt nicht das er der erste war! Schon die Mayas und die alten Perser kannten sich mit dem Himmel bestens aus. Aus den Persischen Aufzeichnungen gibt es viele Fackten die sie als erste Qualifizieren und nicht Galilei.

weckmannu 04.11.2010, 10:53

@Iran666: --- es gibt außer dem Iran auch noch andere Kulturen, wobei uns die griechische näher liegt. Es wäre zu klären, ob die persischen Überlieferungen älter als die griechischen sind. --- PS "Fakten" ist lateinisch und schreibt sich deshalb ohne "c"

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Hubertt 04.11.2010, 15:46

@ Iran

Das andere auch nicht ganz blöd waren ist richtig. Aber bei den Mayas und den Persern gibt es eben keine namentlich bekannten Personen.

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Welche Rotation? Eigenrotation (um sich selbst herum) oder um die Sonne?

Hubertt 04.11.2010, 15:38

Die Drehung um die eigene Achse wird Rotation genannt.

Die Bewegung um die Sonne wird Revolution genannt.

Zumindest von Astronomen.

Die Erde macht also wärend einer Revolution ca 264,25 Rotationen.

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Galileo Galilei

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