Wer haftet für Wasserschäden, Mieter oder Vermieter?

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20 Antworten

Wenn in dem Fall nicht alles täuscht wird wohl der VM gegenüber Deiner Oma wegen Schadensbeseizigung in der Pflicht sein. Das aber scheint wohl ein Richter zu klären haben, zumindest ggf. im Vorfeld ein Anwalt.

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Kommentar von Kirka
19.02.2012, 12:40

Ich hoffe ja immer noch die kommen alle zu Verstand, aber die Sache ist auch sehr komplex.

Danke erstmal auf jeden Fall, wir werden wohl mit Ihr zu Haus und Grund und dann zum Anwalt gehen.

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Kommentar von Kirka
19.02.2012, 13:14

Hast du da eventuell einen Link für mich oder eine stelle ind BGB ? :)

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Kommentar von Kirka
01.04.2012, 11:40

Ich habe diese Antwort als beste Antwort ausgewählt weil sie normalerweise richtig wäre. Würde die obere Wohung offiziell Person A gehören und die andere Person B gehören dann wäre Person A für seine Mieterin haftbar.

Da aber auf dem Papier das Haus anteilig beiden gehört, sind sie beide haftbar. Es scheint ziemlich egal zu sein, dass es diese Aufteilung schon seid über 40 Jahren gibt

Stand der Dinge ist, dass die Hausratversicherung den Schaden in den betroffenen Zimmer beglichen hat. Die Trocknung (ohne wiederherstellung) wird noch mal über 10.000€ kosten. Und dann noch verputzen, neue Kacheln, Streichen. Der gesammte Schaden wird über 20.000€ liegen. Wenn wir die Mieterin dazu bekommen können, dass sie noch was abzahlt, dann wird es trotzdem nicht reichen, solange wird sie vermutlich nicht leben.

Tja ... das kommt wohl davon, dass keiner von den Beiteiligten sich bzw, das Haus richtig versichern wollte.

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Die drei können das sicher nicht mehr alleine klären, ich würde mich an einen Schiedsmann wenden, dann muss man nicht gleich zum Anwalt. Wenn der Schaden durch die Maschine oder Schläuche verursacht wurde, dann ist die Miterin als Eigentümerin der Maschine auch verantwortlich. Auch mit über 90 kann man aber eine haftpflichtversicherung haben, die könnte evtl. den Schaden übernehmen. Das kommt darauf an, wie sie genau versichert ist. Falls sie keine Versicherung und kein Geld hat, kann es leider durchaus sein, dass deine Oma und die andere Eigentümerin als gemeinsame Hauseigentümer auf dem Schaden sitzen bleiben, denn wo nix ist, kann man leider auch nix holen. Möglich wäre aber auch, eine Ratenzahlung oder Teilzahlung des Schadens zu vereinbaren, dann bekommen sie wenigstens etwas, auch wenn sie das geld erst vorstrecken müssen.

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Kommentar von Kirka
19.02.2012, 12:48

Die Frau lebt am Existensminimum, da ist nichts zu holen, leider. Und versichert ist sie auch nicht.

Aber das mit dem Schiedsmann ist eine gute Idee, danke.

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Das scheint die Schuld der Mieterin zu sein. Sie hat für eine angemessene Beheizung zu sorgen, wenn sie die Wohnung verlässt. Und wenn der Schlauch der Waschmaschine geplatzt ist, auch Ihr Problem. Sie muss den HAhn schliessen, wenn sie die Maschine nicht benutzt. Es würde Ihre Hafrpflichtversicherung eintreten, so sie denn eine hat. Falls nicht, die Wohngebäudeversicherung. Der Vermieter haftet nicht, warum sollte er? Aber das wird wohl ein FAll für einen Anwaltlichen RAt, wenn die Versicherungen sich querstellen

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Kommentar von Kirka
19.02.2012, 12:41

Na ja, weil der Schaden durch seine Nutzung der Wohnung entstanden ist ?

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Hallo, in diesem Fall sind u.U. gleich mehrere Verträge betroffen, sofern jeweils vorhanden:

  • Für den Wasserschaden am Hausrat der Mieterin tritt nur deren Hausratversicherer ein.
  • Für den Wasserschaden am Hausrat der Oma tritt nur ihre Hausratversicherung ein.
  • Für den Wasserschaden an Decken und Wänden tritt nur der Leitungswasserversicherer der Gebäudeversicherung ein.
  • Den Vermiter trifft kein Verschulden, er ist also in allen Fällen außen vor.

Nun das Wichtigste: Alle diese Versicherer (außer der HR der Mieterin) werden den/die Schäden zum Neuwert regulieren und hinterher bei der Mieterin Regreß nehmen. Dafür benötigt sie eine Privathaftpflichtversicherung, sofern dort auch das Risiko der groben Fahrlässigkeit mitversichert ist. In dieser Jahreszeit seine Heizkörper abzudrehen ist grob fahrlässig, insbesonders dann, wenn es sich um eine so lange intensive Frostperiode handelt. Dazu gibt es auch entsprechende Urteile. Hat die Miterin keine PHV dann wird sie alles alleine bezahlen dürfen.

Siehe auch hier: http://www.gdv.de/2012/01/mieter-und-hausbesitzer-sollten-ihre-wasser-und-heizungsrohre-jetzt-im-auge-behalten/

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Da es sich um bestimmungswidrigen Austritt von Leitungswasser handelt, ist der Schaden durch die Gebäudeversicherung gedeckt. Diese übernimmt die Kosten der technischen Gebäudetrocknung sowie die Kosten für eine fachgerechte Beseitigung der Gebäudeschäden. Sollte der Schaden durch die Mieterin schuldhaft verursacht worden sein, wird der Versicherer anschließend versuchen, diese in Regress zu nehmen.

Falls auch Sachschäden am Hausrat (z.B. an Oma's Mobiliar) entstanden sind, werden diese durch Oma's Hausratversicherung zum Neuwert ersetzt. Auch hier kann später der Hausratversicherer versuchen, bei der Mieterin Regress zu nehmen.

Der Wohnungseigentümer / Vermieter der oberen Wohnung kann jedenfalls nicht in Haftung genommen werden für Schäden, die seine Mieterin verursacht hat. Aber diese Frage erübrigt sich ja auch: Wenn die genannten Versicherungen bestehen, müssen sich die beiden älteren Herrschaften überhaupt nicht streiten! (Wie gut, dass es Versicherungen gibt...)

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Kommentar von Kirka
19.02.2012, 19:59

Danke ich werde mich da noch mal mit der Versicherung in Verbindung setzen. Die Feuerkasse zahlt es wohl nicht, aber tatsächlich noch eine Gebäudeversicherung, mal gucken was die sagen.

Der Hauptsachschaden liegt leider bei Photos und alten Bibeln etc. Das bekommt man leider nicht mit Geld wieder hin.

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Hier wird man zuerst wohl einen Gutachter brauchen, der die Schadensursache bestimmt. Und den sollten die Eigentümer gemeinsam erstmal beauftragen. Mit dem Gutachten kann man dann weitersehen.

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Kommentar von Kirka
19.02.2012, 13:05

Ein Gutachter der Versicherung war bereits da und hält uns auf dem laufenden. Er hat wohl auch schon mit den bestellten Handwerker gesprochen was diese festgestellt haben, aber da wissen wir noch nicht was raus gekomen ist.

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Wenn der Schaden an der Wasserleitung aufgetreten ist haften die Eigentümer. Dafür gibt es eine Gebäudeversicherung!

Sollte der Schaden durch den nicht zugedrehten Wasserhahn entstanden sein, kann man nur hoffen, dass die Mieterin eine Haftpflichtversicherung hat, die dann für den Schaden eintritt. Allerdings ist die Mieterin auch verpflichtet, die Wohnung in den Wintermonaten, auch oder grad bei längerer Abwesenheit, ausreichend zu heizen! Falls dadurch ein Wasserrohr eingefroren ist und den Schaden verursacht hat, ist die Mieterin in der Haftung!

Genaues kann aber nur vor Ort geklärt werden!

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Puh das ist schwer! Also bin selbst Vermieterin und hatte bei meinen Mietern auch schon einen größeren Waserschaden! Ich habe einen Handwerker kommen lassen der den Schaden geschätzt hat und habe den Fall + Rechnung an meine Versicherung weitergegeben! Dann hatte es sich eigentlich erledigt! Die Frau die oben wohnt hat definitiv Schuld und niemand anders! Wenn es zu keiner Lösung kommt dann muß deine Oma einen Anwalt zu Rate ziehen, es wird ihr wohl nichts anderes übrig bleiben!

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Die Frage ist leicht zu beantworten: Es haftet ausschließlich die Mieterin. Wenn diese eine private Haftpflichtversicherung hat (was sehr zu hoffen ist), triit diese in die Haftung ein.

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Kommentar von jockl
19.02.2012, 12:06

Ohne eine zusätzliche Baustein in der PHP bezahlt keine Schäden an der Mietsache. Zumindest ist mir keine bekannt.

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Nach meiner Meinung haftet die Hausratversicherung für den Schaden der Mieterin. Ob der Schaden in der unteren Wohnung auch durch die Hausrat gedeckt ist weiß ich leider nicht.

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Kommentar von StupidGirl
19.02.2012, 12:15

nein, aber durch die Haftpflichtversicherung der Mieterin. Hierbei muss aber nachgewiesen sein, dass die Schäden durch ihre Schuld entstanden sind. Das dürfte sich schwierig gestalten.

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Nachdem ich die vielen Antworten hier gelesen und die Sache soweit begriffen habe, dass die vermutlich schuldige Mieterin nicht mal ne private Haftpflichtversicherung hat, gebe ich euch folgenden Tip: Bringt ihre Wohnung nicht wieder in Ordnung und zwingt sie dadurch zum Auszug. Dann habt ihr diese senile Mieterin raus und könnt nach erfolgter Sanierung an "normale" Mieter weitervermieten.

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Kommentar von Kirka
19.02.2012, 19:56

Wir vermieten diese Wohnung ja leider nicht, insofern ist das nicht in unserer macht.

Aber verdient hätte sie das, alt hin oder her.

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Haftpflichtversicherung des Mieters.

Heizung muß laut Mieterordnung so gedreht werden, dass die Rohre nicht einfrieren können. Versäumt das der Mieter und die Rohre bersten bei Kälte, hat der Mieter danach ein Problem oder eine gute Haftpflichtversicherung.

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Kommentar von Stupor
19.02.2012, 11:54

Schadenersatz stellen und bei Nichtzahlung dem Mieter kündigen, also Schadensbegrenzung betreiben.

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Es Haftet die obige Mieterin die bei Abwesenheit,die Wasserhähne abzusperren, die Heizung auf frostfrei zustellen.Storm Verbraucher vom Netz nehmen..Fenster Schlissen und die Wohnung gegen Einbruch zu Sichern. So nun muss sie noch eine Hausrat Versicherung Abgeschlossen haben.Diese muss Jetzt den Schaden Übernehmen .Sollte keine Abgeschlossen sein muss die Obige Mieterin,dafür Haftbar gemacht werden.

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DIe Mieterin ist NICHT versichert.

Die Verschicherung meiner Oma würde wohl den Sachschaden zahlen aber nicht den Schaden am Gebäude.

Ich habe das hier gefunden: "Läuft in der oberhalb gelegenen Wohnung Wasser aus, und kommt es dadurch bei Mieter der unteren Wohnung zu einem Wasserschaden, so haftet der Vermieter insoweit, als er den Gebäudeschaden instandsetzen muss, und zwar unabhängig davon, ob er seinerseits von dem verursachenden Mieter Ersatz seiner Aufwendungen erlangt."

Aber gilt das auch wenn das Haus im Grunde beiden gehört ? Der Schaden ist ja eigentlich aber durch seine Nutzung entstanden.

Kompliziert .... hmpf.

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Kommentar von jockl
19.02.2012, 12:11

Das besagt meine Antwort so.

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*Eigentlich müsste doch da die Versicherung des Mieters einspringen, und wenn es da keine gibt, dann der Mieter selber!

So ist das jedenfalls bei uns im Mietshaus geregelt und glaube, das ist auch immer so! kann aber auch nicht dafür garantieren!*

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Schuld trägt eigentlich die Mieterin, denn wenn sie nicht heizt und die Leitungen frieren und platzen, ist das ihre Schuld.

Hat die Mieterin keine Versicherung?

Für das Haus müsste ja eine Gebäudeversicherung vorhanden sein, da sollte man nachfragen.

Ein Vermieter haftet nicht für seine Mieterin.

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Hat die Mieterin eine Haushaltsversicherung?

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Kommentar von WetWilly
19.02.2012, 11:48

Wenn, dann Hausratversicherung - und diese tritt hier nicht ein.

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die feuer/leitungswasserversicherung übernimmt sowas und hält sich dann an die mieterin.

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Kommentar von Kirka
19.02.2012, 12:38

Die Feuerversicherung zahlt angeblich nur Regenwasserschäden und keine Leitungswasserschäden.

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Hier haftet die Mieterin, weil sie den Schaden verursacht hat.

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also am besten springt dafür die haftpflichtversicherung ein.

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