Wer haftet für verletzte (oder tote) Katze?

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9 Antworten

Eindeutig: ja.

  1. Wer einen Hund hält, haftet für alle Schäden, die der Hund anrichtet.
  2. Man nennt das "Tierhalterhaftung".
  3. Diese Tierhalterhaftung ist eine "Gefährdungshaftung". Das bedeutet: Es kommt nicht auf ein Verschulden des Tierhalters an. Er braucht also weder vorsätzlich noch fahrlässig gehandelt zu haben - und haftet trotzdem für Schäden.
  4. Zu den Schäden gehören selbstverständlich auch die Anschaffungs- und Tierarztkosten.
  5. Juristisch geregelt ist dies alles im Bürgerlichen Gesetzbuch (abgekürzt: BGB)
  6. Die einschlägige gesetzliche Vorschrift ist § 833 Absatz 1, Satz 1 BGB.
  7. Dort heißt es: Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist
    derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.
    https://dejure.org/gesetze/BGB/833.html
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wenn Deine Hunde jemanden beissen und verletzen....egal ob Mensch oder Tier....bist Du haftbar. Auch wenn`s auf Deinem eigenen Grundstück ist.

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Da Tiere als Sache gehandthant werden, ist das Sahcbeschädigung von deinem Hund, Dafür bist du als Besitzer verantwortlich. Hier sollte die Hundehaftpflichtversicherung einspringen. Wenn du keine hast (auf keinen Fall ratsam) kannst natürlich auch du zur Haftung herangezogen werden.

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Kommentar von planplants2
24.06.2016, 17:50

ups, das sollte gehandhabt heißen ;)

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Kommentar von pyromanin86
24.06.2016, 17:53

Und wie soll ich das verhindern? Die kommen ja auf mein Grundst

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Kommentar von planplants2
24.06.2016, 18:10

Citoyen hat recht. Wenn dein Hund den Postboten auf deinem Grundstück anfällt kannst du auch nicht sagen "sorry sie waren auf meinem Grundstück" Die Katze versteht das ja auch nicht. Du musst deine Hunde so unter Kontrolle haben, das soetwas eben nicht passiert und wenn es doch passiert, dann hast du eben einen Haftpflichschaden. Du kannst versuchen die Katzen irgendwie von deinem Grundrück fernzuhalten und eben auf deine Hunde zu achten. Wenn aber was passiert bist du in der Haftung,egal ob bei dir oder wo anders.

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Kommentar von wanttobeahero
24.06.2016, 18:17

Aber solche Fälle sind sowieso schwierig, selbst wenn die Katze verletzt worden wäre, müsste der Besitzer ja erst einmal nachweisen dass die Verletzungen durch deine Hunde entstanden sind. Freigänger können ja überall durch jeden Hund verletzt werden.

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Bei Tieren gilt die Gefährdungshaftung, nicht die Haftung aus Verschulden.

Sollte da jemand Geld von Dir wollen, reichst Du das einfach bei Deiner Tierhalterhaftpflichtversicherung ein.

Sollte der Anspruch berechtigt sein, dann zahlt die Versicherung.

Wenn nicht, dann wehrt die Versicherung auch unberechtigte Ansprüche ab.

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Kommentar von pyromanin86
24.06.2016, 18:07

Gilt das dann auch wenn die Katze den Hund verletzt?

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Ist das alles was Dich interessiert? 

Keine Rede von “Was kann ich tun das meine Hunde keine Katzen verletzen oder töten?“

Toller Tierfreund. 😕

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also ich würde sagen du kannst nix dafür ist ja dein Garten...

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Edit: Das geschriebene war ein schmarrn augrund fehlender informationen

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Kommentar von Citoyen
24.06.2016, 18:17

Liebe FouLou, es sieht so aus: Es gibt einerseits Gefährdungs- und andererseits Verschuldenshaftung. Als Tierhalter haftet man immer, wenn das Tier einen Schaden verursacht, unabhängig vom Verschulden. Das ist im Gesetz ausdrücklich so geregelt. Bei anderen Fällen gilt meistens die Verschuldenshaftung, was Vorsatz bzw. Fahrlässigkeit voraussetzt. Wenn also ein Ball über den Zaun kommt und auf dem Grundstück beschädigt wird, gilt Verschuldenshaftung. Da aber weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit bestehen, gibt es da keinen Schadensersatz. Es kommt also nicht auf den Status von Tieren als Sachen an, sondern darauf, ob für bestimmte Fälle Verschuldens- oder Gefährdungshaftung im Gesetz vorgeschrieben ist.

Und wenn ich eine Katze überfahre, dann hafte ich auch aus Gefährdungshaftung, weil das Überfahren eine typische Gefahr beim Autofahren ist. Ebenso haftet aber auch der Tierhalter, wenn ein großer Verkehrsunfall durch das Tier entsteht.

Daher ist eine Tierhaftpflichtversicherung immer sehr vorteilhaft.

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Eine Hundehaltung gilt vor Gericht als sog . "Gefährdungshaftug". Deshalb sollte ein Hundehalter immer eine Haftpflichtversicherung haben. Sonst kann es teuer werden. Wenn der Hund mal auf die Straße läuft und verursacht einen Unfall seit ihr in der Haftung.

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Kommentar von pyromanin86
24.06.2016, 21:06

Nach der Haftpflichtversicherung hab ich nicht gefragt.

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Du musst dann wohl die Strafe zahlen (Sachbeschädigung).

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Kommentar von Citoyen
24.06.2016, 17:54

Nein, muss er nicht. Dafür bedürfe es einer Straftat. Es sind aber weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit vorhanden. Es kommt nur Schadensersatz aus Delikt in Betracht.

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Kommentar von FrecheJungeDame
25.06.2016, 01:19

@xSimonx3:

Frage richtig gelesen & verstanden?

Gefragt wird hier nach einer etwaigen ZIVILRECHTLICHEN Haftung, aber doch nicht nach einer STRAFRECHTLICHEN Sanktion.

Informiere dich über den Unterschied zwischen Strafrecht und Zivilrecht!

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