Wer haftet bei Unfällen, wenn man privat putzen geht?

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14 Antworten

Bei einem Unfall:

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Erleidet ein Schwarzarbeiter bei der Arbeit einen Unfall, bleibt es dabei, dass er den vollen Leistungsanspruch der gesetzlichen Unfallversicherung hat und die Berufsgenossenschaft den Schwarzarbeiter behandeln muss wie einen ordentlich versicherten Arbeitnehmer, der einen Arbeitsunfall erleidet. Die Berufsgenossenschaft kann aber jetzt alle entstehenden Kosten bei dem „Unternehmer“ einfordern, der die Schwarzarbeit in Auftrag gegeben hat. Als „Unternehmer“, der Dienst- oder Werkleistungen in Schwarzarbeit erbringen lässt, gilt derjenige, der für die von ihm beschäftigten Arbeitnehmer nicht ordnungsgemäß Beiträge entrichtet. Da die Beiträge für die Berufsgenossenschaft rückwirkend für das letzte Jahr entrichtet werden, wird für die nicht ordnungsgemäße Beitragsentrichtung auf die Abführung der Sozialversicherungsbeiträge an die Einzugsstelle für die Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung abgestellt.

http://www.zdb.de/zdb.nsf/0/CF37D549F302D5A9C1256F810049D37E?openDocument

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wenn sie etwas kaputt macht evtl ihre Haftpflicht

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Kommentar von adianthum
06.11.2009, 10:56

Meine Frage jetzt: gilt das für alle Sparten, oder nur für das Baugewerbe?

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Großes Pech! Für Schäden am Inventar haftet evtl. ihre private Haftpflichtversicherung, wenn sie eine hat. Über die Unfallversicherung ist sie nicht abgesichert, weil sie nicht gemeldet ist. Diese wäre sonst dafür zuständig bei Arbeitsunfällen!

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"Klar, es ist nicht angemeldet." Warum ist das klar? Das ist Schwarzarbeit wie es im Buche steht. Zunächst wird vermutlich (ohne Gewähr) die Kasse Deiner Nichte zahlen. Es kann aber vorkommen, dass die sich das Geld von Deiner Nichte wiederholt (und das ist nicht selten).

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auch wenn man privat putzt sollte der ag die jenige bei der unfallversciherung anmelden, es kann ja immer etwas passieren

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das ist dein problem du kannst dich aber versichern lassen muß aber dein chef/chefin machen.

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Sie selbst. Sie sollte darauf bestehen, dass sie als Minijob angemeldet wird, dann ist sie nämlich auch versichert. Ansonsten sollte sie eine private Unfallversicherung abschließen.

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Wenn sie was aus Versehen kaputt macht: Haftpflichtversicherung. Wenn sie einen Unfall hat: Niemand.

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Kommentar von mig112
06.11.2009, 10:52

Diese Antwort erhält den ZONK!!!

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gute frage. Erstmal bekommt sie und ihr "Arbeitgeber" mächtig Ärger. Aber selbst schuld. Schwarzarbeit ist nunmal verboten. Ich hätte gesagt ihre Unfallversicherung.

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Die BG zahlt auch bei Schwarzarbeitern... unverständlicherweise!

Wenn sie aus Versehen etwas beschädigt, kann der Auftraggeber gar keine Ansprüche (lt. BGB) geltend machen.

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Kommentar von GhastlyGherkinG
06.11.2009, 11:14

Aber fordet wenigstens alle Beiträge von dem "Arbeitgeber" nach :-)

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Sie selber haftet bei unfällen.

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sie sollte angemeldet sein und auch versichert

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wenn sie nicht angemeldet ist, sie selber.

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Das ist ihr privates Risiko.

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sie selbst glaub ich

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