Wer hätte es sich gewünscht mit Jesus befreundet zu sein?

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7 Antworten

Hallo,

Zugegeben, den "menschlichen" Jesus kann man heutzutage nicht mehr treffen, er starb vor rund 2000 Jahren. Wir dürfen nicht vergessen, was es hieß, ein "Freund" Jesu zu sein:
Seine Jünger (auf die wohl am ehesten die Beschreibung "Freunde" zutrifft) haben alles(!) aufgegeben, um Jesus nachzufolgen: Besitz, Beruf, und alles, was sie kannten. Es war kein einfaches:"Ja, wie geht es dir? Wir sehen uns dann am Wochenende.", wie man es von heute kennt.
Sicher, aus heutiger Sicht, wäre ich gerne mit ihm durch Israel gewandert und hätte von ihm gelernt, aber ob ich das damals auch so gesehen hätte, ist schwer zu sagen und auch nicht weiter wichtig, denn wir leben nun mal im hier und jetzt :-).
Und darauf wollte ich auch hinaus, Gott ist Geist (Joh. 4,24) und daher nicht an das irdische Leben gebunden. Somit kannst du nach wie vor mit Jesus befreundet sein.
Mehr noch, wenn du an seinen Namen glaubst und seine Gebote (die nicht schwer sind und quasi aus dem Glauben entstehen) hältst, dann bist du nicht nur sein Freund, sondern giltst als sein Bruder/seine Schwester (Mt.12, 46 - 50). Er liebt dich auf jeden Fall und ist auch für deine Fehler gestorben und will sie dir vergeben, wenn du es denn annimmst. 
Von daher sollte man die Frage nicht im Konjunktiv stellen:
Nicht "hättest du gewollt", sondern "willst du?" Das ist eine wichtige Frage.

Ich hoffe, ich konnte dir damit ein bisschen weiterhelfen :-)
LG

Da Jesus lebt und unsichtbar bei uns ist kann man ihn als Freund haben . Man kann mit ihm reden und durch die Bibel seinen Willen erfahren , wie er gerne hat , wie man lebt . Im täglichen Leben leitet er uns und hilft bei Entscheidungen . Oft bewahrt er auch in Gefahren . Es ist schön ihn als Freund zu haben . Eines Tages kommt er sichtbar wieder und holt die , deren Freund er war in den Himmel . . und vorher im Todesfall auch schon ....Dann werden seine Freunde ewig mit ihm zusammen sein im Himmel . 

Alle Menschen sind seine Freunde für immer und ewig! Jesus liebt alle, dich und mich! 

Hallo MotorradLover,

es gibt, verteilt auf der ganzen Welt, eine Gruppe von Menschen, die sich nicht nur gewünscht hätte mit Jesus befreundet zu sein, sondern ihren Wunsch sogar realisiert hat und mit ihm befreundet ist!

Wieso kann man das sagen?

Dem ist so, weil Jesus laut Johannes 15:14 einst gesagt hat „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete“

Und was hat er seinen Freunden geboten?

Zum Beispiel das, was im Vers 12 davor zu lesen ist: „Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe“

Außerdem hat er seinen wahren Freunden kurz nach seiner Auferstehung eine gewaltige Aufgabe übertragen, die in den Letzten Zeilen des Matthäus-Evangeliums nachzulesen ist:

Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!“ (Matthäus 28:19, 20 Hoffnung für alle).

Wenige Tage später, unmittelbar vor seiner Himmelfahrt, bestätigte er diesen Auftrag noch einmal und sagte seinen Freunden „ . . ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ (Apostelgeschichte 1:8).

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Jesus wusste, dass die von ihm begonnen Verbreitung der guten Botschaft von Gottes Königreich durch gute Freunde fortgesetzt werden würde. Diese Freunde würden sich von der übrigen Welt dadurch unterscheiden, dass sie  -  grenzüberschreitend  -   miteinander so liebevoll umgehen würden, wie er es vorgemacht hat - und sie würde sein Verkündigungswerk eines Tages so intensiv fortsetzen, dass die gute Botschaft bis zum entferntesten Teil der Erde bekannt werden würde. 

Außerdem versprach er, dieses Werk vom Himmel her zu unterstützen.

Er wusste sogar im Voraus, wann dieses Verkündigungswerk seinen abschließenden Höhepunkt erreichen würde: Als nämlich seine engen Vertrauten ihn fragten, woran man denn erkennen könne, wann eine gottlose Welt zu Ende gehen würde, zählte er ihnen eine ganze Reihe von Zeitzeichen auf, und unter diesen Zeichen war eines, dass das Wirken seiner Freunde betraf. Es steht in Matthäus 24:14 und lautet nach der Gute Nachricht Bibel:

 „ . . die Gute Nachricht, dass Gott schon angefangen hat, seine Herrschaft aufzurichten, wird in der ganzen Welt verkündet werden. Alle Völker sollen sie hören. Danach erst kommt das Ende.“ oder nach Luther „. . . der Welt Ende“ 

Das heißt im Klartext: Wenn die „Botschaft von Gottes Königreich“ den letzten Winkel dieser Welt erreicht hat, bedeutet das gleichzeitig das Ende des gottlosen Teils unserer Gesellschaftsordnung.

Wohl dem, der dann zu den Freunden Jesu gezählt wird, weil er getan hat, was uns der Sohn Gottes geboten hat.

Vielleicht hilft Dir das weiter.

Alles Gute.

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nur in der phantasie vfortellbar,

denn vor 2000 jahren hatten die menschen noch ganz anderes bewußtsein als die heutigen.

fast keiner von ihnen, nicht mal die jünger (bis auf petrus) erkannten jesus als den, der er war.

Ich würde auch mal gerne mit ihm durch Israel wandern und von ihm lernen. Geht aber nicht mehr da er ja bei Gott ist. Hat er auch verdient. Halleluja ♥

Wer an Jesus glaubt, ist sein Freund, denn er hat gesagt:

"Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles verkündet habe, was ich von meinem Vater gehört habe" (Johannes 15,15). 

Jesus hat für uns - seine Freunde - sogar am Kreuz gelitten: "Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde" (Johannes 15,13).

Schön, dass wir Jesus unseren Freund nennen dürfen und mit ihm im Gebet über alles wie mit einem besten Freund reden können...

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