Wer finanziert KenFM / Ken Jebsen?

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6 Antworten

Erst mal dazu:

"Sozialistisch, weil er 1. einen starken Staat fordert, 2. Vermögen umverteilen will und 3. Märkte regulieren will."

Die Abwesenheit eines Rechtsstaates der den Namen verdient wird von immer mehr Seiten bemängelt. Hier Stärke einzufordern hat mit Sozialismus also erst mal nicht das Geringste gemein. Es geht um die Erhaltung und Beachtung des Rechtsstaatsprinzips. Welches nachweislich immer mehr von der Politik abgebaut wird. 

Dass 62 Personen die halbe Welt besitzen und Deutschland eine Dem zugrunde liegende Umverteilung massiv fördert lässt sich auch auf vielerlei Weise belegen. Die Frage nach entsprechender Beachtung unseres Grundgesetzes wirft nicht nur dieser Journalist sondern auch mancher Staatsrechtler auf. Es geht also auch hier nicht um Sozialismus.

Es ist tatsächlich Aufgabe der Politik Märkte zu regulieren. Genau damit wird ja die Förderung der massiven Umverteilung begründet von Politik. Der Journalist nun fordert ein Ende von asozialer, umweltschädlicher - beide Bereiche reichlich beweisbar - auf und eine größere Beachtung unserer sogenannten Verfassung. Auch hier kann ein Zusammenhang mit Sozialismus nicht hergeleitet werden. 

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Nun zur Frage der Finanzierung. Tatsächlich hat er durchaus hier und da Geldnöte die er dann auch kommuniziert. Und dann wird eben entsprechend mehr gespendet. Denn freier Journalismus ist wichtig für eine sogenannte Demokratie. 

Ich persönlich stimme absolut nicht immer mit seiner Art der Darstellung überein. Aber ich finde es durchaus sehr wichtig dass es Menschen wie ihn gibt, Journalisten wie ihn. 

Im letzten Jahr gab es 46 Übergriffe zum Schaden von Journalisten in unserem Staat. 2014 waren es noch 10. Alleine diese Tatsache veranlasst durchaus manchen Menschen zur Verteidigung unseres Grundgesetzes sich an der Finanzierung freien Journalismus zu beteiligen. 

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Es ist durchaus richtig dass nicht alle so gut finanziert werden dass sie davon ihrer Arbeit nachgehen können. Einige aber können es durchaus. KenFM gehört zu ihnen. 

Warum ein Teil der Menschen in diesem Staat nur einen Teil der Journalisten freiwillig finanziert und einen anderen Teil nicht - 

nun, ich persönlich würde niemals Springer oder Burda finanzieren. Also finanziere ich auch keinen freien Journalismus dieser Art. Doch selbst diese Medienhäuser haben schon manche Pleite erlebt weil ihr Angebot vom Markt abgelehnt wurde. Das ist dann die Geschichte mit dem Angebot und der Nachfrage, der freien Regulation des Marktes. Laut KenFM muss diese auch in einem starken Staat wie er ihn versteht möglich sein. Bzw., im Umkehrschluss, fordert er deshalb einen starken Staat damit diese Prämisse erhalten bleibt. Denn sie ist bezogen auf Journalismus wie angedeutet tatsächlich so gefährdet dass sich der Deutsche Bundestag damit beschäftigte. 

Ich persönlich würde diesen Journalisten nur in eine einzige politische Ecke verorten nämlich jener des Grundgesetzes. Das darf tatsächlich jede Person die zum Personal dieses Staates gehört mal gelesen haben. Denn da stehen die grundsätzlichen Regeln dieses unseres Staates. Und von Personal ist doch wohl noch erwartbar dass es seine grundsätzlichen Regeln kennt?

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KenFM bekommt meines Wissens nach Einmalspenden und monatliche Zahlungen. Wer unterstützen will kann das tum, Crowdfunding eben.. 

Zusätzlich schreibt er Gastartikel für andere Magazine. Ob er dann privat abrechnet oder das ebenfalls ins Projekt fließt, weiß wohl nur Herr Jebsen.

Und ob die Zahlfreudigkeit gering ist.. keine Ahnung, aber die Reichweite ist enorm und wenn da einige Tausend Menschen jeden Monat 10 € spenden, kommt schon was bei rum.

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wer tatsächlich als Finanzgeber hinter dem sozialistischen Medienmacher

Ken Jebsen sozialistisch? Sehr witzig. 

Allerdings gibt es ja unzählige weitere alternative Medienmacher und alle sind sich einig, Geld verdient man damit nicht

Nein, die machen das alle als Hobby. ^^


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Kommentar von Nebularaza
14.01.2016, 11:20

Sozialistisch, weil er 1. einen starken Staat fordert, 2. Vermögen umverteilen will und 3. Märkte regulieren will.

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die spendenden Zuhörer 

und er ist freier Journalist

schrieb auch für Campact

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Kommentar von PatrickLassan
13.01.2016, 07:39

Das soll wohl Compact heißen, das Magazin von Herrn Elsässer, der gern mal deutsche Soldaten zur Meuterei aufruft.

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Kommentar von surfenohneende
12.01.2016, 23:57

Das könnte in diesem Zusammenhang interessant sein: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-07/juergen-elsaesser-russland-propaganda/seite-2

"Die Zeit" ist stark verstrickt mit der "Atlantik Brücke e.V." (Pro-USA Lobby-Verband ... es ist fast schoin ein Muss, darin zu sein wenn man als Jornalist voran kommen will )

-> d.h.  sehr Pro-USA Berichterstattung https://www.youtube.com/watch?v=5\_c2-Yg5spU&t=3m11s ( kam natürlich Abends / Nachts & wurde schnell Online DEpubliziert )

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KenFM finanziert sich durch spenden. Keine Ahnung was daran nicht zu verstehen ist.

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Kommentar von Nebularaza
19.01.2016, 12:00

Es erscheint mir höchst unwahrscheinlich, dass er sich durch Spenden nicht nur hält, sondern sogar von Jahr zu Jahr wachsen kann. Andere erfolgreiche alternative Medienmacher betteln um jeden Cent und zahlen dennoch drauf oder kommen so gerade irgendwie hin. Da Jebsen als Neo-Sozialist die System-Abtrünnigen auffängt und erfolgreich daran hindert, die wahren Ursachen zu erkennen, ist eine Finanzierung von anderer Stelle in meinen Augen deutlich wahrscheinlicher.

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