Wer erhält das Geld bei Adoptionen?

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4 Antworten

Beispiel: Beratungs- und Betreuungskosten bei einer Auslandsadoptionen bei der staatlich anerkannten Adoptionsstelle http://www.ada-adoption.de/adoption/gebuehren.htm

Das Verfahren ist in drei Bearbeitungsabschnitte aufgeteilt, für die Gebühren von insgesamt Euro ....,- zuzüglich 7 % Mehrwertsteuer in drei Raten zu zahlen sind.

Die Beratungs- und Betreuungskosten entstehen durch die hohen Anforderungen, die der Gesetzgeber den Vermittlungsstellen abverlangt. AdA beschäftigt pro Vermittlungsbüro drei Vollzeitfachkräfte und zwei Verwaltungsangestellte. In den Beratungs- und Betreuungsgebühren sind auch die Personal-, Verwaltungs- und Bürokosten der in- und ausländischen Büros von AdA enthalten. Es handelt sich bei diesen Gebühren um Dienstleistungsgebühren.

Die Aufteilung in drei Bearbeitungsabschnitte ist bewusst gewählt. Sollten Sie oder AdA zu einem bestimmten Zeitpunkt die Zusammenarbeit beenden, ist mit der bis dahin gezahlten Rate die Dienstleistung entschädigt. Es erfolgen keine Rückerstattungen.

Die erste Rate von Euro ....,- (inkl. MwSt.) wird nach dem ersten ausführlichen Beratungsgespräch fällig, wenn wir nach diesem Gespräch Ihre Bewerbung annehmen und Sie sich für uns als Vermittlungsstelle entscheiden.

Sie erhalten anschließend die von uns ausgearbeiteten Bewerbungspapiere. Sie werden beraten und betreut bei der Vorbereitung Ihrer Bewerbung.

Wenn das für Sie örtlich zuständige Jugendamt einen befürwortenden Sozialbericht erstellt hat und das psychologische Gutachten uneingeschränkte Eignung bescheinigt, nehmen wir Ihre Bewerbung an.

Die zweite Rate von Euro ....,- (inkl. MwSt.) wird fällig, bevor wir die komplette Dokumentation an die ausländische Behörde weiterleiten.

Diese zweite Rate deckt die Kosten für ein Vorbereitungsseminar die Versendung der gesamten Dokumentation ins Ausland fortlaufende Beratung und Information die Repräsentanz mit der Wahrnehmung regelmäßiger Termine bei der Zentralen Behörde im Ausland die Übermittlung des indervorschlags und die Einholung zusätzlicher medizinischer und sozialer Informationen, übersetzt. Die letzte Rate von Euro ....,- (inkl. MwSt.) wird nach der Annahme des Kindervorschlags und vor Einreise in das Herkunftsland des Kindes fällig. Sie beträgt im Falle der Vermittlung von Geschwistern Euro ....,- . Sie deckt die Kosten der Übersetzung der von Ihnen zu aktualisierenden Papiere der Vorbereitung Ihrer Reise der Koordination aller Termine vor Ort und der Weiterleitung von Nachsorgeberichten an die zuständige Stelle im Ausland.

Neben den Gebühren für die Vermittlungstätigkeit von AdA entstehen im Ausland Kosten für die anwaltschaftliche Vertretung vor Gericht, Dolmetschertätigkeiten und ggf. einen außergewöhnlichen Betreuungsaufwand. Diese Gebühren liegen bei Euro ....,-.

Rechnen Sie mit Gesamtkosten (inklusive unserer Gebühren) von ca. Euro .... Hierbei handelt es sich ausschließlich um Dienstleistungskosten. Sie zahlen nicht für ein Kind und niemand erzielt einen persönlichen Vorteil durch die Vermittlung eines Kindes zur Adoption. Achten Sie bei Ihrer Entscheidung, aus welchem Land Sie ein Kind aufnehmen, unbedingt darauf, woraus sich die Gebühren zusammensetzen.

warum sind die Eurostellen weggepunktet?

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@geheim

Weil ich die Leute nicht schocken wollte ;-) Kannst ja auf der Seite selbst nachsehen, die ich angegeben habe. Außerdem sind das nur Gebühren für "ein" Vorschlagsland, die Gebühren sind unterschiedlich je nach Ausland wo das Kind herkommen soll

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Dann musst Du sicher die ganz Reichen befragen, die sich ein ganz bestimmtes Kind irgendwo auf der Welt aussuchen. Bei ganz normalen Adoptionen in Deutschland, die über die Jugendämter laufen, fließt definitiv kein Geld. Wir haben jedenfalls für die Adoption unserer Tochter kein Geld gezahlt und wir haben sie uns auch nicht ausgesucht. Das war uns auch überhaupt gar nicht wichtig.

Geld fliesst bei Adoptionen nur an die internationalen Organisationen, die Adoptivkinder aus anderen Ländern vermitteln oder an die Eltern der Kinder - was aber in etlichen Ländern offiziell verboten ist.

Bei Adoptionen in Deutschland fliesst kein Geld.

Das ist Unsinn, wenn du über einen zugelassenen deutschen Vermittlungsverein adoptierst, sind die deutschen Jugendämter auch miteingeschaltet, übernehmen auch die Prüfung und die Fertigung des Sozialberichts. Hier wird KEIN Geld an die leiblichen Eltern gezahlt! Wir haben aus Afrika adoptiert und kennen etliche andere Paare, die aus Afrika adoptiert haben, bei keiner Ado ist Geld an die leiblichen Eltern geflossen, das verbietet das Haager Übereinkommen, im übrigen musst du bei Gericht auch beteuern, dass du kein Geld an die leiblichen Eltern gezahlt hast.

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Davon habe ich noch nichts gehört.

Warscheinlich bekommt das Geld ein Kindereheim. Die haben ja auch Kosten..Oder das Geld geht an den "Händler" -lol-

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