wer erbt wieviel % ?

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2 Antworten

Zunächstmal muß man sagen was die 100% sind. Die 100% beziehen sich auf das Vermögen des Erblassers also des Vaters. Man beachte, das die Ehe in der Regel eine Zugewinngemeinschaft ist und es somit KEIN gemeinsames Vermögen aufgrund der Ehe gibt. Die Trennung des Vermögens erfolgt also wie bei nicht verheirateten.

Im Falle des Todes wird der Zugewinn dadurch pauschal ausgeglichen, das sich die Erbquote der Frau um 25% erhöht wird. Die Erbquote der Frau beträgt 25% insgesammt in diesen Fall also 50%. Die restlichen 50% werden zu gleichen Teilen auf die Kinder verteilt.

Bezüglich des Hauses ist es relevant, wer denn zum Zeitpunkt des Erbfalls überhaupt Eigentümer war. Hier hilft ein Einblick in das Grundbuch bzw ein Grundbuchauszug.

Dabei gibt es verschiedene Konstalationen, die möglich sind. Es könnte die Mutter Alleineigentümer sein, es könnte der Vater Alleineigentümer sein oder es könnten beide Teileingetümer sein. Vererbt wird der Anteil des Vaters an dem Haus. Das was der Mutter an dem Haus bereits beim Erbfall gehört hat, hat mit dem Erbe erstmal nichts zu tun. ( Allerdings kann eine Schenkung des Erblassers an seine Frau zu etwaigen Pflichtteilsergänzungsansprüchen führen.)

Meine Fragen sind nun. -muss sich um diese oben genannte angelegenheit nicht ein Anwalt kümmern?

Jain. Grundsätzlich entscheiden Sie, ob sie einen Anwalt beauftragen oder nicht. Was allerdings u.U. notwendig ist, eine notarielle Beurkundung.

bin ich gezwungen diese Eigentumserklärung zu unterschreiben

Sehr warscheinlich Nein.

es handelt sich dabei um ein Dahrlehn womit das Haus beliehen werden soll.

Das heißt es geht um ein Neudarlehen.

hab ich ein Recht auf einsicht in das Gutachten vom oben genannten Haus?

Jain. Als Mitglied der Erbengemeinschaft stellen sie sich auf den Standpunkt, das die anderen ja etwas von Ihnen wollen, nämlich eine Unterschrift. Folglich unterschreiben Sie nix bis sie das Gutachten nicht haben. Sie können natürlich auch selbst jederzeit ein Gutachten über das Haus auf ihre Kosten erstellen lassen.

-wäre es angebracht mir ein Anwalt zu nehmen?

Eine Erstberatung wäre wahrscheinlich sinnvoll. Dazu sollten sie aber unbedinkt den aktuellen Grundbuchauszug vom Haus mitbringen, da Ihnen der Anwalt sonst nix sagen kann. Ferner sollten sie die Eigentumserklärung und etwaige Testamtsauszuge mitnehmen. Eine Erstberatung ist kostenmäßig auf ca. 250€ begrenzt.

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den würde ich dringend anraten ,denn ein verschuldetes haus zu erben ,bedeutet die schulden mit zu erben und denke es geht nicht ohne anwalt ,denn erbangelegenheiten sind oft sehr kompliziert und würde mir anteil ausrechnen lassen ,den würde ich mir auszahlen lassen bevor ich etwas hochverschuldetes übernehme und sollte durch 4 auch besprochen werden . also ,ich rate eine anwalt an und wünsche dir viel glück.

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