Wer entscheidet, welche Religion man hat?

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13 Antworten

Du bist das aber noch auf dem Papier. Was eigentlich nur für die Steuer wichtig ist.

Du kannst aber ganz offiziell aus der kirchlichen Gemeinde austreten.

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Das ist eine Frage auf drei Ebenen

Intellektuell gesehen, bist du schon kein Anhänger einer Religion mehr, wenn du nicht mehr an ihre Lehre glaubst. Ganz egal ob du getauft wurdest.

Katholisch gesehen hat die Taufe eine ewige Gültigkeit, so dass du aus kirchlicher Sicht immer Christ sein wirst (soweit mir bekannt ist).

Amtlich gesehen, bist du erst dann kein Anhänger einer in Deutschland anerkannten Glaubensgemeinschaft mehr, wenn du einen Austrittsantrag gestellt hast.

Bei anderen Glaubensgemeinschaften, die in Deutschland nicht als Religion anerkannt sind, ist das amtlich nicht erforderlich.

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Auf dem Papier bist du so lange Katholik bis du beim Bürgerbüro beantragt hast konfessionslos (oder was auch immer) zu sein

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Du kannst sagen was du sein willst. Auf Blatt bist/bleibst du aber katholisch, zahlst Steuern dafür. Aber du kannst aufs Amt gehen und aus der Kirche austreten und dich einer anderen anschliessen

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Ich denke dass Kommunion, Firmung etc. heutzutage oft gesellschaftliche Dinge sind , die nichts mit dem eigenen Glauben mehr zu tun haben. Eltern schicken ihre Kinder zur Kommunion , weil man das eben so macht. Selten wird das Kind gefragt, ob es an Gott glaubt. Glaube ist im Kopf ,du kannst getauft,gefirmt und alles sein , aber wenn du nicht an Gott glaubst , bist du nicht gläubig und somit nicht katholisch, auch wenn es auf dem Papier steht.

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die frage ist einfach, denn es gibt 3 arten von gläubigen...........:)

1. die, die in diesen glauben hineingeboren werden, die grösste zahl der gläubigen dieser welt...........ob sie im weiteren leben dann gläubig bleiben, hängt von vielen dingen ab, z.b. der eigenen geistigen entwicklung und der hinterfragung des glaubens..............:)

2. die, durch irgendwelche "einwirkungen" eine religion cool finden und dann in diese eintreten........meistens sind dass die, die z.b. einer freundin, einem freund "gefallen" wollen und dann in dessen religion wechseln, meistens aus falscher liebe ehraus............. oder aus gruppenzwang oder sonstigen "weltlichen" gründen....diese gläubigen sind meistens nur eine "zeitlang" gläubig, so wie sie es gerade brauchen...............:)

3. die, die dann aus eigenem antrieb heraus zu einem glauben finden, und vorher nie gläubig waren, wobei die gründe sehr unterschiedlich sein können, meistens jedoch aus einer schlimmen erfahrung oder "schweren lebensphase" heraus, aus eienr notlage, z.b. schlimmen erkrankung von engsten angehörigen usw...usw....usw..... diese zahl ist die geringste, die gläubigen aus dieser gruppe sind "überschaubar"...........

du gehörst mit sicherheit zur gruppe 1, denn die grösste anzahl der gläubigen wird nun mal in die jeweilige religion der eltern hineingeboren........... wäre der punkt 1 nicht gegeben, also würde kein kind mit der religion der eltern aufwachsen, es wäre doch mal sehr interessant, wie lange dann die religionen alle überleben würden...........mit sicherheit nicht lange..................... denn fakt ist nämlich auch, dass sogenannte "abtrünnige" bestraft werden, weil die ehre der familie "verletzen", weil sie dann nicht mehr zur gruppe gehören usw....usw....usw.......

was du für dich selbst glauben willst, kannst DU entscheiden, denn religionsfreiheit geht in BEIDE richtungen.........:)

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das entscheiden die kräfte des ortes, wo man aufgewachsen ist, denn der prägt das bewußtsein entscheident mit

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Wenn du nicht an Gott glaubst, bist du Atheist, zumindest von der Einstellung her. Auf dem Papier, also den entsprechenden Dokumenten wirst du noch Katholik sein bis du offiziell aus der Kirche austrittst.

Wenn du das tust, bist du in den Dokumenten "ohne Bekenntnis" und damit tatsächlich von allen Pflichten gegenüber der Kirche befreit.

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Eine sehr gute Frage!

Das sollte jeder für sich entscheiden! Viele übernehmen einfach die Religion der Eltern, was aber unüberlegt ist. Zumindest muss ich mir ein Bild von der Religion machen. Vertritt sie meine Ideale?

Wenn nicht, kann ich meine Religion wechseln, oder einfach Atheist sein.

Um solch eine Entscheidung treffen zu können, muss man allerdings ein gewisses Alter haben (Religionsmündigkeit in D. — glaube 14 Jahre) und auch eine gewisse Reife.

Beispiel: Jesus war 30 Jahre alt, als er sich entschied, sich taufen zu lassen.

Und Maria (Mutter von Jesus) wechselte ihre Religion — von jüdisch zu christlich.

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Du bist religionsmündig ab 14, aus https://www.gesetze-im-internet.de/kerzg/__5.html

"Nach der Vollendung des vierzehnten Lebensjahrs steht dem Kind die
Entscheidung darüber zu, zu welchem religiösen Bekenntnis es sich halten
will. Hat das Kind das zwölfte Lebensjahr vollendet, so kann es nicht
gegen seinen Willen in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen
werden."


Wenn du 14 Jahre alt bist, entscheidest du somit über deine Religionszugehörigkeit. Und nein, deine Frage ist nicht komisch.

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Da musst du unterscheiden zwischen Zugehörigkeit zu einer Kirche und persönlicher Überzeugung.

Wenn es um die Kirchenzugehörigkeit geht - ja, dann bist du noch katholisch. Das kannst du nur ändern, wenn du aus der Kirche austrittst.

Aber nach deinen Überzeugungen bist du Atheist.

Das schließt sich nicht aus.

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So lang du nicht aus der Kirche austrittst, bist du auf dem Papier definitiv noch katholisch, also Christ.

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Lies das Grundgesetz

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