Wer entscheidet über Fahrverbot bzw Führerschein Entzug,16 Jahre nie auffällig im Straßenverkehr.ersttäter Trunkenheitsfahrt (amphamphitamine+thc)?

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5 Antworten

Eine Entziehung der Fahrerlaubnis ist je nach Konstellation durch ein Strafgericht oder auf dem Verwaltungswege durch die Führerscheinstelle möglich.

Über weitere Maßnahmen vor der Wiedererteilung (ärztliches Gutachten, MPU usw.) entscheidet dagegen immer die Führerscheinstelle.

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Bußgeld und Fahrverbot verhängt die Bußgeldstelle.

Der Entzug der Fahrerlaubnis (bei nachgewiesenem Konsum von Amphetaminen ist das sicher) erfolgt entweder durch Gerichtsurteil (falls eine Trunkenheitsfahrt iSv StGB §316 / 315c vorliegt) oder durch die Führerscheinstelle.

Die Auflage einer MPU erfolgt erst bei Neubeantragung der Fahrerlaubnis (also nicht zu früh freuen!). Voraussetzung sind min. 12 Monate nachgewiesene Abstinenz.

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Das ist völlig egal. 

Bei einer Fahrt unter Amphetamin ist der Führerschein weg.

Allein der nachgewiesene (illegale) Amphetaminkonsum (ohne unter Amphetamineinfluss gefahren zu sein) reicht schon für den Führerscheinentzug. 

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Im Grunde triffst Du selbst die Entscheidung in dem Moment, wo Du Dich ans Steuer setzt.

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Kommentar von fiwaldi
25.11.2016, 10:18

Falsch! Bei vielen dieser Fälle ist das Hirn so zugedröhnt, dass eine Entscheidung nicht mehr möglich ist

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Das Fahrverbot

Der größte Unterschied vom Fahrverbot zum Entzug der Fahrerlaubnis ist die zeitliche Begrenzung auf 3 Monate. Das Fahrverbot ist auf die Zeiträume einen Monat, 2 und 3 Monate beschränkt.

Der Führerscheinentzug wird durch ein Gericht oder die Verwaltungsbehörde angeordnet. Sobald das Urteil rechtswirksam ist, ist der Fahrausweis ungültig. Er wird entweder von den zuständigen Beamten einbehalten oder mit einem Vermerk über die Ungültigkeit versehen. dann muss er ganz neu gemacht werden . Fahrschule ist dann wieder angesagt  .

Diese beträgt mindestens 6 Monate und definiert den Zeitraum, in dem keine neue Fahrberechtigung beantragt werden darf. Etwa 3 Monate vor Ablauf der Frist darf der Verkehrsteilnehmer einen Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. 

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