Wer entscheidet über einen Schwangerschaftsabbruch?

8 Antworten

  • In Deutschland hat jede Frau die freie Wahl, eine Schwangerschaft auszutragen oder abzubrechen. Diese freie Wahl sollte sie nutzen und dabei ihre Lebensziele und Lebensplanung, ihre eigenen Ansichten und Wertvorstellungen, ihre wirtschaftliche Lage und die eventuelle familiäre Zukunft und Partnerschaft berücksichtigen. Schwangerschaftsabbrüche sind immer eilig. In Deutschland gilt die strenge Fristenlösung, nach der Abbrüche nur bis zur 12. Woche nach Empfängnis erlaubt sind.
  • Die Frau hat das ALLEINIGE Entscheidungsrecht und der Mann KEINERLEI Beteiligung. Diese Situation mag aus Sicht des Mannes oftmals unbefriedigend erscheinen, aber letztlich gibt es keine andere Lösung, als das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren eigenen Körper anzuerkennen. Es ist ihr Körper und eine Zwangsschwangerschaft ist nicht zumutbar.
  • Um abzutreiben, brauchst du die Schwangerschaftskonfliktberatung (zum Beispiel bei ProFamilia) und einen Arzt, den Abbruch durchführt. Du brauchst keinerlei Zustimmung durch den Erzeuger und musst ihn und seine Meinung in keinster Weise berücksichtigen.
  • Ganz entscheidend ist, die Schwangerschaft unverzüglich von einem Frauenarzt bestätigen (oder ausschließen) zu lassen. Nur wenn die Schwangerschaft ärztlich festgestellt ist, hat es Zweck, weiter darüber nachzudenken.
  • Falls Du wirklich schwanger bist, solltest Du Dir UNVERZÜGLICH einen Termin für eine dringliche SCHWANGERSCHAFTSKONFLIKTBERATUNG geben lassen. ProFamilia berät neutral, professionell und umfassend. Auf profamilia.de findest Du rechts-oben "Angebote vor Ort" und kannst dort eine nahegelegene Filiale kontaktieren. Nach der Beratung hast Du immer noch ALLE Optionen und kannst Dich fundiert entscheiden.

Es entscheidet allein die Schwangere, denn es ist ihr Körper. Kein Mann (auch nicht der Erzeuger) kann sie dazu zwingen eine Schwangerschaft auszutragen, denn er hat keine Ahnung, was das bedeutet! Ein Kind verändert das ganze Leben, ist Verantwortung für eine ziemlich lange Zeit für einen kleinen Menschen.

Und in nicht seltenen Fällen ist er über alle Berge, wenn das Kind dann da ist und Unterhaltszahlungen fällig werden. Pro Familia wird immer zur Schwangeren stehen. Pro Familia kann dafür sorgen, dass es nocheinmal ein Gespräch gibt. Aber mehr auch nicht.

 Pro Familia wird immer zur Schwangeren stehen. 



Wie du bloss auf diese Idee kommst ? 

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Rechtlich entscheidet die Schwangere über ihren Körper. Das heißt nicht, dass es nicht besser wäre, einig zu sein.

Pro familia berät und unterstützt in der Entscheidungsfindung. Vielleicht können sie auch helfen, dass die (werdenden) Eltern Verständnis für die Situation des jew. anderen bekommen.


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