Wer entscheidet über einen Schwangerschaftsabbruch?

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7 Antworten

  • In Deutschland hat jede Frau die freie Wahl, eine Schwangerschaft auszutragen oder abzubrechen. Diese freie Wahl sollte sie nutzen und dabei ihre Lebensziele und Lebensplanung, ihre eigenen Ansichten und Wertvorstellungen, ihre wirtschaftliche Lage und die eventuelle familiäre Zukunft und Partnerschaft berücksichtigen. Schwangerschaftsabbrüche sind immer eilig. In Deutschland gilt die strenge Fristenlösung, nach der Abbrüche nur bis zur 12. Woche nach Empfängnis erlaubt sind.
  • Die Frau hat das ALLEINIGE Entscheidungsrecht und der Mann KEINERLEI Beteiligung. Diese Situation mag aus Sicht des Mannes oftmals unbefriedigend erscheinen, aber letztlich gibt es keine andere Lösung, als das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren eigenen Körper anzuerkennen. Es ist ihr Körper und eine Zwangsschwangerschaft ist nicht zumutbar.
  • Um abzutreiben, brauchst du die Schwangerschaftskonfliktberatung (zum Beispiel bei ProFamilia) und einen Arzt, den Abbruch durchführt. Du brauchst keinerlei Zustimmung durch den Erzeuger und musst ihn und seine Meinung in keinster Weise berücksichtigen.
  • Ganz entscheidend ist, die Schwangerschaft unverzüglich von einem Frauenarzt bestätigen (oder ausschließen) zu lassen. Nur wenn die Schwangerschaft ärztlich festgestellt ist, hat es Zweck, weiter darüber nachzudenken.
  • Falls Du wirklich schwanger bist, solltest Du Dir UNVERZÜGLICH einen Termin für eine dringliche SCHWANGERSCHAFTSKONFLIKTBERATUNG geben lassen. ProFamilia berät neutral, professionell und umfassend. Auf profamilia.de findest Du rechts-oben "Angebote vor Ort" und kannst dort eine nahegelegene Filiale kontaktieren. Nach der Beratung hast Du immer noch ALLE Optionen und kannst Dich fundiert entscheiden.

Es entscheidet allein die Schwangere, denn es ist ihr Körper. Kein Mann (auch nicht der Erzeuger) kann sie dazu zwingen eine Schwangerschaft auszutragen, denn er hat keine Ahnung, was das bedeutet! Ein Kind verändert das ganze Leben, ist Verantwortung für eine ziemlich lange Zeit für einen kleinen Menschen.

Und in nicht seltenen Fällen ist er über alle Berge, wenn das Kind dann da ist und Unterhaltszahlungen fällig werden. Pro Familia wird immer zur Schwangeren stehen. Pro Familia kann dafür sorgen, dass es nocheinmal ein Gespräch gibt. Aber mehr auch nicht.

waldfrosch64 19.12.2015, 23:18

 Pro Familia wird immer zur Schwangeren stehen. 



Wie du bloss auf diese Idee kommst ? 

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Rechtlich entscheidet die Schwangere über ihren Körper. Das heißt nicht, dass es nicht besser wäre, einig zu sein.

Pro familia berät und unterstützt in der Entscheidungsfindung. Vielleicht können sie auch helfen, dass die (werdenden) Eltern Verständnis für die Situation des jew. anderen bekommen.


Hallo

Die Mutter entscheidet, der Vater hat keinen Einfluss.

Pro Familia beratet Dich über die Möglichkeiten, entweder eine Schwangerschaft weiterzuführen oder zu beenden. Du kannst dort alleine hin gehen oder zusammen mit dem Partner. Sie können ihm auch die rechtliche Situation schildern, dass Du alleine entscheidest.

Eine Abtreibung ist mit einer Wartefrist von 3 ganzen Tagen nach der Beratung möglich.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

annemarie37 14.12.2015, 08:50

hallo: wen meinst du mit "Mutter, Vater"?  Doch ja wohl nicht Mutter und Vater der Schwangeren!!! :)  (Letztere ist ja noch gar nicht Mutter, erst mal bloss schwanger).

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armeskaenguru 14.12.2015, 10:48
@annemarie37

Hallo

Die Frage war ja, dass der Vater (also wohl der Erzeuger) das Kind möchte, aber die Mutter (die Schwangere) das Kind nicht möchte. Jedenfalls verstand ich so die Frage und alle anderen Personen scheinbar auch. Die Eltern haben bei Volljährigen ja kein Mitspracherecht, es braucht nicht deren Zustimmung.

Freundlichen Gruss

tm

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annemarie37 14.12.2015, 13:04
@armeskaenguru

hallo armeskaenguru... alles klar, war ja auch ironisch gemeint. Ich wollte nur klarstellen, dass es eben falsch ist, eine schwangere Frau "Mutter" und ihren Partner "Vater" zu nennen. Das ist anti-Abtreibungs-Jargon. Leider haben diesen viele Leute verinnerlicht...

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Das Entscheidungsrecht liegt immer nur bei der Mutter, schließlich muss sie es ja auch austragen.

Bestie10 13.12.2015, 21:08

muss sie es ja auch austragen.

...und er finanzieren Jahrzehnte lang

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annemarie37 14.12.2015, 08:57
@FlorianBln96

Richtig. Es geht schliesslich um ihren Körper, ihr zukünftiges Leben. Daher entscheidet SIE, ob sie Mutter WERDEN will oder nicht (sie ist es nämlich noch nicht, wenn sie schwanger ist).

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Die Mutter hat, dass völlige Entscheidungsrecht.
Der Vater hat keinen Einfluss

annemarie37 14.12.2015, 08:55

Mutter und Vater der Schwangeren haben gar nichts zu sagen. Der Partner der Schwangeren hat selbstverständlich das Recht, seine Meinung zu äussern. Und meist bespricht sich ja das Paar eingehend und findet - hoffentlich - zu einem gemeinsamen Entscheid.

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Die mutter entscheidet.

annemarie37 14.12.2015, 08:51

Nein, die Schwangere... :)

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