Wer entscheidet über eine Mitfahrt im RTW?

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6 Antworten

Wenn der Patient im einsichtsfähigem Alter und auch sonst geistig auf der Höhe ist wird er am Einsatzort belassen. Wird eine Behandlung im Krankenhaus für unbedingt erforderlich erachtet wird man versuchen ihn zu überreden. Funktioniert das nicht, wird nach Aufklärung über die möglichen Folgen der Verweigerung unter Zeugen eine entsprechende vorgedruckte Erklärung unterschrieben und der Patienten verbleibt am Einsatzort. Im Rettungsdienst gibt es die alte Weisheit: Wenn es schlimm genug ist, werden wir schon nochmal gerufen. Einer Einweisung mittels Polizei sind Grenzen gesetzt und der Patient hat das Recht selbst über seine Gesundheit zu entscheiden.

Wenn mit der Rettungsdienst aber nahelegt mich im Krankenhaus untersuchen zu lassen, sollte ich das auch tun. Die Leute machen ihren Job ja nicht erst seit gestern.

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Kommentar von zilla002
20.06.2010, 23:48

Ich danke dir für deine Antwort! Noch eine frage, ist das länderspezifisch oder bundeseinheitlich?...spätestens wenn der patient bewusstlos ist so nimmt an zu seinen gunsten an dass er die behandlung wollen würde...vielen dank erstmal soweit

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Bei Eigen- oder Fremdgefährdung kann in der akuten Situation erstmal der Notarzt (oder komischweise sogar die Polizei) über eine Einweisung entscheiden,m diese Entscheidung muss jedoch nachträglich ionnerhalb von 24h vom Gericht geprüft weden. So haben sie uns das in der Uni beigebracht. Aber so ganz sicher bin ich mir grad auch nich...

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Sofern kein Suizidversuch oder keine Gefahr für Dritte ausgeht entscheidet der Patient, aber das Rettungsteam läßt sich eine Erklärung unterschreiben um rechtlich abgesichert zu sein!

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Wenn der Patient nicht mit will, dann lassen sich das der Notarzt oder Sanitäter bescheinigen - das Recht des Patienten geht vor.

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Sofern ein Patient ansprechbar ist, & ein gewisses Alter bzw. eine gewisse Geistige Reife erreicht hat, entscheidet der Patient, das ist ein GRUNDGESETZ, Das er selbst bestimmen darf was mit Ihm passiert, und was nicht. Verweigert er jedoch einen Transport/Behandlung aus welchen Gründen auch Immer, so lassen wir uns eine Transport/Behandlungs Verweigerung ausfüllen, um Rechtlich abgesichert zu sein. Und Fahren dann wieder ganz normal. 

Hoffe ich konnte die Frage beantworten ☺ 

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Im Zweifel der Notarzt.

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Kommentar von zilla002
20.06.2010, 23:44

Ich nehme es auch an, aber als Patient habe ich ja schließlich das Recht eine Behandlung abzulehnen. Weißt du es oder vermutest du so wie ich?

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