Wer entscheidet in der Regel über Einschläferungen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Beide

Es ist im Prinzip ein ko System.

Gibt es kein gerechtfertigten Grund für das einschläfern, sagt der Tierarzt Nein. Es kommt nicht dazu.

Gibt es ein Grund, der Tierarzt befürwortet es, aber der Besitzer sagt nein. Dann kommt es auch nicht dazu.

Es ist quasi ein einstimmiger Beschluss. Es gibt allerdings gewisse Ausnahmen.

Der Besitzer des geliebten Tieres ! Wenn der Tierarzt keine Hoffnung mehr gibt, hilft auch kein Geld mehr um das Leben zu verlängern. Wenn du dein Tier wirklich liebst & weist, das es keine Heilung mehr gibt ... lasse es Einschläfern. Das erspart dem Tier weitere Schmerzen. Alles Andere wäre Tierquälerei wegen egoistischer Verlustangst !

Ob Tier oder Mensch : Irgendwann ist die Uhr abgelaufen. Das muss man akzeptieren.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das sehe ich ein bisschen anders.

0
@alterDachs

Ganz einfach.Unsere Katze ist im Dezember gestorben.Mir geht es beschissen.

0
@alterDachs

Dann ist das so. Ich wurde gegen meinen Willen zurückgeholt.

0

Das wird gemeinsam entschieden. Dein Tierarzt ist keine Autorität wie dein Chef z. B. , er steht dir helfend zur Seite, deswegen ist ein gutes Vertrauensverhältnis wichtig.

Weigert sich ein Tierbesitzer ein Tier überhaupt zu erlösen, welches Qualen leidet, schreitet ein Tierarzt natürlich ein, das Tier leiden zu lassen wäre nicht nur moralisch nicht akzeptabel, sondern auch gesetzlich verboten.

L. G. Lilly

Alle Antworten sind leider falsch.

Rechtlich gesehen entscheidet der Tierarzt und er trägt auch die Verantwortung.

“Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“ (§ 1). Der Tod ist ontogenetisch gesehen der größtmögliche Schaden. Dies bedeutet, dass die Euthanasie nur durchgeführt werden darf, wenn eine Indikation besteht (§17). „Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden“ (§4). Der Besitzer darf daher nicht selbständig entscheiden, ob sein Tier getötet werden soll oder nicht. Der Besitzer muss aber die Erlaubnis zur Euthanasie des Tieres geben. Erfolgt dies nicht und es besteht aber die Indikation zur Euthanasie (Vermeidung von Schmerzen, Leiden oder Schäden), so muss der Amtstierarzt hinzugezogen werden, der dann die Tötung anordnet. Kann der Amtstierarzt aufgrund des perakuten Verlaufes der Erkrankung und dem starken Leiden des Tieres nicht hinzugezogen werden, so muss der behandelnde Tierarzt eigenständig entscheiden.“

“Deutschland: Tierschutzgesetz verbietet Tötung

In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz die Tötung eines gesunden Tieres “ohne vernünftigen Grund”. Selbst extreme Kosten gelten dabei nicht als ein solcher. So sind nach einem NDR-Berichtbeispielsweise in der Gemeinde Staufenberg (Hessen) binnen fünf Jahren für zwei Kampfhunde über 35.000 Euro an Unterbringungskosten aufgelaufen. Die Staffordshire-Terrier waren nicht vermittelbar, da sie einen Menschen gebissen hatten. Der Bürgermeister ließ die – laut Angaben der betreuenden Tierpension gesunden – Hunde daraufhin einschläfern. Die Staatsanwaltschaft wertete das als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Sie erließ gegen ihn und den Tierarzt, der der die beiden Kampfhunde eingeschläfert hatte, einen Strafbefehl von je 40 Tagessätzen zu 90 Euro – insgesamt 3.600 Euro Geldstrafe.“

Das ist ein Nonsens ohne Gleichen !!!

Hier geht es nicht um die Tötung von einem gesundem Tier ohne vernünftigen Grund !!! Dem FS geht es bestimmt nur um ein geliebtes Haustier, welches man in der Wohnung hatte & als "Familienmitglied" sah !!!

0

Der Besitzer/ Die Besitzerin

Die Tierärztliche Fachkraft kann generell nur beraten.

Was möchtest Du wissen?