Wer denkt sich Begriffe wie arabischer Frühling oder Brexit aus?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die von dir genannten Beispiele sind keine 'genormten Begriffe'.
In der Regel entwickelt sich so etwas durch mediales Aufgreifen von Schlagworten, die sich aus einer Situation heraus entwickeln. Jemand hat die Idee (bei dem 'Arabischen Frühling' war es angelehnt an den schon etablierten Begriff des 'Prager Frühlings') und andere schnappen das auf und verwenden es, weil es ihnen gefällt und irgendwann wird der Journalismus drauf aufmerksam und nimmt sich dankbar dieses Schlagwortes an.

Es gibt auch Begriffe, die überlegt von einer Institution festgesetzt und in spezifischer Bedeutung verwendet werden. Zum Beispiel 'Teilhabe am öffentlichen Leben' oder 'Inklusion'. Diese Begriffe wurden von der UNO bzw. WHO entwickelt und 'in die Welt gesetzt'.

Und natürlich bemühen sich auch immer wieder - mehr oder weniger erfolgreich - Journalisten darum, 'originelle' Begriffe zu kreieren.
Die bild-Zeitung z.B. schreckt da selten vor erzwungenen Kalauern oder Neologismen zurück.

Danke für das 'Sternchen'!

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Die souveränen Begriffe entstehen immer bei Wissenschaftlichen Büchern. Meistens von bestimmte Professoren, die in der jeweiligen Fakultät spezialisiert sind. Diese Begriffe darf man oftmals auch in wissenschaftliche Arbeiten verwenden. Anders sieht es mit Begriffen aus, die von Medien oder alltagssprachlich gebraucht werden. Diese Begriffe darf man nicht zitieren. Ausdenken tun sich die Begriffe meistens einzelne Autoren von große Zeitschriften oder aber einzelne Berühmtheiten.

In Anlehnung an den Prager Frühling und als Kofferwort aus Großbritannien und Exit.

Sowas ist halt eingängig.

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