wer darf entscheiden wenn es keine Patientenverfügung gibt

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2 Antworten

§ 1901a BGB Patientenverfügung

(2) Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Betreuer die Behandlungswünsche oder den mutmaßlichen Willen des Betreuten festzustellen und auf dieser Grundlage zu entscheiden, ob er in eine ärztliche Maßnahme nach Absatz 1 einwilligt oder sie untersagt. Der mutmaßliche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten.

Quelle hier: http://dejure.org/gesetze/BGB/1901a.html LG Anita

Katzenschnauze 27.02.2014, 13:03

Also ich versteh das so, das im Endeffekt der Arzt entscheidet, und wenn er nett ist, werden die Angehörigen auch gefragt.

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